Lebensstandard für Frauen auf Kosten der Männer und eine herablassende Karmasin!

Zum Internationalen Frauentag hat sich die, so Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender der Männerpartei, „als Familienministerin getarnte, zweite Frauenministerin“, zum wiederholten Male in ihrer angedachten Aufgabe disqualifiziert. „Sophie Karmasin zeichnet ein Bild, demnach alle Frauen in den Familien fast schon wie Arbeitssklaven gehalten würden, während die Männer für sich alleine Luxus und Geld anhäuften, ohne etwas für Ihre Familien zu leisten, und beleidigt somit alle Väter Österreichs!

Karmasin wird in der „Presse“ in offensichtlicher Gedankenlosigkeit wie folgt zitiert: Statistisch gesehen arbeiten Frauen laut Karmasin 45,7 Stunden pro Woche – bezahlte Arbeit beläuft sich dabei auf 18,7 Stunden, unbezahlte auf 27 Stunden. Bei Männern sind es insgesamt 41,7 Stunden, wobei die bezahlte Arbeit 30,7 Stunden ausmacht, unbezahlte nur elf.

Der Bundesvorsitzende der Männerpartei findet zu dieser Einseitigkeit klare Worte:

– Die Absicht bei der Erstellung dieser Statistik ist wohl klar: Zum Frauentag sollen alle Frauen dieses Landes als unfassbar schwer benachteiligt dargestellt werden. Doch was ist in diesem hohen Anteil unbezahlter Arbeit enthalten? – großteils Tätigkeiten, welche sich jeder und jede selbst aussuchen und schließlich gegenüber der Statistik selbst beziffern kann, währenddessen die „bezahlte Arbeit“ durch klare Einteilung, genaue Stundenabrechnung und zumeist Abzug jeder Pausenzeit in Zahlen gefasst wird und bei unterhaltsbelasteten Vätern oft nicht einmal freiwillig ausgesucht werden kann (Anspannung, welche tatsächlich Zwangsarbeit gleichkommt). Die Seriösität der erhobenen „unbezahlten Arbeit“ darf zum Einen bezweifelt werden, der Stundenvergleich mit Erwerbsarbeit ist zum Anderen einfach nicht seriös

– Die „bezahlte Arbeit“ von Männern ist zu einem großen Teil gar keine! Jeder Vater, jeder Ehemann ist per Gesetz, ob getrennt oder nicht, zu Unterhalt verpflichtet. Ist es bezahlte Arbeit, wenn ein Mann für Frau und Kinder die Hälfte bis zwei Drittel seiner Arbeitszeit Geld verdient? Angenommen, Männer verdienen auch nur die Hälfte ihres Geldes für Frauen und Kinder, so leisten Männer schon nach der gegenständlichen Statistik 11 Stunden plus gute 15 Stunden (die Hälfte der 30,7 Stunden, siehe oben), somit 26 Stunden unbezahlte Arbeit. Gleichzeitig reduziert sich der Anteil der unbezahlten Arbeit, den die Statistik für Frauen ausweisen will, auf ein gutes Stück unter 27 Stunden, denn die Meisten erhalten vom Mann ja steuerfrei Geld für ihre selbst frei bestimmte und eingeteilte Arbeit, und schon sehen wir der Wahrheit ins Gesicht: Männer verdienen ihr Geld nicht für sich allein, wenn wir den Verdienst, den sie abliefern, einrechnen, sind sie es, welche den größten Teil der unbezahlten Arbeit leisten!

