Männerpartei fordert Gesundheitspolitik für Männer und Frauen gleichermaßen!

Der aktuelle Suizidbericht beweist: Drei Viertel der Selbstmorde werden von Männern ausgeübt, zumeist im Alter zwischen 45 und 55.

„Zufall kann das nicht sein!“ stellt Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender der Männerpartei, fest. „Männer werden bei Scheidung und Trennung rechtlich, finanziell und seelisch allein gelassen. Hilfsorganisationen für Männer gibt es nicht, bestehende Einrichtungen werden zumeist als völlig frauenlastig wahrgenommen, von dort ist keine Hilfe zu erwarten. Wie zum Hohn melden dies e Einrichtungen auf den Suizidbericht hin, die Männer würden ja keine Hilfe suchen.“*

„So wird den Männern die Schuld an ihrer eigenen Ausweglosigkeit zugeschoben“, kritisiert Hausbichler hart, und weiter: „Der vorliegende Bericht ist ein Teilresultat verfehlter Gesundheitspolitik für Männer. Dass Selbstmorde höher und die Lebenserwartung der Männer allgemein geringer ist, darf endlich nicht mehr vom Tisch geschoben werden.“

Daher fordert die Männerpartei:

  • Einen nationalen Gesundheitsbericht für Männer, ideologiefrei und ergebnisoffen,
  • Strukturierte und fair auf Seiten der Klienten stehende Krisenberatung auch für Männer,
  • Die Anpassung der psychosozialen Hilfsangebote auf männliche Lebensrealitäten,
  • Die Erweiterung des Vorsorgesystems auf männliche Bedürfnisse, zeitlich wie inhaltlich.

„Die Männerpartei wird der Politik weiter die Augen öffnen, wo sie sonst verschlossen gehalten werden!“, erneuert Hausbichler das Angebot für Österreichs Wähler zur aktuellen Nationalratswahl.

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