25. April, Tag gegen Elternentfremdung: Stopp dem Kindesmissbrauch!

Elternentfremdung ist Kindesmissbrauch. Aufgeschlossene Psychologen bestätigen schonungslos eine Realität, welche die Männerpartei als einzige Partei politisch kritisiert.

Wo stehen die anderen Parteien zum Thema? Hinter dem Busch versteckt! Für die einen Parteien ist speziell Vaterentfremdung offensichtlich ein „erkämpftes Frauenrecht“, für andere Parteien gibt es so etwas Unidyllisches wie Trennungen wohl gar nicht wirklich und wird am Besten bewältigt, indem alle den Kopf fest in den Sand stecken.

Männerpartei-Vorsitzender Hannes Hausbichler: „Seit den warmen Worten 2013 um die „Gemeinsame Obsorge“ ist leider mehr als nichts passiert, nämlich das Gegenteil: Elternentfremdung ist Alltag geworden. Die entfremdeten Kinder der ersten Generationen sind erwachsen geworden und wissen bis heute noch nicht, warum sie alle ihre oft schweren Probleme aus dieser Zeit noch immer hasserfüllt auf den eigenen Vater projizieren und die Täterin, meist die Mutter, sogar in Schutz nehmen. Währenddessen klagt die nächste Generation gerade volljähriger, entfremdeter Kinder ihre Väter auf den letzten Cent an Unterhalt nieder, und der Nachwuchs an entfremdeten Kindern ist fast der Einzige in Österreich, der wirklich nachhaltig gesichert ist: Deckt doch schließlich die Republik Österreich, manchmal durch Tatenlosigkeit, doch immer öfter sogar selbst tatkräftig, Entfremderinnen und somit aus unserer Sicht Verbrechern den Rücken.“

Daher ist die Arbeit der Männerpartei und der NGO-s in der österreichischen Väterplattform wichtiger denn je. „Väter ohne Rechte“ hält am 25. April eine Pressekonferenz ab, die Väterplattform startet eine Petition gegen Elternentfremdung, und die Männerpartei präsentiert ihre politischen Forderungen:

Sofortige Umsetzung des Menschenrechts auf familiären Kontakt von Eltern und Kindern durch

– schnelle Verfahren zur Erteilung eine Kontaktrechts,

– sofortige Durchsetzung bei Verweigerung,

– eine Hotline und Vor-Ort-Feststellung bei Meldung von Verstößen,

– unverzügliche Aussprachen von Beugestrafen bei Verweigerung und

– konsequente Obsorgeübertragung bei dauernden Verstößen gegen Kontaktrecht oder Wohlverhaltensgebot.

„Die großen Worte über elterliche Verantwortung, die Väter oft hören, wenn es um das Geld geht, sollen und werden zukünftig für alle Eltern in jedem Bezug gelten. Internationale Erfahrungen zeigen: Gesellschaftliche und politische Null-Toleranz gegenüber Verbrechen wie Elternentfremdung dienen letztlich allen Seiten, den Müttern, den Vätern und den Kindern,“ schließt Hausbichler optimistisch.


Hinweise:

Pressekonferenz des Vereins Väter ohne Rechte:
www.vaeter-ohne-rechte.at/pressekonferenz-vor-25-april-internationaler-pas-tag/

Petition „Väterentfremdung (PAS) ins Strafrecht“:
www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVI/BI/BI_00044/index.shtml#tab-Zustimmungserklaerungen

Die Diskussion in Deutschland um das Wechselmodell, heutige Sendung um 22:05 im MDR: www.mdr.de/fakt-ist/das-recht-aufs-kind-100_zc-1e4d7b3c_zs-54d9ef29.html

Ärztezeitung, 2015, Elternentfremdung ist Kindesmissbrauch:
www.aeksbg.at/documents/10682/3869170/AK_15+medium-11%2B12_WEB.pdf/ac59379d-e8e9-4c0f-9ef0-c4ed864c1772?version=1.0&t=1449735703000

Telegraph, 2017:
www.telegraph.co.uk/news/2017/02/12/divorced-parents-pit-children-against-former-partners-guilty/?WT.mc_id=tmg_share_em

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