Oberösterreichs „Männerregierung“ wird ebenfalls nichts für Männer tun!

Oberösterreichs Landesregierung wird heftig kritisiert: ÖVP und FPÖ haben es scheints „gewagt“, die Regierungsmitglieder durch parteiinterne Demokratie bestimmen zu lassen, statt Regierungssitze durch die Frauenquote zu besetzen.

„Nun schäumt die Frauenministerin und Österreichs gesamte Frauenpolitik. Sehen sie ihre Chancen auf sichere Karrieren in Gefahr, wenn die Quote nicht berücksichtigt wird?“, so stellt Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender der Männerpartei, eine ketzerische Frage.

„Doch die Behauptung, Österreichs Frauen würde durch eine Männerregierung nicht vertreten, entspricht sicher nicht den Tatsachen, das zeigt die Vergangenheit. Vielmehr ist zu befürchten, dass auch die Oberösterreichische Landesregierung weiterhin, wie alle Landesregierungen und die Bundesregierung, beherzt um Nachteile für Männer kämpft, wie schon in der Vergangenheit,“ führt Hausbichler auf:

– Die ÖVP steht ebenso wie die FPÖ dafür, dass Männer im Familienrecht betrachtet werden wie eine große Geldbörse. Nur als Alleinversorger mit voller finanzieller Verantwortung für Frauen und Kinder finden sich Väter in den Vorstellungen der beiden Rechtsparteien wieder.

ÖVP und FPÖ haben sich mit aller Kraft dafür eingesetzt, dass Männer, und nur Männer, wehrpflichtig sind und bleiben. Die Frage nach einer fairen Aufteilung der Dienstpflicht zwischen Männern und Frauen haben beide Parteien stets heftig verneint.

Die FPÖ verteidigt eisern die Benachteiligung von Männern beim Rentenantrittsalter, ohne jede Rücksicht auf die Zusatzbelastung, die vor allem für Männer entsteht.

Die ÖVP versteht unter Familienpolitik, dass sie feministischen Ideologinnen freie Hand lässt. Auf diese Weise stellt Sophie Karmasin praktisch eine zweite Frauenministerin dar, welche die Familien und vor allem die Interessen der Männer in der Familie links liegen lässt. In allen Landesregierungen, in denen die ÖVP das Familienressort betreibt, verhält es sich identisch.

Hannes Hausbichler stellt die Position der Männerpartei in der Diskussion um die Oberösterreichische Landesregierung klar: „Weder ein hoher Männer- noch ein hoher Frauenanteil in Regierungsämtern bringt uns weiter. Männer aus der Politikerklasse mögen seit bald hundert Jahren in Regierungsämtern der Republik sitzen, doch beschert haben sie den einfachen Männern dabei niemals Vorteile, sondern ausreichend Nachteile. Sie waren noch nie die Vertreter der einfachen Männer Österreichs, sondern haben zumeist auf Kosten dieser Männer entschieden. Ob in Zukunft daher Frauen oder Männer regieren und dabei, wie bisher, die Männer Österreichs einfach links liegen lassen, spielt keine Rolle.

Wir benötigen Regierungen und Parlamente, welche endlich für Fairness und Gerechtigkeit stehen und von der Verfassung abwärts Männer endlich ohne Nachteile wirklich gleich stellen. Ob Gerechtigkeit für Männer von weiblichen oder männlichen Regierungsmitgliedern geschaffen wird, ist nicht wichtig, sondern dass endlich gehandelt wird. Doch im Augenblick hat noch kein einziger etablierter Politiker die geringste Absicht, die notwendige Gerechtigkeit zu schaffen. Daran wird auch eine männliche Landesregierung nicht das Geringste ändern. Daher werden immer mehr Menschen in Österreich bemerken, dass nur eine Unterstützung der Männerpartei die notwendige Kehrtwende bringen wird.

Hinweise:
Frauenministerin kritisiert Oberösterreichs Landesregierung:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20151022_OTS0230/oesterreich-heinisch-hosek-will-frauenquote-fuer-parlament-und-landtage
2015-10-23

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