Ukraine-Krieg: Nächste Eskalationsstufe des Männer-Verheizens

Vor einigen Monaten hatte Wladimir Putin bereits gehöhnt: „Bis zum letzten Ukrainer“ würde die ukrainische Führung um Wolodymyr Selenskyj kämpfen wollen.

Putin hat leicht reden: Schließlich hat er mehr Männer zur Verfügung, die er verheizen kann. Nach dieser perfiden Kriegslogik hatte bereits der deutsche Generalstab vor über hundert Jahren eine ganze Kriegsstrategie angelegt. In Verdun ist es tatsächlich deutsches Konzept gewesen, dass sich deutsche und französische Truppen so lange aufreiben sollen, bis eine der beiden Seiten eben keine Männerleben mehr übrig hat, die es opfern kann. Dann hätte die andere Seite gewonnen – und weil die Deutschen mehr Männer hatten, deren Leben und Gesundheit sie opfern könnten, würde Deutschland so diese monströse Schlacht gewinnen. Das Beinhaus nahe Verdun zeigt noch heute das Ergebnis: Die Knochen der Verlierer des Kriegs liegen dort hoch aufgetürmt, zwischen französischen und deutschen Gebeinen kann niemand mehr unterscheiden.

Die Verlierer des Krieges sind jene Massen von Männern, welche in Kriege gehetzt und verheizt werden. Dass sie von Kind auf darauf sozialisiert werden, ihr Leben und Gesundheit dem Staat und den Mächtigen jederzeit zur Verfügung stellen zu müssen und ihnen nur diese Bereitwilligkeit soziale Anerkennung statt Ächtung sichert, dass sie deshalb ähnlich manipulierten Kindersoldaten teilweise auch als junge, gut gelenkte Erwachsene sogar „freiwillig“ ihr Leben und ihre Gesundheit darbieten wollen, ändert nichts am nüchternen, hiermit geschilderten Sachverhalt.

Einmal mehr zeigt sich, dass das Gegenteil dessen der Fall ist, was eine heutige, unter anderem an einer feministischen Denk-Unkultur erkrankte Gesellschaft gegenüber Männern ätzt:

Kriege werden nicht „von den Männern“ gemacht, sondern nur von einzelnen Mächtigen, doch:

Kriege werden mit Männern gemacht, mit dem Leben und der Gesundheit von Männern.

Die versuchte und vereitelte Massenflucht der abertausenden Männer, die um ihr Leben gefürchtet hatten und doch in den Krieg gezwungen wurden, erst in der Ukraine, jetzt nach der Teilmobilisierung in Russland, beweist, was einem vernünftigen Menschen gar nicht zu beweisen wäre:

Männern opfern ihr Leben und ihre Gesundheit nicht gerne, wie die Heldenmythiker meinen, oder, wie der Feminismus meint, aus Dummheit oder aufgrund des „bösen Männlichen in ihnen“ in Kriegen. Ebenso abgründig zeigt sich die Diktion, ebenso der nationalistischen Männerverheizer wie der feministischen Hassideologie, wenn sie sich in solchen Zeiten erdreisten, zu behaupten, Frauen seien die alleinigen Opfer der Kriege, welche alle Männer aus freien Stücken betreiben würden – angesichts der Tatsache, dass Frauen die Ukraine jederzeit verlassen dürfen, aber Männer an der Grenze festgehalten und in den Krieg gezwungen werden, und dasselbe nun in Russland der Fall ist.


Die Männerpartei fordert als entscheidenden Schritt zum Weltfrieden von der Weltgemeinschaft und jedem Staat, der eine Landesverteidigung führt:

  • Wenn schon eine Wehrpflicht erlassen wird, dann unbedingt und sofort für Männer und Frauen gleichermaßen. 
  • Verfassungsmäßige Einsetzung von Soldatenvertretungen, welche nur und ausschließlich von aktiven und Reservesoldaten gewählt werden. Diese Vertretungen sollen ein Vetorecht über Kriegseinsätze erhalten, damit die demokratiepolitische Perversion endet, dass eine Mehrheit, welche nicht verheizt werden kann, darüber bestimmen darf, ob eine Minderheit der jungen Männer in Schlachten gezwungen werden darf.
  • Nachträgliche Einberufung zur Wehr- oder Zivildienstpflicht für jeden feministischen Mitläufer und jede Mitläuferin, welche die verbale Leichenschändung an Millionen Kriegsopfern betrieben hat, die männlichen Opfer der Kriege seien selbst schuld, weil eben „die Männer an Kriegen schuld seien“, um ein menschliches statt feministisches oder sonstiges ideologisches Denken und gemeinsames staatsbürgerliches Verständnis zu schaffen.

2022-09-23

Bildquelle: Leon Petrosyan – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, httpscommons.wikimedia.orgwindex.phpcurid=47593127

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