Warum gehen Männer in Vorarlberg weniger in Karenz?

Wie der ORF berichtet, gehen Männer in Vorarlberg weniger in Karenz als anderswo in Österreich. Warum ist das so? Die SPÖ-Frauen argumentieren (wie immer) mit dem "Rollenbild" und fordern (noch mehr) Frauenpolitik. Aber was sagen die Männer dazu? Sicher spielt die Höhe des Karenzgeldes eine Rolle. Aber es gibt viel wichtigere Gründe, die weder mit diffusen "Rollenbildern", noch mit Geld zu tun haben: Die Männer haben meistens nicht die Wahl. Rein rechtlich gesehen kann ein Vater gar nicht selbst entscheiden, ob er in Karenz geht. Die ersten 18 Monate hat die Mutter das Vorrecht und danach kann der Vater nur dann die Karenz antreten, wenn er im gleichen Haushalt mit der Mutter lebt. Und selbst, wenn die Mutter zustimmt, kann der Arbeitgeber das noch verhindern: Werdende Väter haben im Gegensatz zu werdenen Müttern keinen Kündigungsschutz und ein Vater, der in Karenz gehen will, ist schnell seinen Job los. Wie wenig Väter wirklich unterstützt werden, zeigt sich auch daran, dass die Karenz immer als Ersatzzeit bei der Mutter angerechnet wird. Auch dann, wenn der Vater in Karenz war. Es geht nicht immer nur ums Geld, aber so lange Väter nur als Hilfskraft für die Mutter behandelt werden, wird sich wohl nicht viel ändern. Viel mehr als "Rahmenbedingungen in der Frauenpolitik" würde echte Gleichberechtigung helfen. Die Männerpartei fordert:

  • Ein eigenständiges, gleichrangiges Recht der Väter auf die Hälfte der Karenz
  • Kündigungsschutz für werdende Väter, die ihre Karenz angemeldet haben
  • Anrechnung der Karenz als Ersatzzeit für die Pension bei dem Elternteil, der tatsächlich in Karenz war
  • Karenzanspruch des Vaters unabhängig vom Status der Lebensgemeinschaft mit der Mutter (Wohnsitz)

Rückfrage:
Hannes Hausbichler 0664 7867456
Oliver Peter Hoffmann 0676 4067794

Weltkindertag: Reformstau in der Bundesregierung wird immer grösser

Von der Arbeitsverweigerung der Bundesregierung unbeeindruckt zeigte sich heute Oliver Peter Hoffmann: "Dass es ein Recht darauf gibt, zu wissen, wer die leiblichen Eltern sind, hat die auch die Verurteilung Deutschlands durch den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof letzte Woche gezeigt. Damit gibt es ein weiteres offenes Thema bei der Reform des Familienrechts. Auch das Recht des Kindes auf beide Eltern wird in Österreich nach wie vor systematisch missachtet: Bei der Reform der Obsorge wurde genau gar nichts erledigt. Nicht einmal eine Verurteilung durch den EMRGH bringt die Bundesregierung dazu, ihre Arbeit zu erledigen. Die Rechnung dafür wird es dann wohl bei der nächsten Nationalratswahl geben. Die Kompetenz bei den Themen Familie und Kinder ist längst woanders zu Hause."

Jugendwohlfahrtsgesetz: schwache Kosmetik statt neues Antlitz

Pascale Obmann, Fachreferentin Jugendwohlfahrt der Männerpartei in Vorarlberg, kommentiert den Entwurf zur Reform der Jugendwohlfahrt kritisch:
"Dieser Entwurf ist Anlaßgesetzgebung, so als ob es nur den Fall Cain als einziges Problem gäbe und weiterhin geben kann."
Die Mißstände in der Jugendwohlfahrt greifen viel tiefer, verweist die Fachreferentin auf leider allzuviele, verschiedenste Erfahrungen der Männerpartei.
Die Jugendwohlfahrt beschäftigt sich viel zu oft um die über Jahre hinhaltende Besuchsverweigerung mancher weniger Mütter, die meist ganz leicht als rein konfliktmotiviert erkennbar ist.
Daher fehlt die Zeit für die Fälle echten Missbrauchs, Verwahrlosung oder Gewalt an Kindern.
"Die Jugendwohlfahrt soll Prioritäten setzen, das Land Vorarlberg auch", ruft die Fachbereichssprecherin eindringlich auf.
Die Männerpartei bietet daher weiterhin die Mitarbeit an einem Konzept, welches tiefgreifende Änderungen mit erfolgreichen Erfahrungen beinhaltet, als Stichworte führt Pascale Obmann das "Cochemer Modell", die Vereinfachung sinnloser Abläufe in Besuchsrechts- und Unterhaltsfragen und die klare und entschlossene Absage an leicht erkennbar konfliktmotivierter Besuchsverweigerung an.
"Wir wollen der Einrichtung Jugendwohlfahrt die Chance geben, ihrem Namen gerecht zu werden. Sie könnte mit unserer Hilfe künftig nicht mehr darstellen, was der Spitzname leidgeprüfter Väter dafür aussagt, nämlich der "Mütterwohlfahrt"", bietet Pascale Obmann abschliessend dem Land Vorarlberg weiterhin das Wissen und den Rückhalt der Männerpartei in der Bevölkerung für eine echte, zukunftsfähige Reform an.

