der/die/das Standard will nichts verstehen, muss aber trotzdem etwas sagen
Aus http://diestandard.at/1259282430169/Arme-Maenner
In der Politik gewinnen Männer- und Väterbewegungen an Einfluss und gefährden damit erstrittene Erfolge der Emanzipation - Antworten auf die andauernde Identitätskrise der Männer bieten sie aber dennoch nicht
Stark, unabhängig, durchsetzungsfähig, rational - so ließe sich das Prädikat "männlich" wohl gern umschreiben. Nun scheint es aber, dass sich hierzu noch eine weitere Eigenschaft gesellt - nämlich "diskriminiert". So vermitteln es jedenfalls die vielen Diskussionen in Medien und Politik um den angeblich mehr als prekären Status des Mannes: Die Diskriminierung fängt schon in der Krabbelstube durch den weiblichen Betreuungsapparat an, zieht sich durch die gesamte (Aus-)bildungskarriere in Form von schlechteren Noten, führt u.a. zu einer höheren Delinquenz-Rate bei Männern aber auch zur Bevorzugung von Frauen im Familienrecht und gipfelt in der statistisch am deutlichsten nachweisbaren Diskriminierung von Männern: sie müssen den Löffel um einige Jahre früher als Frauen abgeben!
Radikale Thesen kommen im Mainstream an
Der Mann ist zunehmend das Opfer einer Gesellschaft, die sich nur noch nach den Bedürfnissen von Frauen richtet - so lautet seit vielen Jahren das beleidigte Echo der radikalen Männer- und Väterrechtler. Neu ist, dass ihre Forderungen nun auch von den bürgerlichen Zeitungsblättern und Parteien aufgenommen werden und oftmals als Grundlage zur Beantwortung der Frage herangezogen wird, wo "der Mann" gegenwärtig stehe und was er wolle.
In Deutschland hat sich die neue CDU/FDP-Regierung daran gemacht, hier einiges aufzuholen - an aktiver Jungen- und Männerarbeit wohlgemerkt. Als erster Schritt wurde eine eigene Abteilung im Familienministerium geschaffen. Die frischgebackene 32-jährige Familienministerin Kristina Köhler ließ dann auch gleich durchblicken, wo sie die Schwerpunkte dieser Abteilung sieht, und fragte in einem Interview in der "Welt am Sonntag" ganz unschuldig, ob in der Grundschulpädagogik "vielleicht zu viele Schmetterlinge und zu wenige Ritterburgen" gemalt würden.
Wichtige Einsicht also: die Feminisierung des Jungen tut dem Mann nicht wohl. Ungeniert wird hier ausgesprochen, was lange Zeit nicht (mehr) Common Sense einer geschlechtersensiblen Pädagogik und auch der Politik war: Dass Jungen und Mädchen gänzlich unterschiedliche Dinge für ihre Entwicklung brauchen.
In ein Horn blasen da die sogenannten "Väterrechtler", die die Verantwortung für ihr konfliktreiches, instabiles Familienleben lieber einem Komplott aus Staat und ur-weiblicher Bosheit anlasten anstatt sich an der eigenen Nase zu nehmen. Ihr Credo lautet: Wenn die starke Hand des Vaters vorenthalten wird, dann kann es für den filius ja nur bergab gehen.
Unterschiedliche Männlichkeiten
Paradoxerweise sind es genau solche in der Gesellschaft immer noch dominanten traditionellen Männerbilder, die Buben laut den anklagenden Bildungsstudien so rigoros aus einem erfolgreichen zukünftigen Leben fernhalten: Jungen seien weniger team-fähig, können sich emotional schlechter artikulieren und würden deshalb viel öfter als Mädchen verhaltensauffällig. Verschwiegen wird so nebenbei, dass Jungen trotz schlechterer Noten mehr Aussicht auf Erfolg im Berufsleben haben - davon zeugen die ja leider nicht mehr ganz so breaking-news tauglichen Phänomene wie die Lohnschere, die gläserne Decke oder auch die systematische Entwertung feminisierter Berufsfelder. Dass Mädchen in Bildungsinstitutionen (derzeit) bessere Leistungen erzielen, macht Männer fertig, auch wenn sie es besser wissen müssten: vor jeder Qualifikation zählt schließlich noch immer ihr Geschlecht.
