"Zahlen soll er schon, aber wenn es ums anschaffen geht, dann lässt man sich nicht so gern dreinreden"
Gleichstellungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek ist eine langjährige Aktivistin für Frauenrechte. Nachdem die letzte echte Benachteiligung der Frauen (das Nachtarbeitsverbot) vor 10 Jahren abgeschafft wurde, sieht die angebliche Gleichstellungsministerin ihre Rolle jetzt offenbar als Verteidigerin von Frauenprivilegien. Nachteile für Männer oder die offensichtliche Diskriminierung der Männer in vielen Österreichischen Gesetzen will Heinisch-Hosek nicht gesehen haben. "Fällt mir spontan nicht ein", meint sie auf die Frage von Beispielen der Männerdiskriminierung in Österreich in der heutigen ORF Pressestunde. Wehrpflicht, Pension, Obsorge,... wer auf einem Auge blind sein will, ist wohl nicht wirklich als Gleichstellungsminister geeignet. Wie Heinisch-Hosek denkt, hat sie dann später offen gesagt, als es um das Verhältnis von Bund und Ländern ging: "Zahlen soll er schon, aber wenn es ums Anschaffen geht, dann lässt man sich nicht so gern dreinreden". Es wird Zeit, dass die SPÖ jemand anderen für das Thema Gleichstellung findet. Sonst ist sie bald die Hälfte der Wähler los.
- oph's blog
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben

