Landesregierung: Vorurteile und Hetze gegen Männer

Die Vorarlberger Landesregierung, vertreten durch Landesrätin Katharina Wiesflecker, lädt zu einem bedenklichen Abend ein:

Warum sei „Gewalt so männlich?“ Warum sei „Männlichkeit so eng verzahnt mit Gewalt?“ So werden Männer im Untertitel pauschal dämonisiert, in der Einladung zu einem Vortrag mit dem nicht weniger polarisierenden Titel „Gewalt gegen Frauen als Männerproblem“.

Hannes Hausbichler bezieht für die Männerpartei in Vorarlberg klar und deutlich Stellung:

„Gewalt soll also so männlich sein? Dann fordern wir Katharina Wiesflecker auf, zu erklären: Wie kommt diese Behauptung zustande?

Etwa dadurch, dass Zahlen von reinen Beschuldigungen, welche Partnerinnen gegen Männer richten, so gezählt werden, als ob tatsächlich erwiesene Gewalt durch den Mann geschehen ist?

  • Viele Falschbeschuldigungen führen zu Urteilen gegen Männer, weil Richter begründen: „Die Frau sei glaubwürdiger gewesen, weil emotionaler in ihrer Aussage als der Mann, und natürlich, weil gesellschaftliche Vorurteile, dass Gewalt männlich sei, jede Aussage des Mannes in Zweifel ziehen.
  • Die Politik führt die Wegweisungsstatistik als Beweis auf, wie viele Männer gewalttätig seien. Dabei beweist die Männerpartei: Die Wegweisungsstatistik enthält einerseits nachträglich erwiesene Falschbeschuldigungen gegen Männer und deutet so eine Straftat der Frau gegen Männer um. Andererseits enthält sie hauptsächlich unbewiesene Beschuldigungen, aufgrund derer Männer weggewiesen werden. Warum? Weil wir behördlich Vorurteile aufbauen und pflegen, dass Beziehungsgewalt männlich sein soll.
  • Beziehungsgewalt, welche von Frauen ausgeht, wird vielfach abgestritten und bagatellisiert. So liegen uns zahlreiche Beweise vor, wie Behörden Messerattacken von Frauen verharmlosen und dem attackierten Mann die Schuld zuschieben wollen. Warum? Weil sie sich auf Vorurteile berufen, nach denen nur Männer grundlos gewalttätig seien, Frauen also nicht.
  • Währenddessen stehen Männer täglich massenhaft auftretender Gewalt gegenüber. Alltäglich und gesellschaftlich akzeptiert ist die Nötigung durch Sätze wie «Ich mache Dich fertig», «Du siehst Deine Kinder nie wieder», «Wenn ich will, gehst Du hier mit der Unterhose hinaus». Diese Drohungen verwirklicht nicht die Frau selbst, sondern als Gewaltunterstützer gegen Männer ist diese Staatsgewalt Mit- und Haupttäter, mitgetragen von dieser Landesregierung. Ebenso unterstützt die Landesregierung tatkräftig die häufigste Beziehungsgewalt in Vorarlberg, gegen Väter, Kinder und Verwandte: Kontaktverweigerung und Elternentfremdung. Warum? Weil sie aus Vorurteilen wie den im jetzt kritisierten Abend heraus Männer und deren Menschenrechte abwertet.

Somit ist klar: Aus Vorurteilen heraus wird Männern vielfach Gewalt unterstellt, die gar nicht geschieht, und diese oft gar nie geschehene Gewalt sogar fleißig gezählt wie jede einzelne Erbse, während Gewalt von Frauen unter den Tisch gekehrt oder im Fall der Kindesentfremdung sogar ganz geleugnet wird. Aus dieser Vorurteilseinstellung werden die Zahlen tatsächlicher Gewaltverteilung im Land völlig verdreht und damit die ihnen zugrundeliegenden Vorurteile schließlich wieder begründet. Das Vorurteil, Gewalt sei männlich, ist zum Selbstläufer geworden, der schon heiß läuft. Die Gefahr für Männer wird täglich größer, Opfer von Willkür und Unrecht aufgrund dieser Vorurteile zu werden.“


Die Männerpartei fordert daher:

  • Absage der Vorurteils-Veranstaltung, stattdessen als neues Thema: „Schutz aller Menschen vor Gewalt und Willkür“. Mit allen Menschen meint die Männerpartei auch Männer und hebt sich dabei offenbar von dieser Landesregierung ab.
  • Sollte die Veranstaltung tatsächlich durchgeführt werden, zum Schaden der Menschen und sämtlicher aufgeklärter Ideale, sollen die Betreiber von Vorurteilsbildung, allen voran LR Wiesflecker, sie selbst zur Gänze privat finanzieren, inklusive dem feinen Buffet im Anschluss.
  • Entzug jeder Förderung für Organisationen, welche an Hetze und Vorurteilsbildung wie bei dieser Veranstaltung mitwirken, mit der Begründung mangelnder Objektivität und dem Zuwiderhandeln grundlegender Werte eines demokratischen Rechtsstaates.
  • Umfassendes Bekenntnis dieser Landesregierung zu den Werten Objektivität, Vorurteilsfreiheit und Schutz wirklich aller Menschen vor Gewalt und Willkür.

Hinweise:

Einladung zu einem Vortrag mit hetzerischen Vorurteilen als Themenpunkte:
vorarlberg.at/web/land-vorarlberg/contentdetailseite/-/asset_publisher/qA6AJ38txu0k/content/einladung-zum-vortrag?article_id=362686

Discussion (Ein Kommentar)

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  1. Gewalt muss neu definiert werden, denn die physische Gewalt ist nur die eine Seite der Medaille! Gewalt ist für mich die Durchsetzung eigener Interessen auf Kosten anderer Menschen. Gewalt ist ein Mittel, das Männer und Frauen gleichermaßen einsetzen. Bei der Wahl der Mittel unterscheiden sich Männer und Frauen meist. Kindesentziehung ist zun Beispiel ein Gewaltakt, der überwiegend von Frauen eingesetzt wird.