Inakzeptable Vorurteile um die „akzeptable Gewalt“

Wenn eine Meinungsumfrage dazu führt, dass daraus massive Vorurteile gegen Menschen gebildet werden, wenn diese Vorurteile von österreichischen Medien bis hin zu Aussagen wie „Gewalt hat ein Geschlecht“, natürlich einzig und allein das männliche, führen, dann ist an der Zeit, genau das zu tun, was Teile der Meinungsmache dieses Landes leider vermeiden: Genau hinzusehen.

Eine deutsche Umfrage zeigt angeblich das Ergebnis, dass 33% der, wohlgemerkt aller, jungen Männer Gewalt gegen Frauen „akzeptabel“ fänden.

Daraufhin überbieten sich sämtliche vorurteilsbildenden Kräfte unserer Gesellschaft, als ob ein Preis dafür zu gewinnen wäre. Während rechte, in den Redaktionen unvertretene Poster sicher sind, dass diese Aussage nur auf die Einstellung von Migranten zuträfe und dabei gar nicht bemerken, dass hier Vorurteile gegen alle Männer, auch sie selbst, geschürt werden, halten viele Redaktionen dagegen – nein, nicht damit, dass Vorurteile fehl am Platz seien. Sie streiten darum, dass richtigerweise gegen alle Männer Vorurteile zu richten seien, und sind sich mit den anderen Feministen des Landes darüber völlig einig.

Die Männerpartei richtet sich gegen alle Ideologien und gegen alle Vorurteile. Sie spricht für Menschen, die sich dem üblen Spiel entziehen. Betrachten wir zu diesem Zweck zuerst die Berichterstattung kritisch, dann entdecken wir massive Zweifel an der Umfrage, wie sie sogar vom ZDF veröffentlicht worden sind. Bis heute bleiben beispielsweise die wirklichen Fragestellungen im Dunkeln. Ist etwa aus anderslautenden Fragen in die Befragten hineininterpretiert worden? Warum sind die Hintergründe der Befragten, etwa Bildung oder Kulturkreis, nie erfasst worden? War das Ziel von Anfang an, Männer als solche als gewaltaffin darzustellen?

Einmal mehr liegt die Crux in einer Veröffentlichung jedoch nicht darin, was geschrieben wurde, sondern genau darin, was eben nicht hinterfragt, was nicht veröffentlicht worden ist:

Wie hätten denn die in der Umfrage ausgesuchten Männer geantwortet, wären sie gefragt worden, ob sie Konflikte mit Männern auch handgreiflich lösen, und ob sie das gerechtfertigt fänden? Würde es die Umfrage in ein gänzlich anderes Licht rücken, wenn die Gruppe der Befragten Handgreiflichkeiten gegen Männer in denselben Situationen zu hypothetischen, aber gut vorstellbaren 60% oder deutlich mehr als gerechtfertigt sähen? Wäre dann die Auffassung der Gesellschaft oder bestimmter Gesellschaftskreise zu Handgreiflichkeit überhaupt, und nicht speziell gegen Frauen, auf dem Prüfstand, und mehr noch, die geringere Hemmschwelle gegen Männer?

Und warum in aller Welt wurden nicht einmal vergleichend Frauen befragt, ob sie es in Ordnung fänden, gegen den Mann ab und zu handgreiflich zu werden? Wie würde das jetzt gestreute Vorurteil, „Gewalt sei männlich“, ausfallen, wenn Frauen deutlich öfter Handgreiflichkeiten gegen Männer „akzeptabel“ fänden, als dies bei Männern umgekehrt der Fall sein soll?

Dass die letzten beiden Hypothesen zutreffend sein dürften, dass also Gewalt gegen Männer wesentlich „akzeptabler“ ist in dieser Gesellschaft, besonders wenn Frauen Männer attackieren, dürfte der Lebenserfahrung der meisten Menschen ebenso entsprechen, wie es eindrücklich in den Hinweisen unten mit Videos dokumentiert ist.

Die Männerpartei vermutet: Die beschriebenen, wichtigen, ergänzenden Fragen, welche gleich ein anderes Bild abgegeben hätten, wären wohl den Zielen der Umfrage nicht dienlich gewesen. Hatten die Verfasser der Umfrage bewusst in Kauf genommen, dass Vorurteile gegen Männer geweckt werden, als „gute Vorurteile für die gute Sache“? Wollen Medien in unserem Land daran mitgestalten, was an Verhetzung grenzt, indem sie eine simple, unseriöse Online-Umfrage einer Privatorganisation in geradezu primitive Vorurteile gegen alle Männer dieser Gesellschaft ummünzen?

Doch bleiben wir zuletzt beim hier gegen Männer aufgeworfenen Begriff der „akzeptablen Gewalt“, denn jede Gelegenheit, darüber zu sprechen, ist dringend zu nutzen.