Natürlich gibt es auch weniger ressentimentgeleitete Forderungen in der Diskussion. So hält die kritische Männlichkeitsforschung eben nicht die Wiedereinsetzung traditioneller Männlichkeitsbilder, die mit Autorität, Strenge und voraussetzungsvoller Liebe behaftet sind, in der Jungen-Bildungsmisere für sinnvoll, sondern strebt eine Pluralisierung der Männlichkeitsbilder in der Gesellschaft an, die wiederum politisch forciert werden müsste.
Doch auch hier bleibt der Beigeschmack der Essentialisierung von Männlichkeit. Warum braucht es denn überhaupt das Prinzip der Männlichkeit(en)? Und was soll ein Vater leisten können, das eine Mutter nicht machen kann (und umgekehrt)? Die Frauen- und Geschlechterforschung hat in den vergangenen 40 Jahren zu Genüge gezeigt, dass Essentialisierungen von Weiblichkeit und Männlichkeit einer gerechten Gesellschaft im Wege stehen. Die vielen Frauen, die sich ihr Lebensglück inzwischen lieber über persönlichen Einsatz und eigenen Neigungen erstreiten als über die Schablonen einer vorgegebenen Geschlechteridentität, sind ein gutes Beispiel dafür. Schade, dass der neue Männerdiskurs so gar nicht daran anschließen will.
Aber gut, eine wie auch immer geartete "Emanzipation" von Männern wird im Gegensatz zu der von Frauen nicht mit einem Machtgewinn verbunden sein. Sie kann Männern aber helfen, sich in veränderten Gesellschaftsstrukturen, die nicht nur die Familie, sondern auch die Arbeitswelt betreffen, zurechtzufinden. Die neue Angst der Männer, am kürzeren Ast zu sitzen - es wird sich zeigen, ob dies ein notwendiger Schritt zur weiteren Enthronung patriarchaler Männlichkeit ist oder nur der Gong für eine neue Runde im Kampf um Geschlechtergerechtigkeit. (Ina Freudenschuß, dieStandard.at, 22.12.2009)


freudenschuss sieht anders aus.
also treten wir zum freudenschuss an:
"In der Politik gewinnen Männer- und Väterbewegungen an Einfluss und gefährden damit erstrittene Erfolge der Emanzipation"
welche erfolge? soll etwa die jetzige situation irgendein erfolg für die emanzipation sein?
nebenbei: wieso soll "emanzipation" nach dem bild von feministinnen stattfinden? das ist ein rückschritt in der entwicklung der menschheit und wird ständig ideologisch als fortschritt bezeichnet. wieso soll sich die gesellschaft nach den umerziehungswünschen dieser idelogischen feministinnen richten? im ex-ostblock gab es auch einige auserwählte, welche die welt verstanden haben und alle anderen dazu zwingen wollten, sich nach deren vorstellungen richten zu müssen, damit sie selbst befriedigt werden. dass sie damit generationen an menschenleben zerstört haben, war offensichtlich nur ein vernachlässigbarer kolateralschaden.
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"[Männer] Stark, unabhängig, durchsetzungsfähig, rational ..."
hmm. könnte ich im allgemeinen zustimmen, bestehe aber auf keinen lobhymnen für die männer. d.h. es trifft nicht den punkt. wichtig ist, dass man jeden so werden lässt, wie ER will - und nicht wie eine femistin will. d.h. ich fordere (im gegenteil zu vielen männern) keine besondere behandlung von männern (etwa die berühmte 50-50 regel), da damit die probleme nur auf eine andere ebene verschoben werden und nichts gelöst wird. ich gehe davon aus, dass wir gar keine feministische zwangsgesellschaft benötigen, wo man den männern UND frauen irgendwelche verhaltensweisen aufoktruieren will. d.h. die feministinnen bekämpfen nicht nur die männer, sondern auch frauen, welche sich ihren geistigen zwangsideen nicht unterwerfen wollen - und deswegen sollte man bei dem feminismus klartext reden: es ist eine art gender-rassismus, welcher durch ewig vorgestrige fortschrittliche verbreitet wird. und anscheinend ist diestandard ein nest für solche sektierer.
