Familiendrama, Dreifachmord und Selbstmord in Hohenems

Wenn ein Kind stirbt, geht eine ganze Welt unter.

Für die Männerpartei drückt Hannes Hausbichler allen Angehörigen des heute Nacht geschehenen Familiendramas tiefstes Beileid aus.

Heute ist kein Tag für die politische Diskussion. Dieser Tag gehört der Trauer.

Weggewiesene Männer, welche den Männerservice, die von Männerpartei-Funktionären getragene Anlaufstelle, kontaktieren, nehmen immens zu. Besonders in Vorarlberg kontaktieren immer mehr Männer diese ehrenamtliche Einrichtung, daher kennen wir die Abläufe von Wegweisung und Betretungsverbot von innen her und aus der Praxis und werden weiter zu unserer Kritik stehen. Der Mörder seiner Kinder und seiner Frau, der schließliche Selbstmörder von Hohenems hat die Anlaufstelle Männerservice nie kontaktiert. Wir hätten gerne geholfen oder eingegriffen.

Die Diskussion um Wegweisungen und Betretungsverbote wird angesichts dieses Vorfalls wieder aufflammen. Wir sind überzeugt, dass Viele dieses schreckliche Ereignis nutzen werden, um Vorurteile zu schüren, sei es gegen Ausländer oder gegen Männer.

Die Männerpartei wird weiterhin Vorurteilen entgegentreten. Sie wird sich einsetzen, dass solche Gräueltaten besser verhindert werden können.

Die Diskussion nach dem Grazer Amoklauf hat jedoch schon gezeigt, dass damals Unsachlichkeit und Ratlosigkeit herrschte, dies lässt die Qualität der kommenden Diskussion vorausahnen.

Im Sinne der getöteten Kinder, in Sinne der verstorbenen Frau und im Sinne eines Mannes, der zu unserem tiefen Bedauern zum Mörder selbst seiner eigenen Kinder und Selbstmörder geworden ist, wird die Männerpartei die Diskussion für eine sicherere Zukunft mitgestalten, doch nicht heute.

Heute drücken wir allen Betroffenen nochmals tiefes Beileid aus.

2017-09-16

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