Vorarlberger Konsens zur gemeinsamen Obsorge ist Weckruf für Gleichstellungsministerin

Die Männerpartei begrüßt die heutige Einigung der Vorarlberger Landtagsparteien auf bedingungslose Unterstützung der gemeinsamen Obsorge für unverheiratete und geschiedene Väter. "Aus Vorarlberg hört man einen lauten Weckruf für Heinisch-Hosek", erklärte dazu Oliver Peter Hoffmann. "Die Gleichstellungsministerin sollte endlich ihr veraltetes Rollenbild überdenken und Väter ohne Wenn und Aber gleichstellen." In diesem Zusammenhang wies der Vorsitzende der Männerpartei auch auf die Lücken im jüngsten Frauenbericht hin: "Wer beklagt, dass Frauen den Großteil der Kinderbetreuung übernehmen, muss auch erklären, dass Männer derzeit gar nicht selbst entscheiden können, ob und wie sie ihr Kind betreuen wollen. Wenn man die Väter nicht Vater sein lässt, wird sich an der Einkommensschere nie etwas ändern." Der parteiübergreifende Konsens in Vorarlberg zeigt, dass das außerhalb des Gleichstellungsministeriums bereits allgemein anerkannt ist. "Jetzt muss klargestellt werden, dass das Kindeswohl untrennbar mit dem gleichberechtigten Umgang der Eltern verknüpft ist. Es ist richtig, dass Eltern und Kinder klare Verhältnisse brauchen. Aber gerade deswegen muss die gemeinsame Obsorge verlässliche Rechte und Pflichten für beide Eltern festlegen. Das ist der einzige Weg zur Achtung der Menschenrechte beider Eltern und des Kindes. Und es ist der beste Weg für unsere Kinder." erklärte Oliver Peter Hoffmann abschließend.

Rückfrage:

Oliver Peter Hoffmann
Bundesvorsitzender und Landesvorsitzender Wien
Tel +43 676 4067794

Hannes Hausbichler
Landesvorsitzender Vorarlberg
Tel +43 664 7867456

Comments

väterrechte/gemeinsame obsorge

... und ewig grüßt das murmeltier...

skandinavien, skandinavien und nochmals skandinavien: wenn es zum vorteil der frauen gereichen soll, wird die gleichstellungsministerin nicht müde, auf gesetzliche regelungen in einem dieser staaten zu verweisen.
so betonte heinisch-hosek, dass man sich beim entwurf zur einkommenstransparenz am schwedischen modell orientiert habe: "wir lernen also von den besten. in schweden machen die geschlechtsspezifischen einkommensunterschiede nur 6% aus... "

vielleicht sollte sich skandinavien-fan heinisch-hosek aber auch am dortigen familienrecht orientieren. weil man väter in schweden väter sein lässt, da sie den müttern rechtlich faktisch gleichgestellt sind. weil es dort automatische gemeinsame obsorge für kinder nach trennungen gibt. weil die kindesunterhaltssätze dort auch niedriger sind, obwohl die löhne dort höher sind. und weil im fortschrittlichen schweden der unterhalt auch für ex-gattinnen abgeschafft wurde!

ob der weckruf von vorarlberg bis zur gleichstellungsministerin nach wien vordringen wird, wage ich zu bezweifeln. solange diese ministerin denkt, menschenrechte seien käuflich (in form finanzieller absicherung von frauen), wird sich in ihrer einstellung zur gemeinsamen obsorge vermutlich wenig ändern...

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