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"Der Mann ist zunehmend das Opfer einer Gesellschaft, die sich nur noch nach den Bedürfnissen von Frauen richtet - so lautet seit vielen Jahren das beleidigte Echo der radikalen Männer"
ach wie gnädig der freudenschuss sein kann. aber wenn er damit das bedürfnis irgendwelcher enttäuschten frauen erfüllt - so sei er diesen gegönnt.
die männer sind im allgemeinen nicht beleidigt und wollen sich auch nicht als die armen opfer darstellen. es reicht ihnen nur die fakten aufzuzeigen und sich nicht ständig das gelaber und weltfremde floskeln von selbsternannten intellektuellinnen anhören zu müssen.
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"In Deutschland hat sich die neue CDU/FDP-Regierung daran gemacht ... ...32-jährige Familienministerin Kristina Köhler ließ dann auch gleich durchblicken, wo sie die Schwerpunkte dieser Abteilung sieht ..."
na klar war das kein freudenschuss mehr. eine frau, die nicht nach der standard vorstellung springt, soll am besten durch feministische wespen sofort niedergemacht werden. also die übliche weltoffene liberalität der starken frauen mit quotenintelligenz.
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"Wichtige Einsicht also: die Feminisierung des Jungen tut dem Mann nicht wohl"
RICHTIG! das könnte man zum standard-motto machen. würde man es endlich akzeptieren, so könnte man viele schicksale von verhaltensstörungen (z.b. männliche feministen) vermeiden. zudem würde man in allen überlegungen von den richtigen voraussetzungen ausgehen, so dass man ggf. auch zu brauchbaren aussgen gelangen könnte. nimmt man nämlich an, dass die aussage nicht stimmt, so kann man bestenfalls zu der auffassung gelangen, dass sich die gene ideologisch beinflussen lassen. und auf die idee können nur personen kommen, die über den standard nicht hinausgekommen sind.
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"... die Buben laut den anklagenden Bildungsstudien ..."
nun, viele dieser studien orientieren sich nicht an ideologischem feminismus, sondern an realität. das kann für feministinnen äusserst befremdend wirken, da sie sich dabei in ihrem ausgedachten theoretischen weltbild nicht mehr zurecht finden, in dem es klare schwarz / weisse fronten gibt (gute frauen und männer als feinde).
soll man etwa studien verwenden, welche etwas von frau spiel (wien), oder herrn ddr. haider (salzburg) etc. erstellt werden? das wäre etwa, als ob man von einem anführer einer sekte eine wissenschaftlich fundiert begründete objektive abhandlung über die erwünschte entwicklung in einer gesellschaft erwarten würde. als vertreter solcher zwangsideen reicht schon die sekte der grünen, welche als "tarnung" mit einem mini-feigenblatt das image einer öko-partei aufrecht erhalten.
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"... leider nicht mehr ganz so breaking-news tauglichen Phänomene wie die Lohnschere, die gläserne Decke ..."
wieso leider? die ständig behauptete lohnschere ist eine fatamorgana von feministinnen (wenn man keine statistik versteht, so kann man zwar zu dieser deutung der zahlen kommen, aber wirklich nur dann, wenn man keine statistik versteht). es gibt keine wesentlichen lohnunterschiede zwischen frauen und männern.
und die ach so gläserne decke: diese wird ständig nur oben angenommen. wieso kämpfen die frauen nicht gegen die "unterdrückung" bei der müllabfuhr, bergbau, ...? die ständig behauptete benachteiligung in den oberen etagen ist nur der versuch von feministinnen ohne jede qualifikation schnell an die macht zu gelangen, damit sie die männer in ihren "wahnvorstellungen" vorbeugend noch mehr diskriminieren und umerziehen können.
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"Warum braucht es denn überhaupt das Prinzip der Männlichkeit(en)?"
na gute nacht. daraus wird kein freudenschuss mehr.
aber allgemein. warum braucht es umerzieher, welche ALLE menschen nach der eigenen vorstellung zwangsweise umerziehen wollen? die demokratie ist kein umerziehungslager mit standard-wächterinnen, ob auch alle brav deren ideen umsetzen. da würde man sich nach standard-regeln richten, welche sich nicht einmal nach den grundsätzen der demokratie richten, in der pluralität die voraussetzung ist.
