Internationaler Männertag am 19. November

Der Internationale Männertag steht alljährlich für die Hervorhebung der unersetzlichen Leistungen von Männern für die Gesellschaft, die sie in ihrem Beruf, in ihren Familien und in ehrenamtlichen Aufgaben erbringen. Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender der Männerpartei, zieht ein Resümee über die Entwicklungen im letzten Jahr und hält einen Ausblick auf die nahe Zukunft aus Männersicht:

Leistungen für Kinder und Familie: Noch heute wird die Wichtigkeit der Väter für ihre Kinder und die Gesellschaft von vielen politischen und gesellschaftlichen Kräften bestritten oder kleingeredet. Doch die Wissenschaft ist diesen rückwärtsgewandten Kräften zunehmend weiter voraus: Die Unersetzlichkeit von Vätern wird von immer mehr Wissenschaftlern untersucht und immer eindrucksvoller bewiesen. Dabei werden früher sogar für fortschrittlich gehaltene Rollenbilder nun als ideologische Alteisen erkannt: Der „Mapi“, der Vater, der sich stets vergeblich bemühen soll, die „fast-so-gute Zweitmutter“ zu sein, ist ein Irrläufer. Der „distinktive“ Vater, mit seiner ursprünglichen, natürlichen Art, als Vater mit dem Kind umzugehen und ihm zu vermitteln, dass es eine ganze Welt ausserhalb der Mutter-Kind-Beziehung zu entdecken gibt, ist notwendiger denn je. Jetzt fehlt leider noch dringend, dass der Vater auch in den Augen unserer Politik vom elterlichen „Überbleibsel“ mit Bankomatfunktion zu einem Elternteil mit gleichen Rechten befördert wird, zum Wohle unserer Kinder und unserer Zukunft. Wieder einmal wird es wohl die Politik sein, welche als letzte die Zeichen der Zeit erkennt.

Leistungen im Beruf: Der Beitrag von Männern für die Volkswirtschaft, von der wir alle leben, ist unersetzlich. Doch zunehmend werden Männern ihre beruflichen Erfolge, welche sie durch ihren Einsatz erzielen, zum Vorwurf gemacht und ihnen gleiche Chancen zur Entfaltung ihrer Leistungen verweigert. Der steigende politische Druck nach Frauenquoten lässt Schlimmes befürchten: Schon jetzt und zukünftig noch in weit mehr Bereichen werden Männern in Bildung, Studium und Beruf existenznotwendige Zukunftschancen geraubt. Diese Gesellschaft setzt sich durch Quoten und ihren verächtlichen Umgang mit männlichen Leistungen auf eine soziale und emotionale Zeitbombe!

Versorgungsleistungen von Männern: Männer teilen ihre Einkünfte aus ihrer Berufstätigkeit, oft in großen Mengen, mit ihren Partnerinnen und mit ihren Kindern. Diese Bereitschaft wird jedoch immer öfter gesetzlich ausgenutzt, denn das freiwillige Bekenntnis zur Versorgung von Angehörigen kann in unserem Rechtssystem plötzlich ungerechter Zwang und zur Existenzfalle werden. Dieser Umgang mit der gesellschaftlich gewachsenen Großzügigkeit von Männern, welche sie letztlich in Pfändungen weit unter die Armutsgrenze treiben kann, ist menschenunwürdig. Die Männerpartei prangert diesen Schandfleck einer Gesellschaft zum „Internationalen Männertag“ mit Nachdruck an.

„Der Internationale Männertag ist ein Anlass zur Feier der Leistungen der Männer für die Gesellschaft. Doch an Gegenleistungen dieser Gesellschaft gegenüber Männern gibt es beleibe nichts zu feiern!“, regt Hausbichler zum Nachdenken an. „Wir sind den Einsatz von Männern für unsere Gesellschaft ebenso gewohnt wie die Anspruchslosigkeit an ihre eigenen Belange, die wir von ihnen fordern. Die vielen weiblichen wie männlichen Politiker, welche sich nicht im Geringsten für männliche Probleme interessieren und mit unüberlegten Slogans wie „He for She“ weiter völlige Selbstlosigkeit verlangen, sind bezeichnend und geben der Arbeit der Männerpartei ein besonderes Gewicht.“

Die Männerpartei fordert zum Internationalen Männertag von der österreichischen und internationalen Politik und Medienlandschaft:

Öffentliche Bewusstseinsschaffung über den hohen Stellenwert von Männern und ihrer Leistungen für unsere Gesellschaft, verbunden mit dem sofortigen Ende der ständigen Abwertungen.

Chancengleichheit und Gerechtigkeit in allen Lebensbereichen durch Abschaffung und Korrektur jeder gesetzlichen und behördlichen Benachteiligung von Männern, begonnen von einseitigen Dienstpflichten, ungleich gesetzten Arbeitspflichten, männerbenachteiligenden Quoten bis zur Schaffung einer höchst überfälligen Gerechtigkeit im gesamten Familienrecht jedes betreffenden Staates, besonders Österreichs.

Offenheit für und ernsthafte Thematisierung von sämtlichen männerspezifischen Sorgen und Nöten durch eine Männerbericht Österreichs, der EU und der UNO: Bildungsrückstand, Diskriminierungsschutz, vernachlässigte Männergesundheit im körperlichen und seelischen Bereich sowie Schutz der körperlichen Integrität sind Zukunftsthemen statt politische Tabus!

„Die Lage der Männer wird durch die Unterdrückung ihrer wichtigsten Themen zunehmend prekärer. Zum internationalen Männertag appellieren wir, zumindest an einem Tag im Jahr vorurteilsfrei und aufgeschlossen auf die tatsächliche Lage der Männer zu blicken!“, schliesst Hausbichler mit einer Einladung an Politik und Medien ab.

Hinweise:
www.internationalmensday.com  (2015-11-19)

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