Frauentag anders betrachtet: Gewalt

Gewalt stellt seit Anbeginn die Schattenseite menschlichen Zusammenlebens dar. Sie tritt in vielen Facetten auf und kann von allen Seiten ausgelöst werden. Einen gewaltfreien Staat wird es nie geben, denn Gewalt kann das Gemeinwesen nur wirksam bekämpfen oder verhindern, wenn es selbst Gewalt ausübt oder androht.
Essentiell an einer kultivierten Gewaltdebatte sind Seriösität und Vorurteilsfreiheit. Doch gerade zum Weltfrauentag entgleitet die Gewaltdiskussion allzu oft in extremistischen, vorurteilsbehafteten Populismus: Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender der Männerpartei, bezieht zu den einfärbigen Schreckensbildern, welche zum Frauentag regelmäßig verbreitet werden, kritisch Position:

– Wenn Horrorzahlen publiziert werden wie in „One Billion Rising“, demzufolge eine Milliarde (!) Frauen offenbar ständig von Männern verprügelt würden, leidet die Sachlichkeit und Glaubwürdigkeit der Diskussion. Wenn die EU durch blosse Meinungsumfrage, nur unter ausgewählten Frauen (Männer wurden nicht einmal gefragt, weder ob die Vorwürfe stimmen noch ob sie selbst angegriffen wurden) die Behauptung in den Raum stellt, 30% und in Schweden sogar 50% (!) aller Frauen würden, natürlich aus heiterem Himmel, von ihren Männern ständig zusammengeschlagen, wird die Meinungsmache allmählich zur Gefahr, zu schlechter Letzt durch verantwortungslos hetzerische Schlagzeilen wie: „Jede dritte Frau in der EU Opfer von Männergewalt“.

– Wenn unser Gewaltschutzsystem derartig einseitig unter der Parolen wie „Frauenhelpline gegen Männergewalt“ die „Guten“ und die „Bösen“ pauschal markiertwie im schlechtesten Westernfilm, wird es immer mehr Männer geben, welche von ihrer Partnerin buchstäblich verdroschen werden, und doch wagen sie, gemäß zahlreicher Erfahrungsbelege der Männerpartei, nicht einmal, Schutz und Hilfe zu holen, denn immer mehr Männer wissen: Wenn sie auf Dich einschlägt und Du Hilfe holst, wirst Du zuletzt selbst von der Polizei aus Deiner eigenen Wohnung weggewiesen und zeitlebens als Gewalttäter behandelt!

– Wenn Gewalt durch unsere Frauenpolitik willkürlich definiert wird, stellt sich die Welt völlig verzerrt dar: Kontaktverweigerung und Vaterentfremdung, Vaterschaftsbetrug, Falschbeschuldigungen bis zu unschuldigen Verhaftungen sind für diese Frauenpolitik wohl „keine Gewalt“ und werden bagatellisiert. Doch wenn ein Mann Geld für seine Familie verdient, definiert dies unser Feminismus bereits als „wirtschaftliche Gewalt“ gegenüber der Frau. Sind wir Männer bald alle „wirtschaftliche Gewalttäter“, schon wenn wir einer Kellnerin zu wenig Trinkgeld geben?

Und doch, Sarkasmus beiseite, durch die vielfältigen, omnipräsenten Gewaltunterstellungen, pauschal und durch Vorurteile gestützt, geschieht wachsend unglaubliches Unrecht an Männern. Immer mehr Frauen in Frauenberatungen wird erklärt, sie seien im Recht, wenn sie dem Mann alles nähmen und die Kinder vorenthielten, schließlich habe er Gewalt an ihnen ausgeübt – wirtschaftliche Gewalt eben, auch wenn er noch so friedliebend war. Somit wird jeder Mann zum Gewalttäter erklärt und darf nach Belieben bekämpft werden. Die feministischen Gewaltfantasien stellen eine Legitimation für die unglaublichen Vorgänge in Familienrecht und Gewaltschutz dar.

