bedarfsorientierte mindestsicherung
um missverständnissen vorzubeugen: die boms ist uneingeschränkt gerechtfertigt für personen, welche UNVERSCHULDET in eine finanzielle notlage geraten sind, sowie für personen, denen aufgrund von (geistiger) behinderung oder sonstiger körperlicher gebrechen keine erwerbstätigkeit zugemutet werden kann!
dass sich zum klientel dieser parlamentarisch beschlossenen transferleistung zu einem weitaus überwiegenden teil aber auch durch teilzeitbeschäftigung in altersarmut geratene und erwerbslose, oder allenfalls ebenfalls teilzeitbeschäftigte allein erziehende mütter gesellen werden, stimmt da schon bedenklicher, zumal gerade in diesen personengruppen die angebliche unvereinbarkeit von kinderbetreuung und erwerbstätigkeit gerne vorgeschoben wurde bzw. wird ("gleichstellungs"ministerin heinisch-hosek dazu: "ohne sozialleistungen wären in österreich doppelt so viele frauen armutsgefährdet").
quizfrage: wem greift der staat finanziell mehr unter die arme, sollte der vater unverschuldet seinen job verlieren?
a: arbeitsfähige, vor 20 jahren aus eu-ausland zugewanderte, alleinerziehende mutter von 2 kindern, in diesem zeitraum noch nie einer sozialabgabenpflichtigen beschäftigung nachgegangen, arbeitsunwilligkeit immer geschickt verborgen, daher immer von sozialhilfe gelebt, nebenher durch schwarzarbeit verdientes bis auf den letzten cent verbraucht.
b: gebürtiger österreichischer staatsbürger, alleinerziehender vater von 2 kindern, in 35 arbeitsjahren IMMER vollzeit gearbeitet (wenn auch schlecht bezahlt, aber hauptsache 15 jahre lang kinderbetreuung und erwerbstätigkeit unter einen hut bekommen um dem staat nicht auf der tasche zu liegen), notgroschen für schlechtere zeiten beiseite gelegt.
auflösung:
die mutter erhält insgesamt euro 1.012,- (744,- für sich selbst, sowie je 134,- pro kind) boms
der vater erhält insgesamt ca. euro 660,- (55% des nettogehalts = ca. 600,-, sowie kinderzuschlag je 29,1 pro kind) arbeitslose, wobei KEINE aufstockungsmöglichkeit auf boms-niveau möglich ist, da er mehr als euro 3.720,- (=das 5-fache des boms richtsatzes von euro 744,-) für schlechtere zeiten angespart hat.
da dürfte es für die mutter auch verschmerzbar sein, dass die boms nicht wie von der spö und grünen gefordert 14 mal, sondern wie das arbeitslosengeld "nur" 12 mal ausbezahlt wird...
so sieht also das "profil schärfen" von spö-kanzler faymann und seiner partei aus! was ist bloß aus der EINSTIGEN familien- und arbeiterpartei durch parteidominierende sexistische frauenpolitik nicht nur im sozialbereich geworden?
aber nur weiter so, die wähler werden es der spö bei der wien-wahl im herbst hoffentlich zu "danken" wissen, so wie sie es schon seit faymanns amtsantritt bei allen bisherigen landtagswahlen taten...
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