16 Tage gegen falsche Gewaltvorwürfe

Am 25. November wird der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen begangen. Die Männerpartei sieht einmal mehr Einseitigkeit, flächendeckende Falschdarstellungen und Ausblendung der Ursachen und Zusammenhänge.

„Jeder Form von Gewalt, gegen welche Person auch immer, ist ohne Wertung und Unterscheidungen entschieden entgegenzutreten,“, so Bundesvorsitzender Hannes Hausbichler. „Die Männerpartel lehnt es entschieden ab, Gewalt zu verharmlosen oder zu leugnen.

Gewalt gegen Frauen ist nicht schlimmer oder weniger schlimm als gegen Männer. Schon aus dieser Sicht ist es verfehlt, einen Tag gegen Gewalt an Frauen zu zelebrieren, Gewalt gegen Männer hingegen zu bagatellisieren, zu leugnen oder sogar noch männliche Opfer von Aggression zu sanktionieren. Weiters steht allen Menschen in Österreich und weltweit Schutz vor Willkür ebenso wie vor Gewalt zu, als unveräusserliches Menschenrecht.“

Doch wo steht Österreich und die westliche Welt heute in Bezug auf Gerechtigkeit im Gewaltschutz?

Alle Jahre wieder werden Fakten verschwiegen und dadurch die Wahrheit verdreht. Auch heuer wird uns die Anzahl von Wegweisungen als Anzahl tatsächlicher Gewalt, mit angedeuteter hoher Dunkelziffer, präsentiert. Dann wird der Anteil der Männer präsentiert, und flugs werden aus 90% weggewiesenen Männern (eine Tatsache) 90% Gewalttäter (eine frei erfundene Behauptung). Achten sie darauf, was verschwiegen wird. Es gibt keine Zahlen darüber, wie viele Wegweisungen anhand von objektiven Beweisen erfolgten. Doch die Erfahrung zeigt: Die meisten Männer werden nur aufgrund von Behauptungen weggewiesen, die zwar stimmen können, doch eben auch nicht der Wahrheit entsprechen können. Die Realität wird auf diese Weise in vielen Fällen ins Umgekehrte pervertiert: Viele Männer werden zu Unrecht weggewiesen, und daraus wird statistisch ein Pauschalvorwurf konstruiert, der den Männern Österreichs unterstellt, häufiger zu Beziehungsgewalt zu neigen. So werden Viele gleich mehrfach zu Opfern von Willkür: Zuerst durch ungerechtfertigte Wegweisung und anschließend durch die unbewiesene Darstellung als Gewalttäter.

– Die Medien spielen mit, wohl sogar noch im Glauben an eine Gute Sache. Doch durch die Weitergabe falsch interpretierte Zahlen und das Verschweigen der Sichtweise und Erlebnisse betroffener Männer geschieht großer Schaden, denn durch die flächendeckende mediale Darstellung erhält jeder Mann im Konfliktfall seine persönliche Vorverurteilung frei Haus.

– Die Politik in Österreich und der EU wird bei Fantasiezahlen und Einseitigkeit immer hemmungsloser. Eine großangelegte EU-Studie, die sicher wieder in den nächsten Tagen zu Tode zitiert wird, behauptet, jede dritte Frau sei Opfer von Gewalt.
Die Fantasiezahl dabei: Nur durch Umfragen, von „geschulten“ Interviewerinnen, welche jedes tägliche Erlebnis als Gewalterfahrung interpretiert hören wollten, natürlich wieder einmal frei von Beweisen, sorgt die Studie für die gewünscht hohe Zahl an weiblichen Gewaltopfern.
Die Einseitigkeit dabei: Männer wurden gar nicht interviewt – Ein Skandal für sich! Schon das Grundkonzept der Studie ist somit völlig unsinnig und dient klar einem Motiv: Hohe Zahlen an ausschließlich weiblichen Gewaltopfern wurden bestellt und prompt geliefert.

Die Männerpartei fordert, dass die „16 Tage gegen Gewalt“ für Männer und Frauen gelten und ebenso zu „16 Tagen gegen falsche Gewaltvorwürfen“ werden, und weiters von der Politik und den Medien:

ILLUSTRATION – Eine als Silhouette zu sehende Frau gibt am 08.01.2013 in Berlin einem Mann Anweisungen. Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa (zu dpa «Deutlich mehr häusliche Gewalt gegen Männer» vom 06.04.2014) +++(c) dpa – Bildfunk+++

– statistische Erhebung der Beweisbarkeit von Vorwürfen in Wegweisungen und Betretungsverboten, und dabei ist die bloße Darstellung eines Streitteils eben kein Beweis!

– Totalreform des Gewaltschutzes: Wegweisungen und Betretungsverbote dürfen keine scheidungs- und trennungstaktischen Mittel mehr sein. Frauenhäuser sollen sich nicht dafür instrumentalisieren lassen, die Kinder vom Vater abzuschirmen und um sich Vorteile bei der Trennung zu verschaffen.

Ausgewogene und kritisch hinterfragende mediale Berichterstattung: Unbewiesene Sachverhalte sind als solche darzustellen, die Gleichsetzung von Vorwürfen und tatsächlicher Gewalt sind unzulässig, einseitige statistische Darstellungen und Schlüsse sind durch Berichte der anderen Seite zu ergänzen.

Wenn schon Gewaltstudien, dann seriös, unter Einbezug aller Menschen und Heranziehung von objektiven Beweisen.

„Die Männerpartei wird der einseitigen Stimmungsmache entgegentreten. Damit ist und bleibt sie augenblicklich die einzige Hoffnung der Opfer von Willkür und Vorurteilen in Österreich. Alle politischen und medialen Kräfte sind und bleiben aufgerufen, ihre Scheuklappen abzulegen,“ schließt Hausbichler mahnend ab. (2016-11-24)

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