gerichtlich geförderter sozialleistungsmissbrauch für frauen
bezugnehmend auf eine reportage mit dem titel "ich lebe in ständiger angst, dass mir mein kind weggenommen wird" in der zeitschrift "ganze woche", in der es um einen erbitterten sorgerechtsstreit um ein kleines mädchen ging, in dem seinem vater vom pflegschaftsgericht die obsorge verweigert wurde, mit der begründung, die mutter könnte das kind infolge ganztägiger verfügbarkeit (wegen arbeitslosigkeit) besser betreuen, verfasste ich den ersten leserbrief meines lebens, welcher auch in der ausgabe nr. 33/02 abgedruckt wurde und welchen ich euch nicht vorenthalten möchte:
"der sorgerechtsstreit der eltern um die kleine sarah treibt seltsame blüten und zeigt wieder einmal die verfehlte, väterfeindliche politik unseres landes auf. es tritt hier das paradoxon ein, dass dem vater, der für seinen lebensunterhalt und den seiner kinder durch seine berufstätigkeit selbst sorge trägt, entgegengehalten wird, sich einer tagesmutter zur betreuung der kleinen sarah bedienen zu müssen. der mutter wiederum wird zugute gehalten, das kind selbst betreuen zu können, obwohl sie dafür gezwungen ist, die notstandshilfe missbräuchlich in anspruch zu nehmen. bei dieser leistung handelt es sich um eine versicherungsleistung der arbeitslosenversicherung, die allerdings den arbeitswillen, sowie die verfügbarkeit für den arbeitsmarkt voraussetzt. diese voraussetzungen sind aber bei der mutter nicht gegeben. ebenso wird die mutter von einer der zahlreichen, grösstenteils von steuergeldern getragenen frauenorganisationen vertreten, während der vater die anwaltshonorare aus eigener tasche berappen darf".
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