Warum sollte ich nicht FPÖ wählen?

Die FPÖ sieht sich vor allem in der Tradition des deutsch-nationalen Abwehrkampfes des 19. Jahrhunderts . Das Thema Mann wird von der FPÖ daher als Teil des Kampfes gegen die nicht-deutschen und nicht-katholischen(christlichen) Traditionen verstanden. In den letzten Jahren hat die FPÖ zwar die Situation geschiedener Väter angesprochen, das deckt aber nur einen Teil der Bereiche ab, in denen Männer politische Unterstützung brauchen. Darüber hinaus sind die Lösungen, welche die FPÖ anbietet, immer dem deutsch-nationalen oder christlichen Gedankengut untergeordnet. Weil diese traditionellen Denkmuster zu vielfachen Benachteiligungen für Männer führen (Wehrpflicht, hohe Bereitschaft der Kriminalisierung großer Gruppen von Männern, keinerlei Akzeptanz für Männer in patchwork-Familien, keinerlei Akzeptanz für männliche Identität ausserhalb des christlichen Weltbildes und so weiter...), ist die FPÖ keine Vertreterin der Anliegen der Männer. Eine echte Vertretung der Männer muss die Interessen der Männer in allen Bereichen abdecken, und das unabhängig davon, ob die Situation der Betroffenen in das deutsch-nationale oder christliche Schema passt. Die Männerpartei tritt deshalb für alle Männer ein, die verheirateten, geschiedenen, ledigen, wiederverheirateten, Soldaten oder Pazifisten, Christen, Moslems oder Atheisten, deutschen, österreichischen, ausländischen, mehrsprachigen, traditionellen oder modernen.

Kommentare

gute arbeit

macht so weiter, gute arbeit, gute idee
und ich sag nur eins
WAHRE GLEICHBERECHTIGUNG

Wie stehts mit der sexuellen

Wie stehts mit der sexuellen Orientierung von Männern, also Diskriminierung von männlichen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften gegenüber weiblichen Partnerschaften in Beruf, Freizeit und Kindererziehung, insb. Adoption?
Würde gerne bei dieser Partei mitmachen, aber das hätte ichgerne noch vorher abgeklärt.

Wie stehts mit der sexuellen

Wie stehts mit der sexuellen Orientierung von Männern, also Diskriminierung von männlichen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften gegenüber weiblichen Partnerschaften in Beruf, Freizeit und Kindererziehung, insb. Adoption?
Würde gerne bei dieser Partei mitmachen, aber das hätte ichgerne noch vorher abgeklärt.

Bild von oph

Adoption

Bei der Adoption gibt es etwas zu berücksichtigen, über das bisher in der Politik gar nicht geredet wurde: Wer ist eigentlich der leibliche Vater des Kindes und was sagt er zur Adoption? Zur Zeit ist es so, dass Frauen im Alleingang entscheiden, ob ein Kind abgetrieben wird, und unverheiratete Frauen im Alleingang entscheiden, ob sie einen Vater angeben und ob sie den Vater fragen was er von einer Freigabe zur Adoption hält. Wie viele Kinder gibt es überhaupt, deren Eltern beide der Meinung sind, dass sie das Kind zur Adoption freigeben wollen? Wenn die Adoption die Rechte aller Beteiligten berücksichtigt, kann man über bessere Modelle der Adoption reden. Also: Das Kind sollte wissen, wer die leiblichen Eltern sind, Verwandte des Kindes (Grosseltern etc.) sollten ein Mitspracherecht haben und beide Eltern sollten der Adoption und den Adoptiveltern zustimmen.

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