Männerpartei fordert: Miteinander und Füreinander statt „He for She“

Am 13. Mai 2015 wird der Gleichbehandlungsausschuss des Parlaments beschließen, die Bundesregierung aufzufordern, die UN-Kampagne „He for She“ zu unterstützen.

Der Bundesvorsitzender der Männerpartei, Hannes Hausbichler, sieht die Glaubwürdigkeit der Parlamentsparteien einmal mehr gefährdet: „Bei der aktuellen Durchdringung hochideologisierter Frauenpolitik in unseren Parteien ist dieser Antrag, den Parteien vom einen Gremium an sich selbst in der Regierung stellen, vorhersehbar. Wir gehen davon aus, dass sich wieder einmal die Frauensprecherinnen aller Parteien gegenseitig recht geben mit folgendem Ergebnis:

Das Motto zukünftiger offizieller „Gleichbehandlungspolitik“ in Österreich wird lauten: „He for She“ – „Er für Sie“ also. Männer sollen dazu gebracht werden, sich einseitig für die Rechte von Frauen stark zu machen, offenbar ohne sich ihre eigenen Rechte und oft prekäre Lage zu interessieren. Dieses Motto ist anhand der aktuellen Lage in Österreich eine Farce:

– Ob Wehrpflicht, späteres Rentenalter, die absichtliche, direkte Benachteiligung von Männern durch Frauenquoten, fehlende Väterrechte oder die Selbstverständlichkeit, mit der Männer als Unterhaltsquelle auch für ehemalige Partnerinnen, welche keine Lust mehr auf eigene Berufstätigkeit haben, benutzt werden: In Österreich davon zu sprechen, dass Gleichbehandlung nur für Frauen da sein soll und benachteiligte Männer dafür noch instrumentalisieren zu wollen, ist eine blanke Verhöhnung jeglichen Gerechtigkeitsgefühles in unserem Land!

– „Die Diskriminierung von Frauen ist eine Menschenrechtsverletzung“, meint die Ausschussvorsitzende Wurm. Und die an Männern? Ihre Formulierung ist verräterisch: Ausgerechnet die Vorsitzende des Gleichbehandlungssausschusses will oder kann entweder die flächendeckende Diskriminierung von Männern gar nicht erkennen oder, schlimmer noch, findet die Diskriminierung von Männern, so wie viele Frauenpolitikerinnen, wörtlich „positiv“.

Die Parlamentsparteien vermischen offenbar absichtlich die Lage von Entwicklungsländern mit der Lage von Frauen in Österreich. Somit wollen sie wohl Männer in Österreich dazu bewegen, die Lage von Frauen in anderen Ländern durch weitere Bevorzugung von Österreicherinnen wieder gut zu machen. Mit dieser Vermischung versucht die österreichische Frauenpolitik für ihre Klientel in Österreich unter Ausnutzung der Frauen in Entwicklungsländern Bevorzugungen zu erreichen.

Hannes Hausbichler ist überzeugt: „Gerade in Österreich ist „He for She“ die denkbar falsche Botschaft: Wollen Sie einem Studienanwärter, der gerade aufgrund des Genderbonus für Frauen keinen Studienplatz erhalten hat, einem Beamten, dem schon wieder eine Quotenfrau vorgezogen und eine verdiente Beförderung abgelehnt wurde, einem Vater, der nicht einmal seine Kinder sieht, einem Grundwehrdiener, der unterbezahlt die gleiche Arbeit wie die Berufssoldatin, die ab dem ersten Tag Zeitsoldatengehalt erhält, neben ihm erledigt, oder einem ausgezehrten Bauarbeiter, der zusehen muss, wie eine 55-jährige Sekretärin schon den Ruhestand genießt, während er noch auf dem Bau steht, erzählen, „He for She“ soll Gleichbehandlung und Gerechtigkeit bedeuten?“

„Österreich braucht eine andere, eine echte, ehrliche Gleichbehandlungspolitik“, ist der Bundesvorsitzende überzeugt, und nennt die Forderungen der Männerpartei:

– Änderung der Kampagne „He for She“ in „Miteinander für Gerechtigkeit“.

– Einsatz für die Opfer jeder Ungleichbehandlung, ohne Ideologie und Blick in die Unterhose: Auch für Männer in Österreich in ihrem Recht auf Gleichbehandlung und Menschenwürde, und natürlich gerne und offen für die Lage von Frauen, besonders in für sie schwierigen Kulturen.

– Neuaufstellung der gesamten Gleichbehandlungspolitik in Österreich: Solidaritätspolitik statt einseitiger Frauenpolitik, Stopp des Weckens falscher Benachteiligungs- und Neidgefühle.

„Diese selbsternannte Frauenpolitik hat wohl schon erkannt: Sie ist bei Männern unglaubwürdig, doch zunehmend auch bei Frauen. Mit „He for She“ demoliert sie ihre Glaubwürdigkeit weiter und lässt immer mehr Menschen in Österreich erkennen, dass eine Männerpartei notwendiger denn je ist.“, stellt Hausbichler abschliessend überzeugend fest. (2015-05-13)

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