Der Tag der Gewalt

Alle Jahre wieder begehen Feministinnen am 25. November den „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“.

Die Männerpartei ist ebenfalls gegen Gewalt, jedoch an jedem Menschen, egal welches Geschlechts. So gesehen feiert sie zur einen Hälfte mit, mahnt jedoch zur anderen Hälfte mit warnender Kritik:

Jede Ideologie hat gemäßigte und radikale Träger, so auch der Feminismus. Die Radikalen, die sich stets in der allumfassenden Opferrolle ihrer Feinde sehen, zeigen selbst zunehmend aggressive Tendenzen. Schließlich glaubt ein Ideologe, einer selbst definierten Opfergruppe sei alles erlaubt, wenn sie einem abgrundtief bösen Feind gegenübersteht – natürlich auch, selbst „legitime“ Gewalt zu verüben, und wie immer beginnt die Mobilisierung zur Gewalt mit Worten.

Radikale Feministen proklamieren oftmals den „war on men“, den Krieg gegen Männer, oder plakatieren, offenbar ohne dass die Öffentlichkeit Notiz davon oder es ernst nimmt, in großen Lettern auf Demonstrationen „Kill all men!“, also die Aufforderung, alle Männer zu töten.

Welche Berechtigung haben solche gewaltbereiten Fanatiker denn, selbst gegen Gewalt zu protestieren, wenn sie zugleich Hass und Gewalt, eben gegen Männer, predigen?

Österreich Gewaltschutzstellen und alle Politiker, welche über diesen Bereich bestimmen, sind zu hundert Prozent ideologisch, feministisch besetzt, darüber dürfte Einigkeit herrschen. Doch, wie erwähnt, birgt jede Ideologie radikale Teile in sich. Die Männerpartei befürchtet daher die Objektivität des Gewaltschutzes in Österreich und stellt die dringende Frage: Wie oft sind bereits zu blinde Vorurteile gegen Männer oder gar die beschriebene Radikalität in Teilen von  Österreichs Gewaltschutz verankert und verbreitet?

Die Erfahrung vieler Betroffener, welche sich an die Männerpartei wenden, mit den meisten feministisch besetzten Gewaltschutzstellen, oder beispielsweise jene der  Gründerin des ersten Frauenhauses, Erin Pizzey, zeigen klar: Der Gewaltschutz, der sich einzig und allein dem Schutz der Frauen vor Gewalt widmet, exklusiv nicht dem Schutz von Männern und Frauen gleichermaßen, neigt dazu, gegenseitige Gewalt zu bagatellisieren oder abzustreiten, ganz zu schweigen von weiblicher Beziehungsgewalt.

So wird jeder, bedauerliche und schockierende Mord an einer Frau als „Femizid“ gleich ins ideologische Weltbild eingepasst und ein Bild geschaffen, dass nur Frauen allein von Männern Gewalt angetan würde und niemals umgekehrt, während bei jedem Mord einer Frau an einem Mann erst einmal ein guter Grund gesucht wird, warum die Frau gewalttätig geworden ist. Bitte beachten Sie die Berichtserstattung: Mordet eine Frau, wird stets über mögliche, nachvollziehbare Motive spekuliert und damit Verständnis für Mörderin, und ebenso die Schuld beim Opfer gesucht. Über Motive eines Mannes bei Gewalt an einer Frau wird nicht geschrieben. „So sind sie eben alle“, soll man wohl meinen.

In einem Land, dessen größte Serienmörderinnen Frauen gewesen sind, ob die Lainzer Mordschwestern oder Elfriede Blauensteiner, ist eine vereinfachende Vorurteilsbildung, Männer seien stets an Gewalt schuld, ob als Täter oder sogar als Opfer, völlig fehl am Platz.

Besonders die genannten Serienmörderinnen lassen befürchten, dass die Dunkelziffer an kühl und heimlich geplanten Giftmorden so hoch ist, dass die einseitigen Gewaltschützerinnen sie niemals wegschieben könnten, läge sie erst einmal auf dem Tisch.

Endgültig erschütternde Gewaltbereitschaft zeigen die Radikalen unter den Feministen gerade am „Tag der  Gewalt“, denn daraus lassen sie ihn damit werden, wenn sie Bücher mit Gewaltfantasien an Männern wie „Männer töten“ tatsächlich, statt anzuprangern, schwelgend als Lesung vor einem bedauernswerterweise begeisterten Publikum rezitieren, und wieder taucht das Muster auf: Gewalt an Männer sei gut und richtig, denn die seien selbst schuld daran, dass sie gemordet und gemeuchelt werden dürfen.

Wir stellen klar: So ein Buch würde unsere Justiz niemals als Verhetzung werten. Nur umgekehrt würde der Aufruf zur Gewalt an Frauen statt Männern, richtigerweise, zumindest als Verhetzung und Anstiftung zum Massenmord verurteilt. Damit ist ausreichend beurteilt, auf wessen Seite die Justiz steht: Manchmal auch auf der Seite der Gewalt, jedenfalls stets auf Seite einer immer radikaler werdenden Ideologie

Die Männerpartei fordert

  • Umgestaltung des Gewalttags in einen Tag gegen Gewalt an allen Menschen
  • Neue Objektivität und Gerechtigkeit in Justiz und Politik statt Tolerieren von Gewalt und Gewaltbereitschaft, wenn sie von weiblicher Seite kommt
  • Neutrale Untersuchung der Zahlen jeglicher Beziehungsgewalt, inklusive der häufigsten, Kontaktverweigerung und Elternentfremdung, sowie endlich ernsthaft Ermittlungen von Todesfällen auf Giftmord, was unzählige Leben retten könnte, statt wie bei Blauensteiner eine Frau jahrelang unbemerkt morden zu lassen.
  • Stopp der Gewaltbereitschaft in jeglicher Ideologie mittels konsequentem Aufzeigen durch alle Medien, Parteien und meinungsbildende Kräfte

Hinweise:

NZZ 2023, «Kill all men» war beim Internationalen Frauentag in Berlin auf Transparenten zu lesen
www.nzz.ch/feuilleton/gender-disappointment-werdende-muetter-wuenschen-sich-maedchen-keine-jungen-ld.1742156

Offen im Internet aufzufindendes Album „Kill all men (starting with the whites ones)“
www.metal-archives.com/albums/Olivia_Neutered_John/Kill_All_Men_(Starting_with_the_White_Ones)/721735

Die Frauenhausgründerin Erin Pizzey, z.b. in Wikipedia, Stand 2016 (archiviert, auf Rückfrage jederzeit von der Männerpartei erhältlich)
de.wikipedia.org/wiki/Erin_Pizzey
„Von den ersten hundert Frauen, die durch unsere Türen kamen, waren 62 genauso gewalttätig wie die Männer, die sie hinter sich gelassen hatten. Ich musste der Tatsache ins Auge sehen, dass den Männern immer die Schuld an Gewalt in einer Familie gegeben werden würde, dass man falsche Beschuldigungen geben sie erheben würde und dass man immer allein den Frauen glaubte.“

Pizzey erklärte, das Problem der Gewalt sei in beiden Geschlechtern angelegt, und dass Männer, die im Übrigen zu lange von der Frauenbewegung dämonisiert worden seien, auch Opfer gewalttätiger Frauen sein könnten. Damit zog sie sich den Zorn vieler radikaler Feministinnen zu, erhielt nach eigenen Angaben sogar Todesdrohungen und wanderte von London in die USA aus.

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