Notstandshilfereform: Soll das jetzt Wahlkampf oder „Frauenkauf“ sein?

„Da will uns Österreichs Frauenpolitik erzählen, für alle Menschen des Landes, sofern sie nicht Männer sind, da zu sein,“ kritisiert Bundesvorsitzender Hannes Hausbichler, „doch was sie in diesem Wahlkampf betreibt, finde ich nicht nur gegenüber Männern ignorant, sondern für den Großteil von Österreichs Frauen verhöhnend“:

Kurz nach der Unterhaltsgarantie, der staatlich gewährten Hochverschuldung zu Lasten von Vätern und zu Gunsten von Alleinerziehenden, zeigt die Frauenpolitik schon wieder, dass sie glaubt, die Stimmen der Frauen durch Geld kaufen zu können: Auf Kosten der Männer oder auf Kosten aller Steuer- und Beitragszahler, irgendwoher wird das Geld ja schon kommen, nicht wahr?

Jetzt wollen SPÖ, Grüne und FPÖ, dass Notstandshilfe auch an Menschen ausbezahlt wird, deren Partner ohnehin Geld nach Hause bringen, offenbar egal, wie viel. „Eine alte, frauenpolitische Forderung“ würde damit erfüllt. Wie lustig, stellt sich die Männerpartei vor, würde es wohl sein, wenn uns diese Frauenpolitiker zu erklären hätten, dass sie Frauen im Stile einer Cathy Lugner* zur Zeit ihrer Ehe damals die Notstandshilfe gesichert hätten, was, sofern diese Lady AMS-bezugsberechtigt wäre, durchaus im Sinne Österreichs Frauenpolitik sein dürfte.

Mit dieser Forderung stellt sich Österreichs Frauenpolitik nicht nur gegen Männer, sondern endgültig gegen alle Frauen, welche in fleißiger Berufstätigkeit ihren Beitrag für ihre Eigenversorgung, Eigenvorsorge und für die Allgemeinheit leisten. Mit dieser Forderung zeigt sie, dass sie Frauen weder Eigenverantwortung zutraut noch übertragen will. Mit dieser Forderung zeigt sie somit einmal mehr, dass sie Gleichberechtigung niemals verstanden hat, denn mit Rechten sind untrennbar Pflichten und Verantwortung verbunden.

Die FPÖ zeigt durch die Unterstützung dieser Forderung einmal mehr, dass sie gar nicht für die kleinen Leute da ist, denn die Notstandhilfe kommt vom AMS und wird von den kleinen, fleißigen und, wie sie so oft gerne zitiert, „anständigen“ Leuten finanziert.

Die Notstandhilfe soll denen zustehen, welche sie unbedingt benötigen. Wer sie unbedacht ausschüttet, missbraucht die Beiträge der Arbeiter und Angestellten Österreichs. Wer mit diesem Missbrauch sogar noch Stimmen kaufen will, veruntreut sinngemäss das Geld für eigene Ziele.

Die Männerpartei fordert von Österreichs Parteien

– Gleiche Bürgerpflichten für Männer und Frauen, um zu beweisen, dass die Parlamentsparteien den vielzitierten Grundwert „Gleichberechtigung“ wirklich verstanden haben.

Einsatz aller AMS-Mittel ausschließlich nach dem Kriterium der Bedarfs und natürlich des Anspruchs, statt beispielsweise Gelder nach Geschlecht zu quotieren, damit sie bewusst Männern vorenthalten werden können (was Realität beim AMS ist, nähere Informationen auf Nachfrage).

Förderung der eigenen Berufstätigkeit von Menschen, statt sich auf Kosten des Partners abzusichern zu belohnen.

„Wieder einmal zeigt sich: Diese Frauenpolitikerinnen sprechen Frauen jegliche Pflicht, aber damit verbunden auch die Fähigkeit zur Eigenverantwortung ab, so, wie es leider gerade zahlreiche konservativen Männer stets getan haben und wie es viele männliche Feministen im Grunde heute noch tun. Die Männerpartei steht dazu: Wir fordern, als einzige Partei, von Frauen in allen Bereichen Verantwortung für ihre Entscheidungen und deren Konsequenzen, ebenso, wie wir das bei Männern tun. Diese Forderung mag ungemütlich klingen, nicht nach Komfortzone, ja: Doch wir sind somit auch die einzige Partei Österreichs, welche Frauen die Fähigkeit zur vollen Verantwortung zutraut und sie damit vollumfänglich als gleichwertige Menschen ansieht, im Gegensatz zu allen anderen Parteien Österreichs und deren parteiübergreifenden Politkartell mit dem irreführenden Namen „Frauenpolitik“ so Hannes Hausbichler abschließend. In diesem Sinne begründet er den Titel dieser Aussendung, denn durch die aktuelle, hektische „Geld-für Frauen“-Politik der Parlamentsparteien degradieren sie selbst die Stimmen von Frauen zu käuflicher Ware und wollen Frauenkauf betreiben.

*Damit wollen wir natürlich nichts gegen Cathy Lugner persönlich sagen, wir wollen nur an diesem schillernden Beispiel darstellen, dass diese „frauenpolitische Forderung“ eben bewirkt, dass eine Frau, welche durch den Partner bereits bestens versorgt ist, einfach keine Notstandshilfe braucht. Cathy Lugner bitten wir daher um Verzeihung, dass wir ihr prominentes Beispiel ins Feld geführt haben, und hoffen auf ihr Verständnis.

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