Männerpartei: Armut wird gemacht – gemeinsam gegen Armut vorgehen!

Hannes Hausbichler, Landesvorsitzender der Männerpartei in Vorarlberg, nimmt Stellung zum Vorarlberger Armutsbericht: „Es ist beklemmend, wenn sich immer mehr Menschen nicht einmal mehr das Nötigste zum Leben leisten können.“ Die Männerpartei vertritt die Meinung, dass nur eine Verbindung aus sozialer Verantwortung und gezieltem Fördern der Eigenverantwortung Auswege bieten: Wenn sich Menschen in die Armutsfalle verstricken, sind sie in notwendigem Maß zu unterstützen, damit sie nicht zu tief fallen. Doch gerade in dieser Lage ist der Ausweg durch Eigeninitiative zu fördern. Sobald soziale Maßnahmen greifen, sollen daher gleichzeitig die Türen zum Ausweg aus der Armut geöffnet werden:

Der zweite Bildungsweg ist zu stärken. Wer in die Armutsfalle gerät, braucht schnellstens neue oder andere Qualifikationen. Die „Working Poor“ benötigen neue berufliche Perspektiven. Alleine schaffen sie es nicht, wenn sie jede Stunde berufstätig sind, die zur Weiterbildung verwendet werden könnte. Weiters stellen Trennungen ein Hauptrisiko für Armut dar. Daher fordert die Männerpartei:

– Stärkung des zweiten Bildungswegs vom Lehrabschluss beginnend bis zur Berufsmatura und zum BHS-Abschluss.

– Schaffung und Förderung von Teilzeit-Arbeitszeitmodellen im Ausmaß von 60 – 80%, in Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Wirtschaft, welche das Beschreiten des zweiten Bildungswegs zeitlich gesehen erst ermöglichen.

– Die Vergabe leistungsbezogener Berufstätigenstipendien, welche den Menschen als Überbrückung für das durch Teilzeit fehlende Einkommen dienen.

– Den Ersatz des heutigen Normfalles, dass Männer die Versorgerfunktion in Familien allein oder hauptsächlich zu tragen haben. Dieser Umstand stellt eine Armutsgefährdung für Männer und Frauen gleichermaßen dar, wenn sie sich trennen. Anstatt dessen ist der Normalfall des gleichteiligen Gelderwerbs mit Eigenversorgung und Familienleistung für alle, unter Rückgriff auf die bereits geforderten Teilzeitmodelle, als bevorzugter Weg zur Vermeidung von Armut im Trennungsfall als politisches Ziel festzulegen.

„Die Männerpartei steht für einen Weg, soziale Verantwortung gezielt wahrzunehmen und dabei Fairness statt Egoismen und ein gutes Mass an Eigenverantwortung zu fördern. Der Vorarlberger Landtagswahlkampf wird durch neue Ideen der Männerpartei weiter bereichert werden.“, schließt Hausbichler ab. (2014-08-28)

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