Strafrechtsverschärfung: Bitte „nur“ Männer abstechen!

Eine Gewaltwelle erschüttert Österreich. Die Ursachen sind vielfältig. Doch wozu die Umstände differenzierten Denkens? Politik und Medien brauchen es einfach. Mehr hat in Schlagworten einfach nicht Platz, wir bedauern!

So wird die Gewaltwelle zu „Frauenmorden“. Männliche Gewaltopfer, wie zuletzt in Innsbruck, Dornbirn und Wien, haben keinen Platz, sind sogar unerwünscht. Ihre Erwägung würde die politische Zielrichtung stören: Mehr Willkür gegen Männer, nur „zur Sicherheit“.

Karoline Edtstadler, früher „Richterin Gnadenlos“, die jetzt das Prädikat „Staatssekretärin Rücksichtslos“ verdienen würde, hat knackige Botschaften, mit denen sie fürs EU-Parlament gewählt werden will, von Frauen wie Männern. Zweiteren will sie kräftig weiter so schaden, dass ihnen auch nicht mehr zu helfen ist, wenn sie diese Politikerin noch mit ihrer Stimme belohnen:

  • Edtstadler will, dass Betretungsverbote ab sofort nicht mehr 50 Meter um die Wohnung, welche zumeist der Mann zu verlassen gezwungen wurde, gelten. Sie als Richterin weiß sicherlich genau, dass die meisten Betretungsverbote ohne Sachbeweise ausgesprochen werden, oft Scheidungs- und Trennungskalkül sind und somit rechtsstaatswidrige Willkür. Diese Willkür gehört laut Staatssekretärin ausgebaut: Sie will, dass ab sofort ein Betretungsverbot im permanenten Umkreis von 50 Meter um die Beschuldigerin des Mannes gilt.
    Was bedeutete das? Wenn für einen Mann ein Betretungsverbot gilt, müsste er vor der Ex geradezu davonlaufen, falls diese sich ihm zufällig nähern sollte. Spätestens jetzt kann jedem einleuchten, wie weit jenseits der Lächerlichkeit diese Wegweisungsparteien, von türkis über blau und rot bis grün, zu denken imstande sind.
  • Politisch und medial werden währenddessen Gewalttaten von Frauen weiterhin, bewusst oder unbewusst, bagatellisiert. Dass die häufigste Beziehungsgewalt von Müttern ausgeht, welche Kinder entfremden und aufhetzen: Wenn es schon zu viel verlangt ist, diese Tatsache zu berichten, dann empfiehlt die Männerpartei, wenigstens nicht jede Messerstecherin gleich ungeprüft zu rechtfertigen, in dem der ermordete Mann posthum als Monster dargestellt wird. So geschehen im jüngsten Fall einer Wiener Messermörderin an ihrem Mann: Nachdem sie per Schlagzeile ein „Martyrium“ erlitten haben soll, weil sie ihrem toten Opfer nachträglich Gewalt unterstellt hat, folgt die Falschmeldung, heuer seien nur Frauen unter den Opfern zu finden gewesen.
  • Aus dieser vorurteilsbehafteten Einstellung heraus melden sich Sebastian Kurz und H.C. Strache voller Inbrunst zu Wort: „Wer sich an Frauen und Kindern vergreift, hat mit den härtesten Konsequenzen zu rechnen.“ Wer Männer attackiert, also offenbar nicht.

Somit beweist diese Bundesregierung einmal mehr beeindruckend, dass sie in bester Tradition der Staatsführungen dieses Landes steht: Um Männer ist es ihr nicht schade. Zumindest weniger. Die Erstochenen scheinen Nebensache und die Weggewiesenen säumen die Straße.


Die Männerpartei fordert

  • Starker Schutz aller Menschen in Österreich vor Gewalt, doch ebenso vor Willkür, durch simple Handhabung rechtsstaatlicher Grundsätze.
  • Vorurteilsfreie Betrachtung jeder Gewalttat und daraus folgend unvoreingenomme Setzung politischer Konsequenzen.
  • Objektive, tatsachenbezogene Information der Bevölkerung über alle Formen der Gewalt in unverfärbter Darstellung der tatsächlichen Häufung und Schwere durch Politik und Medien.

2019-02-15

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