Wenn Frauen derart unbezahlte Arbeitskräfte wären, wie kommen Handel und Wirtschaft dazu, ihre Umsätze auf weibliche Kundinnen auszurichten? Woher kommt denn das Geld, welches ihre Kundinnen ausgeben? Die Antwort liefern ausgerechnet Feministinnen zum Frauentag in unfreiwilliger Tolpatschigkeit, wenn sie, wie zuletzt Susanne Feigl in den Vorarlberger Nachrichten, Frauen mit folgender Statistik als generell benachteiligt darstellen wollen: „Laut IMAS-Befragung sind 73 Prozent der Frauen nicht in der Lage, ihren Lebensstandard alleine zu sichern.“ Lesen Sie diesen Satz zweimal, einmal aus Männersicht: Der Großteil der Frauen gesteht selbst zu, ihren Lebensstandard über Männer, Partner und/oder Ex-Partner, zu sichern. So gesehen wird dieser Satz zu einem Affront an die Männer, wenn er noch als falscher Beweis für Benachteiligungen von Frauen herhalten soll! So manche Frau dürfte somit gerade zum Frauentag sich ruhig einmal bedanken, statt politische Vorwürfe gegen Männer zu erheben wie Sophie Karmasin.

– Endgültig reizend wird die Familienministerin, als sie meint, „Väterbeteiligung“ gelte nur dann als solche, wenn der Mann daheimbleibt. Die Leistung jedes Mannes, der viel und oft gerne für seine Familie den Lebensunterhalt verdient, wird von Sophie Karmasin auf diese Weise mit den Füßen getreten.

„Bei allen verächtlichen Aussagen der Familienministerin gegenüber Männern und Vätern, bei aller Ideologie der Studienautorin Susanne Feigl, ihr Vorschlag, die Teilzeitarbeit von Männern gleichzeitig mit vermehrter Berufstätigkeit von Frauen zu fördern, ist gut, für Männer wie für Frauen,“, so Hausbichler, „doch nur, wenn wir ihn richtig umsetzen!“. Diese Position der Männerpartei wundert Kenner nicht, war die Männerpartei doch die erste Partei in Österreich, welche 2014 in einem Landeswahlprogramm bereits die Forderung nach „smarten Teilzeitjobs für Männer und Frauen im Ausmaß von 70-80%-forderte. Die Männerpartei fordert weiterhin:

– Förderung der Eigenversorgung von Männern und Frauen durch smarte Teilzeitmodelle, damit niemand mehr seinen Lebensstandard auf Kosten des Anderen sichert, sondern durch die eigene Erwerbsarbeit.

– Doppelresidenz als Regelfall und Abschaffung der Zwangszahlvaterrolle sowie unnötigen Ehegattenunterhalts, damit Teilzeitverdienst für Männer endlich familienrechtlich abgesichert ist und der Vater oder Ehemann nicht mehr zur Kontonummer degradiert werden kann.

Anerkennung der Leistungen von Männern und Vätern für ihre Familien und die gesamte Republik, durch faire statt einseitige Statistiken und Studien und durch Politiker ebenso wie Medien.

„Wir dürfen gespannt sein, wie weit diese Familienministerin noch ihr Ressort zweckentfremden wird. Je öfter sie sich verächtlich und abwertend gegenüber Männern äußert, desto weniger werden sich Männer und immer mehr partnerschaftliche Frauen durch sie, ihre ÖVP und immer weniger durch die Politik aller Parlamentsparteien vertreten fühlen,“ schließt Hausbichler ab.

Hinweise:

Sophie Karmasins einseitige Interpretation unbezahlter Arbeit:
www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160305_OTS0041/karmasin-in-oesterreich-frauen-leisten-mehr-unbezahlte-arbeit

Sophie Karmasin zusätzlich mit der Behauptung, Väter, welche für ihre Familien arbeiten und Geld verdienen, würden sich nicht „beteiligen.“
diepresse.com/home/bildung/erziehung/4940837/Karmasin_Mehrarbeit-von-Frauen-nicht-akzeptieren?from=gl.home_bildung

Die „Erste Bank“ hat über die IMAS erheben lassen, dass 73 Prozent der Frauen nicht in der Lage sind, ihren Lebensstandard alleine zu sichern:
www.vol.at/frauen-werden-laut-umfrage-finanziell-unabhaengiger/apa-1428599268

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