Besuchsverweigerung und Mißbrauch des Gewaltschutzes - der Klassiker! Ein Fallbeispiel aus dem Männerservice

Ein aktueller Fall aus dem Männerservice zeigt eindrücklich, wie weit Elternteile, die um jeden Preis ihre Macht über die Gefühle der Kinder und des Ex-Partners ausnützen wollen, gehen können:
Ein Vater kämpft seit Jahren um den Kontakt zu seinen Kindern, meistens findet die Mutter seiner Kinder "gerade keinen Termin", die Ämter reagieren noch immer nicht, wärend die Kinder und deren Vater die bekannten Leiden durchleben.

Beitrag der Männerpartei zum deutschen Projekt "Wertvolle Väter

Die Meinung und das Wissen der Männerpartei ist gefragt: Der Familiensprecher der Männerpartei, Hannes Hausbichler, wurde zu einem Beitrag über die Situation der Väter als Autor eingeladen.
Der Beitrag der Männerpartei geht der Frage nach, was denn Männer wirklich wollen, wenn sie selbst über ihre Vaterschaft bestimmen könnten, frei von gesellschaftlichen Zwängen und Erwartungen.
Lesen Sie hier die, für manche überraschenden, Ergebnisse:
http://www.maennerpartei.at/files/WertvolleVaeterHausbichler.pdf

Erlebnisse aus dem Besuchscafé

Ein Bericht von Valentin M., heute vor kurzer Zeit:

Mein Kind lebt in Kärnten und wird mit viel Kraft und Anstrengung von mir ferngehalten, was schon dadurch leichter fällt, daß ich weit weg, in Vorarlberg, lebe. Trotz aller Mühen der Mutter diesbezüglich habe ich es geschafft: Eine ganze halbe Stunde darf ich jetzt meine Lena sehen, noch dazu in einer so schmucken, familiären Umgebung namens "Besuchscafé"! Und das noch dazu schon nach einem Jahr, seit dem letzen mal. Ich bin schon ganz gespannt, wie vertraut wir uns denn noch sein werden.

Grüßen verboten
Frohgemut trete ich ein, zu meiner Feude sehe ich gleich, daß meine Lena am Schoß der Mutter eisern festgehalten wird und ihr neuer Stiefvater schützend bei Ihr steht, Jaja, bei mir weiß man ja nie... Bloß alle, die mich schon lange kennen, halten mich für die reinste Friedenstaube, doch bei Papa kann man ja nie wissen..
Mit zitternden Knie gehe ich auf meine Lena zu, grüße sie herzlich... Doch: Wie konnte ich das tun! Schützend sxpringt eine Psychologin zur Seite und ermahnt mich: Ich könne doch nicht gleich hergehen und so mein Kind grüßen, erst einmal dürfe ich gar nichts sagen. Wie gut, daß andere mein Kind vor meiner rohen Art schützen, seelig sehe ich mein Vertrauen in unseren Kinderschutz bestätigt. Ich weiß nun gar nicht mehr, was ich tun soll, die Sehnsucht nach Lena zerreißt mich, ich möchte ihr übers Haar streichen und darf nicht.

Köpernähe nicht erwünscht
Stattdessen greift mutig und wirkungsvoll der Kinderschutz, alle sind für meine arme Lena da: Ich werde auf eine Couch gesetzt, ein heldenhafter Sozialarbeiter setzt sich entschlossen neben mich, bewaffnet mit einem Schreibblock, um meine Entgleisungen, die da wohl kommen könnten (bei Papas weiß man ja nie, siehe oben) eisern für die Nachwelt festzuhalten.

