Männerpartei zum Weltkindertag: Gebt Kindern ihre Eltern zurück!

Gerade zum Weltkindertag am 20. November ist es Zeit, die Realität zu sehen: Jährlich sind 13.000 bis 14.000 Kinder von der Scheidung der Eltern betroffen. Durch die Trennung unverheirateter Eltern wird diese Zahl fast verdoppelt.

Jahr für Jahr leiden tausende Kinder erneut, zusätzlich zu den bereits betroffenen Kindern, unter dem Trauma der Trennung von einem Elternteil. 40% der Trennungskinder leiden unter Kontaktschwierigkeiten zu einem Elternteil nach der Trennung. Mit den erwachsenden Betroffenen zusammengerechnet nähert sich die Zahl der Betroffenen somit beharrlich der Millionengrenze an.

Alle Jahre wieder werden viele dieser Kinder gegen ein Elternteil aufgehetzt, bis sie es schließlich entweder oft selbst nicht mehr sehen wollen, oder später die Wut gegen den entfremdeten Elternteil umschlägt. So oder so: Die Kinder verlieren ein Elternteil, dem sie vertrauen können, die Mutter oder den Vater.

Dass die Regierung das nicht weiß, ist kaum vorstellbar. Sie unternimmt jedoch nichts. Die Familienpolitik in Österreich ignoriert das drängendste Anliegen der Familien und vergisst auf den größten Handlungsbedarf im Kinderschutz. Die Männerpartei, vertreten durch den Bundesvorsitzenden Hannes Hausbichler, fordert zum Weltkindertag daher von der Familienministerin:

– Zahlen der und Fakten über die Betroffenen durch einen umfassenden Trennungskinder-Bericht. Es gibt immer noch keine groß angelegte Studie über die Lage von Trennungskindern. Fakten, welche im Auftrag der Regierung geschaffen werden, werden die Dimensionen und den dringenden Handlungsbedarf nachweisen.

– Die ausdrückliche Aufnahme des Schutzes vor Elternentfremdung und Kontakterschwernis in das gesetzlich definierte Kindeswohl.

– Sofortige staatliche Intervention gegen Kontakterschwernis und Vaterentfremdung und für stabilen Elternkontakt in den Einzelfällen und Gesetzesänderungen für sichergestelltes Kontaktrecht, gleichwertige Elternschaft und vollwertige Doppelresidenz als Rechtsanspruch.

„Kinderschutz hört nicht beim augenblicklichen, notdürftigen Reparieren der Lage von Kindern auf. Erst Vorbeugung von Scheidungs- und Trennungstraumen und das Bieten einer Zukunft für Kinder ist wahrer Kinderschutz. Wer Eltern, besonders Väter, rechtlos stellt, verweigert schließlich Kindern ihre Zukunft, denn auch sie werden eines Tages Eltern sein. Wer unseren Söhnen und Töchtern dieses gescheiterte Familienrecht als Zukunft bietet, braucht von Kinderschutz daher gar nicht zu reden. Die Männerpartei bleibt ein besserer Partner für nachhaltigen Kinderschutz als viele aktuelle Kräfte in der Politik und bietet ihre Ideen im Sinne aller Menschen Österreichs für eine tragfähige Zukunft an.“, schließt Hausbichler zum Weltkindertag ab.

Hinweise: Anzahl von Kontaktproblemen betroffener Trennungskinder- und väter: http://www.maennerpartei.at/sites/default/files/Lesung_und_Podiumsdiskussion-Besuchsrecht-Hausbichler-2102-06.pdf

2014-11-19

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