Diskussion um Oberösterreichs Regierung: Niveau bedenklich!

Die Männerpartei verfolgt mit Befremden, wie die Diskussion um die Landesregierung in Oberösterreich immer populistischer, polemischer und sogar primitiver wird. Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender der Männerpartei, stellt klar: „Die Aufregung ist künstlich: In allen politischen Parteien und Organisationen sind an der Basis wesentlich mehr Männer als Frauen. Selbstverständlich ist es dann wahrscheinlicher, dass vermehrt Männer politisch aufsteigen, solange sich mehr Männer zuerst jahre- und jahrzehntelang in unbezahlten Positionen für ihre Partei abmühen. Es wäre im Gegenteil ungerecht, wenn eine Gruppe, welche an der Basis unterrepräsentiert ist, durch Quote automatisch aufstiege, vorbei an den vielen, hochqualifizierten ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern. Doch ungeachtet dieser Tatsache entgleitet die von unserer Frauenpolitik geführte Diskussion, wie sie im ORF-Bericht „Schwarz-Blau“ jeden Demokraten erschauern lässt:

Populistisch: Eine ehemalige Landtagsabgeordnete meint, sie setzten jetzt auf die Macht der Bilder, denn reden würde nicht helfen. Wenn die Argumente ausgehen, sollte das jedoch jedem demokratischen Politiker zu denken geben, anstatt die eigenen Substanzlosigkeit noch in Bildern transportieren zu wollen.

Polemisch: Die ehemalige Volksanwältin Ingrid Korosek wirft pauschal den Parteien Männerbündlerei vor. Dabei sollte sie Österreichs Frauenpolitik und ihre Seilschaften gut genug kennen: Schon Eva Glawischnig sagte öffentlich über ihren eigenen Parteichef Van der Bellen vor 15 Jahren, als sie gefragt wurde, warum ein Mann Chef der Grünen sei: „So etwas wird uns nicht mehr passieren.“ Die feministischen Karrieregemeinschaften haben funktioniert, nicht nur bei den Grünen.

Primitiv: Wenn schließlich ein offenbar feministischer Künstler die oberösterreichische Landespolitik mit Geschlechtsteilen in allen Parteifarben malt, weiß der Seher zumindest, was mit „Macht der Bilder“ gemeint ist. Während umgekehrt bei Frauen so ein Bild mit großem Getöse als „sexistisch“ angeprangert würde, so ist für die Männerpartei und immer mehr Menschen in Österreich hier einfach nur die Grenze zur Lächerlichkeit und Primitivität erreicht.

Alle Politikerinnen und Politiker, welche sich hier mit hochrotem Kopf so bemüht selbst dem Spott freigeben, werden von uns bezahlt. Daher fordert die Männerpartei:

Einen Schlußstrich unter die gesamte Diskussion um Oberösterreichs Landesregierung. Wer  immer noch darüber polemisieren will, soll das in seiner unbezahlten Freizeit statt auf Kosten des Volkes tun.

Österreichs Menschen haben zunehmend genug von Gender und Feminismus. Wenn das die Systemparteien immer noch nicht wahrhaben wollen, wird die Männerpartei umso mehr zum Sprachrohr der Befremdung der Österreicherinnen und Österreicher über diese Politik werden.
2015-10-30

ORF-Beitrag „Schwarz-Blau ohne Frau“
http://tvthek.orf.at/program/Report/1310/Report/10854208

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