Dass Kind braucht die Mutter! (nicht Dich!)
Die Mutter hingegen weiß, wie niemand sonst auf dieser Welt, was für ihr geliebtes Kind gut ist: Sie läßt das Kind nicht loß, in stählern zärtlicher, mütterlicher Umarmung wirft sie sich weiterhin schützend über ihre Tochter. Sie will das Kind nicht zu mir lassen, denn sie weiß und deklariert das laut: Das Kind braucht die Mutter! Sonst noch wen?

Alle sind so lieb zu mir!
Vorher jedoch war die Überraschung perfekt: Meine Ex und ihr neuer Mann grüßen mich ganz lieb und herzlich, beflissen erkundigen sie sich, ob ich eine schöne Fahrt gehabt hätte. Ich bin über so viel Herzlichkeit ganz berührt und ordne meine Gedanken: Wie konnte ich ihn für den Mann halten, der mir im Gerichtssaal den Stinkefinger gezeigt hat, das war doch der, oder? Wer war die Frau, die sich schreiend im Gerichtssaal auf dem Boden gewälzt hat, weil nicht alles nach ihrem Willen gelaufen ist? Diese lieben Menschen können es doch nicht sein. Oder kann es sein, daß sie derart falsch spielen vor den Augen der Psychologin? Ich bringe ob der Freundlichkeit meinen Mund nicht mehr auf. Alle sehen sofort: Da haben wir es, alle sind nett, nur wer wieder nicht: Der Papa!

Wenigstens kommt jetzt noch etwas Schönes: Lena und ich dürfen endlich 20 Minuten lang spielen, alle die Zeit, die Mühen und die Anfeindungen, Demütigungen, kann ich kurz vergessen.

Aber die neunstündige Heimfahrt wird lang, denn ich bin noch nie so wie ein Verbrecher behandelt worden und fühle mich gleich wieder elend.

Ein Erfolg für die Männerpartei: Endlich erste Einsicht in der Justiz! Schmerzensgeld für Besuchsverweigerung.

Hannes Hausbichler, Familiensprecher der Männerpartei, ist bei aller gebotener Vorsicht erst einmal zufrieden:
Jahrzehntelang hatten "obsorgeberechtigte Elternteile", faktisch fast immer Mütter, das alleinige und fast gottgleiche Recht, nicht nur ihrem Kind, sondern auch dessen Vater und seinen Verwandten, mit willfähriger Hilfe von Justiz und Staatsgewalt, geduldet und gefördert vom Gesetzgeber, aus eigenen, oft niederen Motiven wie Rache, Eifersucht oder manchmal aufgrund eigener unbewältigter seelischer Probleme, große und tiefe seelische Verwundungen zuzufügen.
Dabei handelt es sich um nichts anderes als um brutale Gewalt: Seelische Gewalt, welche mit Hilfe der Staatsgewalt oft Unschuldigen zugefügt wurde, mit Hilfe einer Staatsgewalt, welche eigentlich schützen soll statt sich selbst zum Mittäter gebrauchen zu lassen.

"Die Männerpartei wird niemals verallgemeinern, jedoch braucht es klare Worte gegen vorherrschende Verallgemeinerungen", so Hannes Hausbichler. "Gerade in direkten Kontakt mit der Bevölkerung erleben wir viele Fälle, in denen oft Mütter die verliehene Allmacht unmenschlich mißbrauchen, und prallen andererseits auf das Vorurteil: Eine Mutter macht so etwas nicht, obwohl wir selbst tagtäglich das Gegenteil erleben".
"Die Wahrheit ist, daß diesen Horror in Österreich tausende Väter, ihre Kinder und Anverwandte erleben", führt der Familiensprecher aus vielfältigen, bitteren Erfahrungen aus, "daß tausende dadurch in Depressionen bis hin zum Selbstmord getrieben werden, was die 10-fach höhere Selbstmordrate geschiedener Männer beweist."

Weder Gesetzgeber, Justiz oder Ämter haben bisher einen Deut daran verbessert, daß Vätern dieses Leid erspart bleibt, und trotzem hat zuletzt die Bewußtseinsarbeit, für die die Männerpartei steht, ein wichtiges Ergebnis gezeigt:
Der Oberste Gerichtshof hat nun endlich einem Vater bestätigt, daß ihm Schmerzensgeld zusteht, weil eine Mutter den Kontakt zum Kind unberechtigt verhindert hat.
"Endlich wird das Leid, welches Vätern zugefügt wird, als solches anerkannt", sieht Hannes Hausbichler, der schon so oft erlebt hat, wie sich Väter wehrlos ungestraft tief und dauerhaft verletzen lassen müssen, die Arbeit der Männerpartei bestätigt.
"Jedoch werden wir auch weiterhin alle Kraft daran setzen, das unermeßliche Leid durch die Mißstände im Familienrecht gar nicht erst entstehen zu lassen, denn Opfer müssen vermieden statt hinterher entschädigt werden", schließt er energisch ab und verweist dabei auf das Familienkonzept der Männerpartei, welches gerade zum Tag der Familie am 15. Mai seine zukunftsweisende Qualität bewiesen hat.

