Das mehrfach entlastete Geschlecht
Wissen Sie, was die "Anspannung" ist? In Österreich kann ein Vater, der nach Ansicht eines Familiengerichts "zu wenig" verdient, "angespannt" werden. Dann wird sein Einkommen bis unter das Existenzminimum gepfändet. Es gibt in Österreich Männer, die ein negatives Monatseinkommen haben: sie zahlen mehr an ihre ex-Freundin als sie überhaupt verdienen. Als Begründung wird den Männern erklärt, dass sie sich nur mehr anstrengen müssen, dann werden sie irgendwann auch wieder genug verdienen, um selbst ein wenig Geld für Essen oder Miete zu behalten.
Viele Österreicher wissen nichts von dieser modernen Form der Sklaverei. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Der Österreichische Staat hat in den letzten Jahrzehnten viele Formen der Umverteilung erfunden. Das Prinzip ist immer das Gleiche: Das Geld wandert von den Männern zu den Frauen. Das Ergebnis ist beeindrucked: Frauen haben um einhunderfünfzig Prozent mehr Geld zum Ausgeben als Männer.
Geld zum Ausgeben
Verfügbare Konsumausgaben der Frauen im Verhältnis zu Männern
Warum dieser gigantische Unterschied? Ein Teil der Umverteilung ist freiwillig. Der Mann arbeitet, die Frau geht einkaufen. Der grösste Teil ist aber unfreiwillig. Die Männer zahlen die Steuern, die Frauen bekommen die Sozialbehilfen. Viele Sozialbehilfen stehen ausschliesslich Frauen zur Verfügung. Andere Sozialbehilfen sind so definiert, dass die vor allem Frauen zugute kommen. Manches Geld wandert direkt von Männern zu Frauen, zum Beispiel in Form von Unterhaltszahlungen oder Alimenten. Darüber hinaus ist das gesamte Familienrecht darauf ausgerichtet, dass Männer die Wohnung bezahlen und Frauen kostenlos wohnen können. Wenn das nicht reicht, wird der Mann "angespannt" und zur Arbeit gezwungen. Damit ist auch klar, warum Frauen weniger "selbst" verdientes Geld haben.
versteuertes Einkommen
Arbeitseinkommen der Frauen im Verhältnis zu Männern
Ja, es gibt die Billa-Kassiererin, die sich plagt, mit dem Geld über die Runden zu kommen. Aber es gibt auch die Frau des Bankdirektors. Der Bankdirektor übernimmt den Stress und macht die Überstunden. Die Frau des Bankdirektors gibt inzwischen das Geld aus. Den Haushalt muss die Frau des Bandkdirektors nicht alleine machen, dafür gibt es Hilfe. Und für die Kinder gibt es Schulen und noch mehr Unterstützung. Zwischen der Billa-Kassierin und der Frau des Bankdirektors gibt es eine grosse Bandbreite an Biographien, die eines gemeinsam haben: Frauen haben Rechte, Männer haben Pflichten.
Frauen arbeiten in Österreich, um "eigenes Geld" zu verdienen. Das "eigene Geld" der Frauen ist ein Zusatzeinkommen. Die Hauptlast der Verantwortung liegt bei den Männern. Keine Frau wird zur Arbeit gezwungen. Das ist die grösste Errungenschaft des Feminismus der letzten hundert Jahre: Frauen sind für nichts verantwortlich.
Wissen Sie, wofür die "Gleichstellungsministerin" Heinisch-Hosek regelmässig den grössten Applaus bekommt? Wenn Sie sagt: "Ich werde nicht zulassen, dass Frauen für irgendetwas verantwortlich gemacht werden." Deswegen will Heinisch-Hosek, dass unverheiratete Väter die Pensionen der Mütter zahlen: Keine Frau soll für ihr eigenes Leben verantwortlich sein. Deswegen will Heinisch-Hosek eine staatliche Aufsicht über die Einkommen: Keine Frau soll selbst für ihre Gehaltsverhandlung verantwortlich sein. Deswegen will Heinisch-Hosek Quoten: Keine Frau soll selbst für ihre Karriere verantwortlich sein.
Es gibt sie. Es gibt verantwortungsvolle Frauen. Nur in der Österreichischen Bundesregierung hat man von ihnen noch nichts gehört. Wer Männer und Frauen gleichberechtigen will, muss auch die Verantwortung umverteilen. Von mehrfach entlasteten Frauen werden wir keinen Beitrag zur Angleichung der Gehälter erwarten können. Das haben sie derzeit einfach nicht nötig.
- oph's blog
- Login or register to post comments


Comments
teilzeitarbeit in ö ist weiblich
wenn der anteil der frauen, welche über teilzeit ihren lebensunterhalt bestreiten wollen, immer weiter ansteigt, braucht man(n) sich nicht wundern, dass von der frauenpolitik immer mehr gesetze gefordert werden, die ihnen dies auf männerkosten auch ermöglichen.
neueste studie ( l & r sozialforschung und forba-institut ): in auftrag gegeben von frauen- und "gleichstellungs"ministerin heinisch-hosek:
"im vorjahr ist die teilzeitquote der frauen von 41,5% nocheinmal auf 42,9% angestiegen. 700.000 frauen arbeiten teilzeit, vornehmlich in der haupterwerbsphase zwischen 30 und 44 jahren, wobei fast die hälfte von ihnen sich bewusst dafür entscheidet.
lediglich ein viertel wünscht sich einen vollzeitjob."
aber allesamt wollen sie später eine- zu 84% von männern finanzierte- vollzeitpension...