“Femizid”: Verbale Entgleisung wird zur Alltagssprache

Jeder Mord ist zugleich eine menschliche Tragödie und ein schweres Verbrechen. Umso verwerflicher sind Versuche, tragische Mordfälle für politische Ziele, Stimmungsmache oder sogar Hetze zu missbrauchen. 

Die Männerpartei kennt und belegt bei Bedarf gerne die kruden Fantasien und die sich zum Opfer stilisierenden, paranoiden Weltverschwörungsmythen der feministischen Ideologie, wie sie jede Ideologie kennzeichnen, leidlich gut. Eine davon ist das jahrzehntelang nur in radikalfeministischen Kreisen ausgegorene Sprachungeheuer “Femizid”. Darin steckt die Versteigung zur Behauptung, die böswillige Welt der Nicht-Feministen betreibe so etwas wie einen heimlichen Genozid an Frauen, eben einen “Femizid”. Ernsthaft glauben somit Feministen, dass es nur in ihrer Hand liege, Frauen vor der systematischen Ausrottung zu retten, was, einmal mehr kennzeichnend für Ideologien, natürlich jedes Mittel rechtfertige. 

Wie krude und entrückt können Fanatiker denken, wie völlig unverhältnismäßig ob historischer Realitäten und letztlich pathologisch empathielos sind ein ideologiezerfressenes Herz und Verstand, dass es zustandebringt, solche völlig haltlosen Vergleiche mit monströsen Massenverbrechen wie dem Holocaust oder der Ausrottung von Urvölkern zu ziehen, nur um die eigene Radikalität zu erklären und zu rechtfertigen? 

Der Begriff “Femizid” ist eine verbale Leichenschändung der Opfer. 

Umso mehr befremden Politik und die mediale Berichterstattung. Der vernünftige Bürger stellt erschrocken fest: Einem weiteren Stück des Irrationalen, des Radikalen ist der Durchbruch zur Normalität gelungen. 

Politikerinnen und sogar manche Medien verwenden das Wort “Femizid” plötzlich in Bezug auf tragische, doch immer noch vereinzelte, völlig offensichtlich keineswegs planmäßig zusammenhängende Morde an Frauen, an denen nicht im Geringsten organisierte Vernichtungsabsicht an allen Frauen Österreichs zu erkennen ist. 

Radikalität beginnt mit Worten und endet mir stets tiefer Verstrickung im Unrecht. 

Der Österreichische Gewaltschutz sanktioniert bereits jetzt jährlich tausende Männer ohne Sachbeweise, stigmatisiert, verurteilt vor und lässt Beschuldigte nicht einmal zu Wort kommen. Schon jetzt transportieren Medien willfährig die Falschdarstellungen nach außen, dass ohne Beweise Beschuldigte automatisch Gewalttäter seien und beschädigen somit nicht nur den Rechtsstaat, sondern langfristig die eigene Glaubwürdigkeit. 

Doch die aktuellen Ereignisse zeigen umso mehr, dass Österreichs Konzept des Gewaltschutzes, nämlich des Schutzes der Einen durch reststaatswidrige Willkür gegen Andere, komplett gescheitert ist. Geradezu armselig wirkt die Ratlosigkeit, wenn nunmehr die Motive von Mördern ausgerechnet von den deklariert feministischen unter den Männerberatungen oder von selbsternannten Männerversteherinnen unter den feministischen Politikern erklärt werden wollen. Damit richten die Abgehobenen nur einmal mehr den Männern aus, was falsch an ihnen sein soll. 


Die Männerpartei fordert anlässlich der tragischen Ereignisse 

  • Totalreform des Gewaltschutzes, denn Willkür und Rechtsstaatswidrigkeit schaffen nur neues Unrecht, ohne bestehendes dauerhaft zu lösen. 
  • Entschärfung der Eskalationsgefahr von Beziehungskonflikten durch grundlegendes Umdenken im Familien- und Scheidungsrecht, hin zu gesetzlicher Gleichbehandlung und ehrlicher Objektivität in der Justiz. 
  • Entschuldigung sämtlicher Politiker, Vereinsfunktionärinnen und Berichterstatter, welche durch die zumindest fahrlässige Verwendung des Worts “Femizid” das Andenken an die Millionen Opfer von Genoziden geschändet und Genozide verharmlost haben, bei debetroffenen Völkern und in der Folge unverzügliche Rücktritte. 

Hinweise: 

Ein Beispiel für die Berichtserstattung unter der Wortwahl Femizid, zudem sehen sich Feministinnen hier als Expertinnen für die Beweggründe von Männern, welche morden, und somit darüber, was mit Männern falsch sei:
www.derstandard.at/story/2000126300278/auch-die-politik-reagiert-auf-den-juengsten-frauenmord-erschuettert?ref=article
Zitat Sigrid Maurer: “Wir haben die gesellschaftliche & politische Verantwortung, die gefährlichen Männlichkeitsbilder zu brechen. Von Beginn an.“ 

2021-05-07

Discussion (Ein Kommentar)

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  1. Brillianter Kommentar!
    Dankeschön