Die Männerpartei fordert:

– Erfassung der tatsächlichen Gewalt in Österreich und der EU. Wenn Befragungen durchgeführt werden, dann objektiv und mit Hilfe von Kontrollfragen und Bewertung von Widersprüchlichkeiten. Jede Nennung von Gewalt kann nur glaubwürdig gewertet werden, wenn der Partner unabhängig davon befragt wurde und dabei geprüft werden kann, ob die Gewalt gegenseitig gewesen ist.

– Seelische Gewalt ist separat auszuwerten, unter Einbezug jeder bisher bagatellisierten, schweren Gewalt, wie Kontaktverweigerung, Vaterentfremdung, Vaterschaftsbetrug, Falschbeschuldigungen, Aufhetzen der Kinder und extremes Gatekeeping.

– Öffnung und Objektivierung des gesamten Gewaltschutzsystems, Abschaffung sämtlicher Willkür in Wegweisungen, Erfassung, Dokumentation und anonymisierte Offenlegung der Schilderung des Tathergangs von beiden Partnern sowie eine Ende der Instrumentalisierung von Frauenhäusern für die Sicherung der Obsorge oder für Kontaktverweigerung und Vaterentfremdung.

„Die Männerpartei ist die einzige politische Kraft, welche unabhängig genug ist, um heiße Eisen anzufassen. Gerade daher ist die Stimme der Männerpartei zu einseitig ausgelegten Anlässen wie dem Internationalen Frauentag ein wichtiges Gegengewicht. Gerade weil das politische Establishment sich daran stört, ist unsere Rolle zunehmend bedeutend für Österreichs Zukunft, denn der Bruch von Dogmen führte stets zu neuen, besseren Ufern,“ schließt Hausbichler mit Zuversicht ab. (2016-03-03)

Hinweise:
40% der Opfer häuslicher Gewalt sind Männer:
www.telegraph.co.uk/men/thinking-man/11435244/Im-a-big-strapping-bloke.-Who-would-believe-I-was-a-victim-of-domestic-abuse.html
Weibliche Gewalt in Beziehungen:
www.telegraph.co.uk/men/relationships/10927507/Women-are-more-controlling-and-aggressive-than-men-in-relationships.html
Studie von Dr. Peter Döge: Männer und Frauen sind zu gleichen Teilen Opfer und Täter:
iaiz.aim-site.de/fileadmin/PDF/Publikationen/Doege/Maenner_d_ewigen_Gewalttaeter.pdf
Bericht über häusliche Gewalt an Männern:
www.tagesspiegel.de/weltspiegel/haeusliche-gewalt-wenn-der-mann-zum-opfer-wird/11497100.html
Ein beschönigtes Fallbeispiel häuslicher Gewalt und doch der Beweise: Sie schlägt, er muss gehen:
www.focus.de/regional/thueringen/kriminalitaet-ehestreit-eskaliert-frau-wirft-mit-mikrowelle_id_4898802.html
Die Realität im gesamten deutschsprachigen Gewaltschutz: Ein Polizeichef, der anweist, „natürlich den Mann mitzunehmen“, im Buch Geschlecht-Gewalt-Gesellschaft:
link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-322-97595-9_10
Einseitige und hetzerische Betitelung „Frauenhelpline gegen Männergewalt“:
www.wien.gv.at/sozialinfo/content/de/10/InstitutionDetail.do?it_1=2097906
EU-Gewaltstudie: Ausgewählte Frauen wurden von ominösen „geschulten Interviewerinnen“ befragt, die Sicht der Männer wurde nie hinterfragt, und wieder einmal wird aus subjektivem Empfinden und Erinnern von Frauen eine absolute Tatsache behauptet:
diestandard.at/1392687107438/Jede-dritte-Frau-in-der-EU-Opfer-von-Maennergewalt
Hetzerisches Sujet „Verliebt-Verlobt-Verprügelt“ mit Kritik:
mobil.derstandard.at/3168090
Bildquelle: images.derstandard.at/20080102/k(2).jpg

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