Apartheid in ÖBB-Zügen

Noch immer gibt es Abteile, die für Frauen reserviert sind.
Unfreundlich werden Männer hinausgeworfen, die es gewagt haben sich dort reinzusetzen.
Erinnert echt an Südafrika.

Aber dann sind als nächstes

Aber dann sind als nächstes die Frauenparkplätze dran.
Und da könnte es durchaus zu breiter weiblicher Solidaritätsbildung kommen.

Frauenparkplätze

Die sind aber kein großes Problem. Ich parke, wenn möglich, immer auf Frauenparkplätzen. Kann ich jedem nur empfehlen! Sie sind heller ausgeleuchtet und näher beim Eingang, wunderbar.

Noch nie wurde ich deswegen angesprochen. Und wenn? Meine Antwort wäre: meine Freundin wird mit dem Auto zurückfahren, deswegen stelle ich es hier gleich ab. Bzw. Meine Freundin hat das Auto geparkt. Wenn derjenige das nicht glauben sollte: ich bezahle das selbe, also habe ich auch das Recht auf die selbe Qualität des gekauften. Und die Chance, dass ich als Mann zum Gewaltopfer werde ist ca. neun mal höher als bei einer Frau.

Also lieber die Dinge angehen, die wirklich durchgesetzt werden: Mietverträge nur für Frauen, Sitzplätze nur für Frauen usw.

Bild von oph

Gleichbehandlung im Dienstleistungsbereich

Das ist meiner Meinung nach illegal. Wenn es jemand gibt, der sich bemüht, das zu dokumentieren (am besten filmen, und auch dokumentieren, ob es sonst noch freie Sitzplätze gibt), dann sollten wir die ÖBB verklagen.

Wie wäre es mit einer Aktion im Zug?

Eine angekündigte Fahrt (Die Aktion wird angekündigt, nicht aber das Datum) der Männerpartei in Frauenabteilen. Inkl. Austeilen von Broschüren und Nachfragen bei Frauen, warum sie Frauenabteile nutzen (auf Video festgehalten!). Vielleicht mit einigen nachgemachten Schildern aus Südafrika, wo gut sichtbar und unbeholfen Weißer/Schwarzer durch Frau/Mann ersetzt wird.

Um das Bewusstsein der Menschen zu schärfen, was sie da eigentlich treiben.

ÖBB

Das sollte wirklich geklagt werden. Aber ich glaube, die ÖBB haben sich da vor einigen Jahren abgesichert, um Abteile nur für Frauen einrichten zu können. Ist ja auch super populistisch: hey Mädels, bei uns in der Bahn seid ihr vor den bösen Männern sicher!!
Es wird ja auch auf anderer Ebene viel unterschwellige Angst künstlich geschürt: Beleuchtung in Tiefgaragen etc. etc.
Der böse böse Wolf (Mann) lauert eben überall und kann sich niemals sattfressen am zarten Weiberfleisch!

Bild von oph

Es würde mich überraschen, ...

wenn die ÖBB das rechtlich abgesichert hätte. Ich denke eher, das ÖBB-Management schwimmt im Zeitgeist und gibt dem Lobbying gewisser Gender-Feministinnen nach. Wenn die ÖBB verklagt wird, werden sie sicher einige Ausreden finden, warum die Benachteiligung der Männer "sachlich begründet" werden kann. Aber das passiert ja immer wieder so. Auch der ÖFB hat versucht, seine Männerdiskriminierung mit der "sachlichen" Begründung zu rechtfertigen, dass es besser für Alle wäre, wenn man mehr Frauen ins Stadium bringt. Wenn man so argumentiert, dann gibt es auch "gute Gründe" für billigere Männerhaarschnitte. Genau deswegen wurde ja die Europäische Richtlinie beschlossen: Damit diese Pseudobegründungen wegfallen. Die ÖBB müsste also beweisen, dass die Frauen ohne die speziellen Abteile in der ÖBB nicht ungefährdet reisen können. Damit würde sich das Management der ÖBB selbst disqualifizieren. Warten wir einmal das Verfassungsgerichtshofurteil zu den Fussballtickets ab. Je nachdem, wie das Urteil begründet wird, ergibt sich die Vorgangsweise gegen die anderen Männerdiskriminierer.