2. equal pay day
die mär, dass frauen in ö angeblich 70 tage länger arbeiten müssen, um auf das gleiche einkommen wie männer zu kommen, ist nicht neu und bedarf keines weiteren kommentars.
neu ist hingegen, dass mittlerweile nicht nur mütter zum kreis der einkommensdiskriminierten zählen. dies jedenfalls nach ansicht von
michaela muschitz, präsidentin von bpw (business and professional women) austria: "tatsächlich sind auch kinderlose frauen von diskriminierung betroffen".
wie sieht diese diskriminierung der durchschnittlichen ö frau nun im allgemeinen und der kinderlosen frau im besonderen bei näherer betrachtung tatsächlich aus?
aktuell ist die lebenserwartung der frau ca. 6 jahre höher als jene des mannes.
aktuell ist das gesetzliche pensionsantrittsalter der frau 5 jahre niedriger als jenes des mannes.
aktuell beträgt die durchschnittliche pensionshöhe der frau monatl. inkl. ausgleichszulage euro 744,- mal 14= euro 10416 jährl.
(anm.: wen wundert die "geringe" durchschnittspension angesichts der tatsache, dass fast jede 2. frau nur einer teilzeitbeschäftigung nach geht?)
in ca. 11 jahren längerer bezugsdauer erhält die ö durchschnittsfrau damit knapp euro 115.000, - pension (während männer in diesen 11 jahren durch 5 jahre längere berufstätigkeit mit höheren lohnsteuern und sozialabgaben zusätzlich belastet werden).
wie siehts nun mit der "diskriminierten" kinderlosen frau aus, der mangels vorschiebbarer kindererziehung/-betreuung durchaus eine durchgehende vollzeitbeschäftigung zugemutet werden kann? bei zugrundelegung der durchschnittlichen männerpension von monatl. euro 1.158, - ergibt dies in 11 jahren einen mehrbezug von knapp euro 180.000, - gegenüber einem (auch während der kindererziehung vollzeit beschäftigten) mann!
offenbar genügt in ö allein die zugehörigkeit zum weiblichen geschlecht, um von den feministinnen in den kreis der diskriminierten erhoben zu werden...
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