Familienkonzept der Zukunft

Hannes Hausbichler, Familiensprecher der Männerpartei, fordert endlich eine vernünftige Lösung für die krachenden Mißstände im Familienrecht.
Vor einigen Wochen noch hat sich die Regierung um kleinste Verbesserungen abgemüht, welche unter dem Titel "gemeinsame Obsorge" verkauft hätten werden sollen. Mir einer gleichlautenden, halbherzigen Lösung haben die Väter, Kinder und Verwandten der Betroffenen jedoch schon leidvolle Erfahrungen:
Vor 10 Jahren hat die damalige Regierung bereits eine "Gemeinsame Obsorge" beschlossen, welche ihres Namens seither spottet, weil sie nicht durchsetzbar ist. Sollen sich die Österreicher nochmals solche Schmalkost unter schöner Verpackung vorsetzen lassen? Der Männerpartei geht es um die Inhalte, als Einzige läßt sie mit einem umfassenden Konzept aufhorchen. Der Familiensprecher der Männerpartei führt aus:
"Wir haben aus den leidvollen Erfahrungen vieler Väter, Kinder und Verwandter, sowie aus eigentlich einfachen Rechts- und Gerechtigkeitsprinzipien heraus, welche in den vorhandenen Gesetzen leider stümperhaft negiert wurden, ein modernes Konzept einer prinzipiell verpflichtenden gemeinsamen Obsorge entwickelt, mit folgenden Grundbausteinen:
- Mitentscheidung beider Elternteile in wesentlichen Fragen,
- gemeinsame Aufenthaltsbestimmung,
- sofortige Durchsetzung von Elternkontakt bei Verweigerung und
- die faire Abgeltung von geleisteter Kinderbetreuung auf beiden Seiten, selbstverständlich auch für die Zeiten, welche bisher bloss herabwürdigend als "Besuchszeiten" bezeichnet werden".

"Ich bin überzeugt", beendet Hannes Hausbichler entschlossen, "daß sich die Menschen auf Dauer kein "Familienrecht" mehr gefallen lassen, welches seinem Namen gleich doppelt spottet, in den Wörtern "Familie" und "Recht" gleichermaßen. Die Männerpartei wird ihnen ein Partner auf dem Weg in eine neue Zukunft der Familien sein.

Rückfragehinweis: Hannes Hausbichler,
hannes.hausbichler@maennerpartei.at, 0664-7867456

Männerpartei lädt die Mütter zur Zusammarbeit ein

Zum Muttertag wünscht auch die Männerpartei herzlichst Alles Gute. Hannes Hausbichler, Familiensprecher der Männerpartei, möchte sich zu diesem Anlaß für die große Hilfe und Unterstützung von Müttern aus der Bevölkerung bedanken.

Ob Mütter von Söhnen, deren Schicksal sie selbst entschlossen aufstehen läßt, oder alleinerziehende Mütter von Töchtern, ohne jeden Betroffenheitsbezug im eigenen Umfeld, jedoch dafür mit viel Herz und Gerechtigkeitsgefühl, immer mehr davon melden sich bei uns, stehen zu unseren Zielen und unterstützen uns nach Kräften.

Die Männerpartei freut sich auf eine weiteres Miteinander und lädt alle diese Mütter, jedoch natürlich auch diejenigen unter den Müttern, welche sich auf den falschen Weg einseitig bestimmter Elternschaft leiten lassen haben und den Weg zurück zu neuer gemeinsaer Elternschaft suchen, zu tatkräftiger Unterstützung und Zusammenarbeit ein.

