Besuchsbegleitung: Vorarlberger Landesregierung erfüllt Forderung der Männerpartei!

Wieder zeigen die Forderungen der Männerpartei Wirkung:

In der letzten Woche veröffentlichte die Männerpartei in Vorarlberg eine aufsehenerregende Presseaussendung mit Forderungen an die Landesregierung:

http://www.maennerpartei.at/vorarlberg-besuchsbegleitung-ben%C3%B6tigt-unterst%C3%BCtzung-von-land-und-bund

, zeitgleich abgestimmt mit dem Erscheinen der Forderungen der Männerpartei in einem Beitrag der „Vorarlberger Nachrichten“.

Keine Woche später gibt die zuständige Landesrätin, Katharina Wiesflecker, das geforderte Bekenntnis zur Förderung der Besuchsbegleitung ab.

Landesvorsitzender Hannes Hausbichler ist fürs Erste zufrieden: „Auch, wenn die Landesregierung leider immer noch nicht von selbst auf Vorarlbergs Väter zugeht, auch, wenn sie offenbar erst auf Druck in der Öffentlichkeit reagiert: Vorarlberg weist nach all den Forderungen letztlich eine Situation in der Besuchsbegleitung auf, welche wesentlich besser als in anderen Bundesländern ist:

– Die Besuchsbegleitung in Vorarlberg ist für die Väter kostenfrei, nicht zuletzt dank der ausserordentlichen Bemühungen der Träger der Besuchsbegleitung.

– Die Besuchsbegleitung, allen voran die des Vorarlberger Kinderdorfes, arbeitet aus Sicht der Väter hervorragend objektiv und engagiert für die Chance jedes Kindes, Kontakt mit beiden Eltern halten zu können.

– Die Vorarlberger Landesregierung hat wieder bemerkt, dass Verschlechterungen durch die Hintertür mit der Männerpartei nicht zu machen sind. Auch, wenn sie die Männerpartei gerne kleinreden möchte, diese ist und bleibt ein zuverlässiger Wächter für Väter- und Kinderrechte in Vorarlberg.“

„Die Vorarlberger Landespolitik scheint seit der Landtagswahl 2014 die Männerthemen wegschieben zu wollen,“ bilanziert Hausbichler das Verhalten der Landesregierung. Doch damit der Landeshauptmann in der nächsten Wahl nicht wieder, zunehmend unglaubwürdiger vor den verblüfften Wählern, der Männerpartei entgegnen muss, in der Vorarlberger Familienpolitik sei alles in bester Ordnung, empfehlen wir, doch gleich und sofort Gerechtigkeit im Familienrecht herzustellen, statt weiter zu mauern in der Hoffnung, dass ein „Kopf-in-den-Sand-stecken“ alle Missstände verschwinden lässt.

Die Männerpartei fordert:

Die Erfassung der Umstände und Ausmaße von Kontaktschwierigkeiten zwischen Eltern und Kinder in Vorarlberg, Lokalisierung der Ursachen und das Setzen von Handlungen im eigenen Bereich der Landespolitik wie in der Bundespolitik als selbstständiges Bundesland Österreichs mit Einfluss auf die Bundesgesetzgebung.

– Aufklärung und Information der Bevölkerung über die Wichtigkeit gesicherten, unbeeinflussten und zwanglosen Eltern-Kind-Kontaktes und Hinwirken der Vorarlberger Jugendwohlfahrten diesbezüglich, besonders auf obsorgeberechtigte Eltern mit Verweigerungstendenz, sowie klare Warnung vor den Konsequenzen von Falschbeschuldigung.

Gleichwertige Elternschaft durch Ausschöpfung alle Kompetenzen auf Landesebene: Förderung von Doppelresidenzmodellen durch die Landesregierung, die Jugendwohlfahrt und durch Kooperation mit der Wirtschaft, Sicherstellung von ungehindertem Eltern-Kind-Kontakt im Rahmen des gesetzlichen Kindeswohlauftrags des Bundeslandes, Fördern der Mitwirkung und Einbeziehung beider Eltern in Kindergärten und Schulen unabhängig von deren Beziehungsstatus.

„Die Vorarlberger Landespolitik kann sich auf dasselbe verlassen, worauf Vorarlbergs Väter, Kinder und Verwandte zählen können: Die Männerpartei wird nachhaltig und mit langem Atem für Solidarität und Gerechtigkeit, begonnen vom Familienrecht bis hin zu echter Chancengleichheit für Alle stehen und durch konstruktive Kritik und Forderungen Verbesserungen einmahnen. Früher oder später hat jedes Mauern sein Ende gefunden. Die Vorarlberger Landespolitik hat den längst nötigen Mauerfall selbst in der Hand, die Menschen in Vorarlberg warten darauf,“ schließt der Vorarlberger Landesvorsitzende mit einer Einladung und zugleich Mahnung an die Landtagsparteien ab.  2015-11-11

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