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"Und was soll ein Vater leisten können, das eine Mutter nicht machen kann (und umgekehrt)?"
ich will nicht privat werden, aber es gibt hier offensichtlich einen mangel an kenntnissen in jeder hinsicht (angefangen bei der biologie).
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"Die Frauen- und Geschlechterforschung hat in den vergangenen 40 Jahren zu Genüge gezeigt, dass Essentialisierungen von Weiblichkeit und Männlichkeit einer gerechten Gesellschaft im Wege stehen."
wie wäre es, auch litearatur zu lesen, die nicht nur der gehirnwäsche dient?
die forschung hat das gegenteil aufgezeigt - es gibt unterschiede und diese haben ihre bedeutung - wäre es nicht so, so wäres sie über jahrhunderttausende als unsinniger ballast aussortiert worden. die zeit der ideologen dürfte künftig nur für die archäologen von bedeutung sein.
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"Die vielen Frauen, die sich ihr Lebensglück inzwischen lieber über persönlichen Einsatz und eigenen Neigungen erstreiten ..."
wo ist das problem, wenn sie es auf grund der eigenen fähigkeiten machen?
wenn aber eine frau etwas dadurch erreichen soll, dass damit die männer diskriminiert werden müssen, so ist die grenze der selbstverwirklichung durch dieser frauen überschritten. wieso sollen die männer dafür zahlen, dass die frauen etwas machen wollen? wenn sich die frauen gegenüber den männern "grundsätzlich benachteiligt" fühlen, so sollen sie sich bei der natur beschweren und nicht auf kosten der männer ihre rein ideologische weltsicht verwirklichen.
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"Die neue Angst der Männer, am kürzeren Ast zu sitzen ..."
es gibt keine angst, nur die berechtigte forderung, dass man nicht per gesetz benachteiligt wird, damit sich andere ihre weltideologien erfüllen können.
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"... ob dies ein notwendiger Schritt zur weiteren Enthronung patriarchaler Männlichkeit ist oder nur der Gong für eine neue Runde im Kampf um Geschlechtergerechtigkeit ..."
es gibt keine zu entthronende patriarchale männlichkeit, sondern eine zu entthronende weibliche unfaire dreistigkeit.
der begriff "kampf um geschlechtergerechtigkeit" ist ein kompletter unsinn und zeigt, dass der freudenschuss anscheinend voll daneben gegangen ist. und das ist auch gut so.
ich denke, dass es grenzen der selbstachtung auch bei den männern geben sollte, in dem man auf kontakte mit frauen auf bestimmtem "höheren" niveau verzichten sollte, bin aber überzeugt, dass sich schon ein männlicher notfall finden wird, welcher sich daran nicht halten wird. und vielleicht ist auch das gut so.
also der freudenschuss war nichts anderes als die üblichen pseudointellektuellen standard-floskeln.
Was will denn die Frau Freudenschuß aussagen?
Wir brauchen keine Männer mehr???
Wann kommen die Feministen-Terroristen endlich auf die Idee, dass jeder Mensch einen Vater und eine Mutter hat. Und so wie jede Mutter für Ihr Kind da ist müssen es auch Väter sein.
Weil Kinder brauchen beide Elternteile!
Darstellg. d. Männer ist unsachl. u. Journalismus unwürdig
Dieser Artikel ist alles andere als sachlich die dortigen Kommentare ebensowenig:
"Selbstbewusste Männer haben es nicht notwendig sich zu gruppieren" ?- Wer soll es dann erreichen, dass Gesetze die nicht den Menschenrechten entsprechen geändert werden?
"Selbstbewusste Männer stehen mit Frauen auf einer Ebene" - Schöne Theorie! - Wünschenswerte Utopie! - Nur Mittlerweile Illusion: Die gesetzliche Lage gibt Frauen eine gewisse Allmacht => Frauen die anständig sind lassen ihre Ex-Partner überleben. Alle Anderen zerstören ihre Ex-Partner und die haben nicht die geringste Chance in unserem System und die Kinder werden dann gleich mit zerrieben!
