Zeit für Gleichberechtigung


Es geht um einen einfachen Satz: "Mit der Obsorge für das uneheliche Kind ist die Mutter allein betraut." Punkt. Das Österreichische Gesetz gibt der Mutter pauschal die ganze Verantwortung und die ganze Kontrolle über das Kind. Das ist der wirkliche Grund für die Einkommenunterschiede der Geschlechter. Die Väter sollen mehr in Karenz gehen? Die Väter sollen mehr unbezahlte Arbeit übernehmen? Das dürfen sie nur, wenn die Mutter sie lässt. Es gibt genug moderne Väter, die lieber beim Kind bleiben, als Karriere zu machen. Aber der Staat zwingt sie in die Rolle des Alleinverdieners zurück. Was wurde nicht alles über angebliche Frauenbenachteiligung in der Wirtschaft spekuliert. Dabei ist die Diskriminierung doch ganz offen im Gesetz festgeschrieben. "Mit der Obsorge für das uneheliche Kind sind die Eltern gemeinsam betraut." So einfach könnte man die Gleichstellung von Männern und Frauen umsetzen. Wollen wir das? Ich denke schon. Es ist Zeit für wahre Gleichberechtigung.

Oliver Peter Hoffmann ist Vorsitzender der Männerpartei und Spitzenkandidat der Plattform Direkte Demokratie.

Übrigens: Wer will, dass die Gleichberechtigung ein Thema bleibt, kann diese Woche die Kandidatur der Plattform Direkte Demokratie unterstützen:

http://demokratie.at/