Filmstart: der entsorgte Vater

Vater sein und doch nicht fürs eigene Kind sorgen dürfen: Der Regisseur und Produzent Douglas Wolfsperger durchlebt dies seit vielen Jahren. Der Kontakt zur eigenen Tochter wird ihm verwehrt. Anstatt sich rechtzeitig um eine Einigung zwischen den Parteien zum Wohle des Kindes zu bemühen, ordnet das Gericht schlussendlich an, dass sich der Vater von der Tochter verabschieden solle. Und zwar endgültig. Er macht sich auf die letzte Reise zu seiner Tochter.
Der Regisseur trifft auf dieser Reise vier Väter, die sein Schicksal teilen: Sie können ihre eigenen Kinder nicht sehen, weil die ehemaligen Lebensgefährtinnen den Umgang von Vater und Kind über Jahre hinweg unterbinden. Wütend, enttäuscht, traurig, manchmal auch naiv erzählen sie von den Konsequenzen gescheiterter Beziehungen. Als Gegenpol begründet eine Mutter, warum sie den Kontakt ihres Kindes zum Vater ablehnt.
Am 27. November 2009 startet in Österreich der Film "Der entsorgte Vater". Die Doppelmoral des Staates im Familienrecht wird auch beim Umgang mit diesem Film deutlich: Die Mutter kann ihre unhinterfragte Allmacht über das Kind verwenden, um eine objektive Berichterstattung zu verhindern. Als Stellvertreterin des Kindes verlangt sie, dass kein Bild des Kindes gezeigt werden darf. Für Journalisten gibt es heute eine Veranstaltung mit Hintergrundinformationen.
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