Bildungsprogramm der Männerpartei

Für unsere gemeinsame Zukunft brauchen wir ein besseres, effizienteres Bildungssystem. Wieder ist es die Männerpartei, welche auf Themen setzt und eine ideologisch verbohrte Diskussion löst. Bundesvorsitzender Hannes Hausbichler präsentiert fundierte Kritik und höchst ambitionierte Lösungen der Männerpartei:

Die Situation

Chancen in der Bildung verbessern oder verschlechtern sich mit der Herkunft, der sozialen Schicht, der Sprache und dem Geschlecht von Schülern. Weiters bedeutet Unterricht und Lernen bei vielen Lehrern Auswendiglernen und brav sein, während andere Lehrer gute Arbeit leisten und auf Verstehen und Begreifen der Schüler setzen. Dieser Unterschied wird vom System zu wenig erkannt und verbessert. Zudem setzt unser Bildungssystem voll auf Bildung nur für Junge, welche zunehmend länger in der Ausbildung stehen und später kaum nachholen oder sich umschulen können. Schließlich stehen wir im Angesicht einer Bildungsinflation, in der wir immer länger für eine Ausbildung zu investieren haben und dessen Abschlüsse trotzdem immer weniger wert sind.

Die Konzepte der Anderen

Manche Parteien sehen in der Ganztags- und Gesamtschule die Lösung. Doch in Wirklichkeit stehen hinter der Ganztagsschule frauen- und familienpolitische Motive, hinter der Gesamtschule die Motive von Integration und sozialer Gleichheit, nicht die Verbesserung des Bildungssystems. Eine Gesamtschule, welche auf schlechtem Niveau ist, würde nichts anderes bedeuten, als dass genau die Eltern, welche es sich leisten können, ihre Kinder in Privatschulen stecken. Privatschulen würden boomen, gute Bildung wäre erst recht eine finanzielle Frage und die Linksparteien hätten wieder einmal das exakte Gegenteil von dem bewirkt, das sie gutmeinend und naiv bezwecken.

Die 3 Schritte zur Bildungsreform der Männerpartei

  1. Fordern und Fördern
    Manche Schüler sind schlecht, weil sie nicht können, andere Schüler sind schlecht, weil sie nicht wollen. Die Lösung liegt in einer Leistungsgruppenstruktur für Hauptfächer mit einem essenziellen Bestandteil: Einer nach unten steigenden Stundenzahl. Während die erste Leistungsgruppe in einem Fach z.b. vier Wochenstunden hat, sollen die Schüler der zweiten Gruppe sechs und jene der dritten acht Stunden pro Woche lernen. Somit fordern wir die Schüler, denn jeder gewinnt Freizeit, wenn er sich bemüht. Zugleich fördern wir Schüler, denn die Schwachen in den unteren Gruppen haben bereits den Förderunterricht inkludiert, und entlasten gleichzeitig sozial schwache Eltern von den Kosten für Förderunterricht.
  2. Qualitätssicherung in der Bildung
    Stellen Sie sich vor, jede Fahrschule würde ihre Schüler selbst prüfen. Wir würden uns nicht mehr auf die Straße wagen. Führerscheinprüfungen führen neutrale Prüfer des Landes durch. Alle Prüflinge haben dasselbe, einheitlich hohe Niveau an Wissen zu bieten, doch in unserem Bildungssystem wissen wir nicht einmal, welche Klassen, Lehrer und Schulen sich auf welchem Niveau befinden.
    Daher will die Männerpartei die Benotung reformieren. Mitarbeit und Tests durch den jeweiligen Lehrer sollen jeweils 1/3 der Note ausmachen. Das letzte Drittel der Note wird durch schulunabhängige Prüfer des Landes festgestellt, welche aus einem großen, nicht auswendig lernbaren Fragenkatalog persönlich prüfen und bewerten. Auf diese Weise können wir in allen Schulen einheitliches Niveau anstreben, Schwachstellen bei Lehrern oder Schulen ausmachen und gute Lehrerleistungen sichtbar machen. Durch das einheitliche Niveau aufgrund dieser Qualitätssicherung sind alle Absichten, welche andere durch die Gesamtschule erfolglos anstreben wollen, endlich mit großem Erfolg abgedeckt. Zusätzlich können wir so schrittweise den Leistungsstandard aller Schulen des Landes steigern.
  3. Lebenslange Bildung und Weiterbildung
    Eine Bildung bis zum Studienabschluss mit 30 kostet dem Staat pro Person hundertausende, denn je später Menschen im Arbeitsprozess stehen, desto kürzer leisten sie ihren Beitrag. Weil wir fast nur Vollzeitbildung propagieren, ist das einmal Gelernte jedoch kaum erweiter- oder änderbar.
    Wir brauchen mehr lebenslange Bildung und Weiterbildung, nebenberuflich, doch verbunden mit weniger Wochenarbeitszeit. 30 Stunden sind ein gutes Maß, welches früheren Berufseinstieg und lebenslange Weiterbildung und beizeiten stattdessen gleichteilige Familienarbeit für Männer und Frauen ermöglicht.  Die Weiterbildung soll mit Erfolgsstipendien gefördert werden.
    Damit schaffen wir ein Bildungssystem, das auf Nebenberuflichkeit ausgerichtet ist und mit offenen Türen bereit steht, für besseren Wiedereinstieg ins Berufsleben oder für notwendige Umschulungen und somit die beste Vorbeugung gegen Arbeitslosigkeit und Armut ist.

Wieder einmal überrascht die Männerpartei mit Lösungen, welche weit  innovativer und konstruktiver als die in der üblichen politischen Streitkultur auf den Tisch geworfenen, polemischen oder ideologischen Vorschläge sind. Der Grundgedanke der Männerpartei, in der Politik Automatismen zu schaffen, welche zum Wohl der Gesellschaft Anreize und gleichzeig angemessene Förderungen vorsehen, bewährt sich auch im Bildungsprogramm.

2017-09-22

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