Gerade die Republik Österreich bietet mannigfaltige Duldung, sogar tatkräftige Unterstützung von Gewalt, die mehr als nur „akzeptabel“ gilt in unserer Gesellschaft:

Die mit Abstand häufigste Beziehungsgewalt in Österreich sind Kindesentfremdung und das Entfremden oder Aufhetzen von Kindern gegen Väter, das Zerstören von familiären Beziehungen zwischen Kindern und Vätern sowie der gesamten Verwandtschaft väterlicherseits. Darüber werden keine Umfragen oder Studien erstellt, davon werden keine Zahlen ermittelt, davon wird ein Bild gezeichnet, als ob der Elefant im Raum nicht existiere. Jeder kennt mindestens ein Opfer dieser Gewalt, zumeist Väter und Verwandte, und viele Opfer, oftmals Kinder, sind nicht einmal zu erkennen, weil sie selbst zwar darunter leiden, doch die Ursache aufgrund jahrelanger seelischer Manipulation nicht wahrzunehmen vermögen. Diese Gewalt in ihren Riesendimensionen ist gesellschaftlich fürwahr „akzeptabel“, und Österreichs Justiz und Politik leisten mehr als nur Akzeptanz, nämlich täglich Beihilfe zu dieser flächendeckenden Gewalt.

Wenn selbst eine alle Vorstellungskraft sprengende seelische Grausamkeit wie Vaterschaftsbetrug mehr als nur „akzeptabel“ gilt, von Teilen der Gesellschaft mit feixendem Grinsen bewertet, von Politik und Justiz mit völliger Gleichgültigkeit und Straffreiheit goutiert, dann erkennen wir einmal mehr das selektive Verständnis der Öffentlichkeit zu geschlechtsspezifischer Gewalt.

Wenn zuletzt eine Republik Falschbeschuldigungen belohnt, unterstützt und sogar dafür wirbt, in dem sie Wegweisungen beweisfrei werden lässt und verspricht, sogar offensichtliche Falschbeschuldigungen grundsätzlich zu „bewiesenen Tatsachen“ zu erklären, um diese Gewaltschutzmaßnahme willfährig auch gegenüber reiner Scheidungstaktik, simplen Rachegelüsten oder trocken kalkuliertem Partnerwechsel inklusive Haus- oder Wohnungsnahme Tür und Tor zu öffnen, dann wird rechtsstaatswidrige Polizei- und Justizgewalt nicht nur „akzeptabel“, sondern leider sogar zur Pflicht für die Staatsorgane.

Die Männerpartei fordert daher

–             Zahlen, Studien und Umfragen zur Akzeptanz von jeglicher Beziehungsgewalt, ob körperlich oder seelisch wie in den Beispielen von Kindesentziehung, Vaterschaftsbetrug und Falschbeschuldigung

–             Aufarbeitung der geringeren Gewalt- und Willkürschwelle gegen Männer, seitens Männern und Frauen

–             Eine Medienreform von innen durch freiwillige Besinnung auf ausgewogene Berichterstattung, objektive und kritische Recherche auch und besonders bei gesinnungsgemäß allzu willkommenen Pressemeldungen, sowie eine Besinnung auf den Grundsatz, dass Schüren jeglicher Vorurteile schlecht ist, auch derjenigen, welche viele Redakteure selbst in sich zu tragen scheinen, wie ein trauriges Beispiel unten darlegt.

 

Hinweise:

Berichterstattung zur Umfrage über „Akzeptable Gewalt“ mit entsprechenden Postings:
exxpress.at/schock-umfrage-33-der-maenner-finden-gewalt-gegen-frauen-akzeptabel/

Die „Kleine Zeitung“ bietet ein Kommentar darüber, sogar ausnahmsweise nicht im Bezahlbereich, möglicherweise aus Gründen einer „Volkserziehung“ hin zu Vorurteilen gegen Männer, in dem bewusst denunziert werden soll: Die Männer an sich seien das Problem, mit dem skandalösen Manifest: „Gewalt hat ein Geschlecht“.  Gewalt sei also einzig und allein Männern zuzuordnen, ganz simpel und begründungslos behauptet aufgrund einer völlig einseitig erstellten, unseriösen Umfrage:
www.kleinezeitung.at/meinung/6297849/Gewalt-ist-akzeptabel_Gewalt-hat-ein-Geschlecht-keinen

Der ZDF veröffentlicht massive Zweifel an der Seriosität der Umfrage, aus der viele Medienvertreter und andere Feministen schon längst Vorurteile gegen Männer abgeleitet haben:
www.zdf.de/nachrichten/panorama/studie-plan-rollenbild-gewalt-frauen-maenner-100.html

Daher veröffentlicht der ZDF auch die Kritik an der Methode:
www.zdf.de/nachrichten/panorama/umfrage-rollenbilder-kritik-100.html

Hier Beispiele für die wirklich „akzeptable Gewalt“ in unserer Gesellschaft: Wenn eine Frau auf einen Mann einschlägt, ist Untätigkeit der Passanten die mildeste Reaktion, Gelächter oder sogar Anfeuern weiblicher Gewalt ist hier dokumentiert, in gestellten Szenen, jedoch mit echten, ahnungslosen Passanten:

Ein britisches Video: Mann attackiert Frau – Passanten greifen ein. Frau attackiert und schlägt Mann -Passanten lachen ihn aus.

Ein ähnliches, amerikanisches Video:

Eine Passantin streckt sogar die Fäuste triumphierend nach oben, als eine Frau einen Mann attackiert.

2023-07-14

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