Männerpartei fordert Stopp des Missbrauchs von Besuchscafés.

Hannes Hausbichler, Landesvorsitzender der Männerpartei in Vorarlberg, fordert von der Politik Mut zur Wahrheit: „Die Besuchscafés in unserem Land werden zu einem Großteil missbräuchlich verwendet! Besuchscafés sollen möglichst kurzzeitig den Eltern-Kind-Kontakt sicherstellen, wenn ein Elternteil mit begründeten, massiven Vorwürfen konfrontiert ist, welche eine akute Gefährdung für das Kind befürchten lassen. Doch die meisten Väter, die ihre Kinder nur im Besuchscafé sehen dürfen, sind einfach nur Opfer von Verleumdung und sitzen oft solange in dieser überfüllten Einrichtung fest, bis das Kind endgültig entfremdet ist.
Meistens werden Vorwürfe oder Unterstellungen ganz offensichtlich gegen Väter eingesetzt, damit ihr Kontakt zum Kind erschwert wird. Sehr oft gibt eine Mutter sogar offen zu, dass sie einfach nicht will, dass das Kind beim Vater und den Großeltern zuhause sein darf. Ebenso oft sind die Unterstellungen bewusst vage erhoben, damit die Mutter eine Verleumdungsklage vermeidet.
So werden die Vorarlberger Besuchscafés zunehmend als Instrument zur Entfremdung zwischen Vater und Kind missbraucht. Mittlerweile sind die Besuchscafés daher so überfüllt, dass wirklich notwendige, dringende Fälle aufgrund der vielen Fälle missbräuchlicher Besuchscafé-Kinder nicht einmal mehr einen Platz erhalten. Die Betreiber der Besuchscafés klagen über zu geringe Finanzierung der Landesregierung und können daher ihren Dienst kaum aufrecht erhalten.
Die Männerpartei fordert daher die Landesregierung zu Stellungnahmen auf:
– Was unternimmt die Vorarlberger Landesregierung gegen den offensichtlichen Missbrauch der Besuchscafés?
– Welche Rolle spielt Vorarlbergs Beratungsszene beim Missbrauch von Besuchscafés?
– Wie finanziert die Landesregierung die Besuchscafés jetzt und zukünftig?
Politisch fordert die Männerpartei:
– Erfassung der Hintergründe jedes Falls im Besuchscafé, Führung einer Statistik über wahrscheinlichen und offensichtlichen Missbrauch und Bundespolitische Forderung nach neuer Handhabe bei offensichtlich falschen Vorwürfen sowie konsequenter Verfolgung von Verleumdungen
– Überprüfung der Beratungsszene und Instruktion, dass klar und deutlich gegen Missbrauch der Besuchscafés zu beraten ist.
– Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit der Vorarlberger Besuchscafés. Durch die zukünftige Vermeidung der Missbrauchs wird sich der kurzfristige Finanzierungaufwand bald umkehren: Besuchscafés werden Geld sparen können, wenn sie von missbräuchlicher Verwendung entlastet sind.
Hannes Hausbichler sieht die Landespolitik am Zug: „Die Lage spitzt sich jährlich zu. Die Betroffenen, ihre Verwandten und ihr Umfeld werden das Vertrauen in die etablierte Politik verlieren, wenn die Verdrängung klarer Missstände weiter betreiben wird.“ 2014-08-25

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