Eine Hoffnung vieler Kinder und Männer wird in die Wüste geschickt

Hannes Hausbichler, Familiensprecher der Männerpartei, zeigt wenig Verständnis für die ÖVP:
"Es mag sein, daß die Justizminsterin Bandion-Ortner oft glücklos war, über die Ursachen angesichts unserer politischen Landschaft äußere ich mich nicht. Ihr Konzept zur gemeinsamen Obsorge jedoch war gleichzeitig Lichtblick für Kinder und Väter in Trennungssituationen wie wohl leider auch ein mißliebiges Hindernis für den koalitionären Frieden, der bisher stets durch Stagnation im Familienrechtsbereich sichergestellt wurde"
Nun bleibt zu befürchten, daß die wichtigste Reform des Familienrechts in Schubladen verschwindet und die Rechte der Väter wie der Kinder einem politischen Mittelmaß geopfert wird.
"Wieder zeigt die Politik auf, daß nur die Männerpartei als einzige konsequent und stabil hinter fairer Familienpolitik steht, denn wer sich auf andere Parteien verläßt, ist meist schnell verlassen!", schließt Hannes Hausbichler.
Kontakt: Hannes Hausbichler
0664-7867456
hannes.hausbichler@maennerpartei.at

Europäischer Menschenrechtsgerichtshof bestätigt: Österreichische Väter werden diskriminiert

In einem heutigen Kammerurteil im Fall Sporer gegen Österreich (Beschwerde-Nr. 35637/03), das noch nicht rechtskräftig ist1, stellte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte einstimmig fest, dass eine Verletzung von Artikel 14 (Diskriminierungsverbot) in Verbindung mit Artikel 8 (Recht auf Achtung des Familienlebens) der Europäischen Menschenrechtskonvention vorlag.

Nach Strassburger Urteil: Männerpartei fordert umgehende Reparatur des Obsorgerechts

Nach der heutigen Verurteilung Österreichs durch den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof forderte Oliver Peter Hoffmann
den Nationalrat zur umgehenden Reparatur des Obsorgerechts auf: "Die menschenrechtswidrige Diskriminierung der Väter ist umgehend zu
beenden. Dass die Regelung der Obsorge gegen das Recht auf Familienleben verstösst und Väter ohne Grund nach ihrem Geschlecht
diskriminiert werden, war schon nach dem Urteil gegen Deutschland im Dezember 2009 klar. Aber jetzt ist die Situation noch deutlicher. Es

Wofür man keine Arbeitsgruppe braucht

Die Arbeitsgruppe zur Reform des Obsorgerechts, die letztes Jahr im Justizministerium eingerichtet wurde, steht vor dem offiziellen Scheitern. Man könnte denken, die Reform war einfach zu kompliziert. Das Gegenteil ist der Fall. Um die Fehler im Gesetz zu erkennen, muss man nicht einmal Jurist sein. Man muss nur Deutsch lesen können. Als Beispiel der §166 des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuchs in der derzeit gültigen Form:

Bandion-Ortner greift in die Trickkiste: Anbieten, was es schon gibt

Politiker sein ist eine eigene Kunst. Justizminister ist eben doch ein anderer Beruf als Richter. Aber es gibt ein paar Tricks der Verhandlungsführung, die in beiden Berufen funktionieren. Einen davon verwendet Claudia Bandion-Ortner offenbar jetzt bei der "Reform" des Obsorgerechts. Wie bereits berichtet, ist der §166 ABGB menschenrechtswidrig.

"Zahlen soll er schon, aber wenn es ums anschaffen geht, dann lässt man sich nicht so gern dreinreden"

Gleichstellungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek ist eine langjährige Aktivistin für Frauenrechte. Nachdem die letzte echte Benachteiligung der Frauen (das Nachtarbeitsverbot) vor 10 Jahren abgeschafft wurde, sieht die angebliche Gleichstellungsministerin ihre Rolle jetzt offenbar als Verteidigerin von Frauenprivilegien. Nachteile für Männer oder die offensichtliche Diskriminierung der Männer in vielen Österreichischen Gesetzen will Heinisch-Hosek nicht gesehen haben.

Obsorge: Männerpartei prüft Gang zum Verfassungsgerichtshof

Vorarlberger Landesvorsitzender ist neuer Familiensprecher

From Männerpartei

Durch den Beschluss des Bundesvorstands vom 17. März 2011 ist der Vorarlberger Landesvorsitzende Hannes Hausbichler auch der neue Familiensprecher der Männerpartei. Hannes Hausbichler übernimmt diese Funktion vom Gründer der Männerpartei Oliver Peter Hoffmann, der sich in Zukunft der Verbreiterung des Programms auf Bundesebene widmen wird. Nach der erfolgreichen Arbeit der Bundespartei in den letzten beiden Jahren werden die Forderungen der Männerpartei damit in ein konkretes politisches Angebot übersetzt und sowohl auf Bundesebene, als auch auf Vorarlberger Landesebene ausgebaut.

Kontakt Hannes Hausbichler:
hannes.hausbichler@maennerpartei.at
0664 7867456