Es wäre echt schön: Miteinander, Gemeinsam, Gleichberechtigung,...
Dazu gehört aber ebenso die Bereitschaft von den Frauen!.
Der Gendermainstream steht dem im Wege. Ebenso wie erst jüngst geschaffene Gesetze die eben Frauen alle Rechte zusichern.
Es sollte aber heißen Rechte und Pflichten je ½-½. Es darf nicht weiter gehen mit: Die Rechte dahin, die Pflichten dorthin.
Genau deshalb gibt es die Männerbewegung. Denn um unseren Kindern ein lebenswertes Umfeld zu gestalten gehört echte Gleichberechtigung her und dafür müssen Frauen auch Rechte abgeben die ihnen in missratenen Gesetzen zugebilligt wurden.
Dazu gehört aber auch eine neutrale Berichterstattung, die es zur Zeit leider nicht gibt.
Daher kann man insbesondere Frauen nur einladen Männer- und Vätervereine sowie die Männerpartei selbst zu besuchen um zu sehen, dass wir im Sinne unserer Kinder eine echte Gleichberechtigung wollen. Ihr könnt auch gleich mit tun und helfen diese Gesellschaft gerechter zu machen: Mit dem Recht der Kinder auf beide Elternteile, einer Abschaffung der "Anspannung", Ächtung von Gewalt allgemein (nicht nur der Gewalt gegen Frauen), und vielem mehr.
Interessante Artikel dazu sind:
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/J/J_01458/fnameorig_154111.html
http://www.wien-konkret.at/soziales/scheidung/scheidungstricks-frauen/
Da hilft nur eines
Standard-Probeabo bestellen, Zeitung als Schuhputzunterlage verwenden, nach Ablauf der Testphase bei der Befragung bekanntgeben dass man von der "Richtung" der Gazette und verschiedenen AutorInnen schwer enttäuscht ist und mit solchen feministischen Aussagen gar nicht bereit ist das Blatt weiterhin zu lesen...
So schadet man der Zeitung und den Autorinnen ;-)
Thema verfehlt
in der Schule hätte es zum "Aufsatz" von Frau Freudenschuß wohl geheissen: Thema verfehlt.
Das einzige, das aus dem Artikel herauszulesen ist, ist die Abneigung der Autorin gegen Männer.
Es gibt viele Benachteiligungen der Männer, die in privaten Gesprächen auch von Frauen selbstverständlich zugegeben werden (müssen), wie etwa die Wehrpflicht und die längere Lebensarbeitszeit.
Dass nun endlich auch über die Grausamkeit der Kindesentfremdung (ermöglicht durch die männerdiskriminierende Gesetzeslage in unserer Bananenrepublik) gesprochen wird, ist eigentlich nur eine Sache der Menschlichkeit. Für die Feministinnen: Menschlichkeit den Kindern gegenüber.
Das Lächerlichmachen der Männer und das Spotten über sie und ihre berechtigten Wünsche (wie im Artikel) ist ein ausdruck der weiblichen Aggression. Dazu möchte ich den Hirnforscher Gerhard Roth zitieren, der in einer Ö1-Sendung ausgesprochen hat, was wir ohnehin alle wissen: "Die Frauen sind um nichts weniger aggressiv, sie machen es nur geschickter und fallen damit nicht unter das Strafrecht."
der weibliche Fritzl des Geschlechterjournalismus
Der Standard schreibt etwas zur Gleichberechtigung der Männer. Wer schreibt den Bericht? Eine fundamentalistische Feministin. Wo steht der Artikel zu den Männerrechten? Im Frauenteil. Ina Freudenschuss hat nichts von der Gleichberechtigung der Männer verstanden und will auch nichts von der Gleichberechtigung der Männer verstehen. Trotzdem schreibt sie darüber. Weil sie das Thema nicht loslassen kann. Weil sie das Thema im journalistischen Keller festhalten will. Ina Freudenschuss ist wohl so etwas wie der weibliche Fritzl des Geschlechterjournalismus.