Männerpartei fordert ideologiefreie Bildungspolitik

Hannes Hausbichler, Landesvorsitzender der Männerpartei in Vorarlberg, drückt den Überdruss der Vorarlberger Bevölkerung zur Bildungsdiskussion aus: Die Bildungspolitik wird von Ideologien diktiert, statt sie in offener Diskussion nach menschlicher Vernunft zu gestalten. Von der Landespolitik werden wichtige Tatsachen ignoriert, die ihren festgefahrenen Weltbildern widersprechen, und ständig dieselben Stehsätze wiederholt. ÖVP, SPÖ, Grün, Blau in Pink blenden jeder für sich ein Stück Realität aus:

•Soziale Unterschiede sind ein Hindernis für Chancengleichheit in der Bildung. Die ÖVP will das nicht wahrhaben.

•Kinder mit Migrationshintergrund sind schon im Schulsystem gut zu integrieren. Die FPÖ verschliesst die Augen davor.

•Alle Schüler mit ihren unterschiedlichen Neigungen und Eignungen in ein Gesamtschulsystem zu pressen, überfordert die schwachen Schüler und schwächt die starken Schüler. Gleich drei Parteien ignorieren diesen Umstand hartnäckig: SPÖ, Grüne und NEOS

•Die Ganztagesschule ist keine schul- sondern eine frauenpolitische Maßnahme. Wieder einmal wird geheuchelt, etwas für die Kinder zu tun, während Politiker nur ihre eigene Ideologie durchbringen wollen.

•Buben sind im Bildungssystem deutlich benachteiligt.* Diese Tatsache ignorieren alle Parteien derart vehement, dass wieder einmal die Männerpartei als Einzige fehlende Chancengleichheit aufzeigt.

Die Männerpartei bekennt sich zu sozialer Gemeinsamkeit und Integration, zu Chancengleichheit, aber auch zur Möglichkeit der Entfaltung und zur Chance, sich durch eigene Leistung frei zu entwickeln. Daher fordert die Männerpartei in der Bildungspolitik:

• Integration und gemeinsames Aufwachsen der Kinder durch eine differenzierte Gesamtschule

– Eine Schule als gemeinsames soziales Umfeld für alle Kinder, doch mit klaren Leistungsgruppen in den Hauptfächern. Die starken Schüler können sich weiterentwickeln und entfalten. Die schwachen Schüler erhalten in den unteren Leistungsgruppen bis zu doppelt so viele Unterrichtsstunden, womit der Förderunterricht, den viele schon nicht mehr bezahlen können, endlich im Schulsystem inkludiert ist. Die Integration nicht deutschsprachiger Kinder wird durch das Prinzip der Stundenverdoppelung gefördert: Wer schlecht deutsch spricht, wird in der entsprechenden untersten Leistungsgruppe sprachlich gefördert und gefordert.

•Chancengleichheit für Buben und Mädchen: Unterrichtsmethoden sind auf die Zugänglichkeit für unsere Söhne und Töchter gleichermassen zu überprüfen und anzupassen. Bewegung und Pausengestaltung sieht die Männerpartei als eine besonders geeignete Verbesserung, die Beurteilung von Unterrichtsinhalten und peripheren Kriterien (Schönschrift in Mathematik oder das Betragen) ist besser zu differenzieren.

•Männliche und weibliche Bezugspersonen für unsere Schüler sind wichtig für die Entwicklung und Stabilität der Kinder. Während die Klientelpolitiker dazu bloss einfallslos fordern, gar eine Männerquote in Schulen anzudenken, lehnt die Männerpartei auch hier den Quotenunsinn ab: Den Vätern selbst ist endlich die Chance zu geben, für ihre Kinder in gleichem Masse wie Mütter da zu sein, sei es durch Teilzeit und Familienengagement in Partnerschaften oder durch echtes Kontaktrecht und Doppelresidenz bei Trennungen. Damit ist die Präsenz der Männer für unsere Kinder bestmöglichst gewährleistet: Durch die Väter selbst, statt durch Ersatz-Vaterfiguren.

„Wieder schliesst ein zentrales politisches Thema mit den Missständen im Familienrecht. Die Männerpartei wird auch in diesem Wahlkampf weiter aufzeigen, welchen Kahlschlag die Politik durch Ignoranz der Grundlage unserer Gesellschaft verursacht!, schließt Hannes Hausbichler voller Tatendrang für den weiteren Wahlkampf ab. (2014-09-03)

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