Jugendwohlfahrtsgesetz: schwache Kosmetik statt neues Antlitz
Pascale Obmann, Fachreferentin Jugendwohlfahrt der Männerpartei in Vorarlberg, kommentiert den Entwurf zur Reform der Jugendwohlfahrt kritisch:
"Dieser Entwurf ist Anlaßgesetzgebung, so als ob es nur den Fall Cain als einziges Problem gäbe und weiterhin geben kann."
Die Mißstände in der Jugendwohlfahrt greifen viel tiefer, verweist die Fachreferentin auf leider allzuviele, verschiedenste Erfahrungen der Männerpartei.
Die Jugendwohlfahrt beschäftigt sich viel zu oft um die über Jahre hinhaltende Besuchsverweigerung mancher weniger Mütter, die meist ganz leicht als rein konfliktmotiviert erkennbar ist.
Daher fehlt die Zeit für die Fälle echten Missbrauchs, Verwahrlosung oder Gewalt an Kindern.
"Die Jugendwohlfahrt soll Prioritäten setzen, das Land Vorarlberg auch", ruft die Fachbereichssprecherin eindringlich auf.
Die Männerpartei bietet daher weiterhin die Mitarbeit an einem Konzept, welches tiefgreifende Änderungen mit erfolgreichen Erfahrungen beinhaltet, als Stichworte führt Pascale Obmann das "Cochemer Modell", die Vereinfachung sinnloser Abläufe in Besuchsrechts- und Unterhaltsfragen und die klare und entschlossene Absage an leicht erkennbar konfliktmotivierter Besuchsverweigerung an.
"Wir wollen der Einrichtung Jugendwohlfahrt die Chance geben, ihrem Namen gerecht zu werden. Sie könnte mit unserer Hilfe künftig nicht mehr darstellen, was der Spitzname leidgeprüfter Väter dafür aussagt, nämlich der "Mütterwohlfahrt"", bietet Pascale Obmann abschliessend dem Land Vorarlberg weiterhin das Wissen und den Rückhalt der Männerpartei in der Bevölkerung für eine echte, zukunftsfähige Reform an.
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