Männerpartei verabschiedet Manifest

Vorarlberg orf.at vom 17. November 2013

Männerpartei verabschiedet Manifest

Geht es nach der Männerpartei, soll am Internationalen Männertag – am 19. November – eine dringend notwendige Kehrtwende in der Geschlechterpolitik eingeläutet werden. Mehrere Männervertretungen und Partnerorganisationen der Männerpartei haben sich deshalb in Bregenz getroffen.

Das Treffen Samstagabend in Bregenz sollte gegen die gesellschaftlichen Missstände Männern gegenüber ein Zeichen setzen, hieß es. Dazu wurde auch ein  „Bregenzer Manifest“verabschiedet.

Recht auf glückserfüllte Familienkontakte

Männliche Leistungen für die Gesellschaft gehörten anerkannt, Männer aus einseitigen Pflichten befreit, sie sollten das Recht auf glückserfüllte Familienkontakte bekommen und nicht mehr pauschalen Vorverurteilungen unterliegen: Das sind einige der Forderungen des Manifests, die sich an Politik und Gesellschaft gleichermaßen richten, sagt der Bundesvorsitzende der Männerpartei, Hannes Hausbichler.

Ebenfalls zu beenden seien „Benachteiligung männlicher Kinder und Jugendlicher im Bildungssystem, schlechtere Behandlung von Männern vor Justiz und Behörden und höhere Bestrafung von Männern bei denselben Taten wie Frauen.“

Männerpartei


Hannes Hausbichler

Unterstützung anderer Organisationen

Er freue sich, dass insgesamt zehn Organisationen die Anliegen der Männerpartei teilen. Denn in der Praxis gebe es viel zu verbessern, meint Hausbichler.

Neben der österreichischen und deutschen Männerpartei unterzeichneten unter anderem auch die österreichische Väterplattform, die Vereine Kindergefühle, „Papa, s’isch Zeit“ und „Papa gibt Gas“ sowie die Schweizer Interessensgruppe Vaterverbot.

Link:
www.maennerpartei.at

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