Parlament, Quote: Männer künftig weniger wert!

Die Frauenpolitik geht in einer Salamitaktik vor: Leugnete sie vorgestern noch, Quoten zu wollen, hatte sie gestern „Verständnis für Quotenforderungen“, und heute, nachdem die Öffentlichkeit endlich weich gemacht wurde, ist sie überzeugt: Der Tag ist gekommen, Quoten knallhart mit Sanktionen durchzusetzen. Matchentscheidend, wie bei jedem feministischen Fortschritt in Richtung Abgrund, ist es wie immer, dass sich Männer finden, welche die Benachteiligung anderer Männer tatkräftig unterstützen.

Gerade in der ÖVP nahmen Männer Quotenforderungen jahrelang nicht ernst. Jetzt scheiden sich die Geister: Die Männer, welche oben angelangt sind, freunden sich mit der Quote an, allen voran Klubchef Reinhold Lopatka – denn sie betrifft die Quote ja nicht. Die Männer an der Parteibasis stellen fest: Ihre Zukunft ist großteils verbaut. Die besten Listenplätze sind für Frauen reserviert, oft Quereinsteigerinnen ohne Parteibezug, welche auf Kosten der Männer in der Partei schnell nach oben kommen, ohne jemals viel für die Partei geleistet zu haben.

Wie sieht die Zukunft in Österreich Nationalrat daher aus?

Männliche Abgeordnete sind zukünftig weniger wert! Die Klubförderung soll steigen, je höher der Frauenanteil ist. Wieder einmal wird diese Frauenpolitik zum Aberwitz, die sonst immer von gleichem Geld für gleiche Arbeit spricht.

Werden zukünftig Parteien mit mehrheitlich männlichen Kandidaten verboten? Was gestern bezüglich Frauenquote unvorstellbar klang ist, heute Realität. Daher ist die Zukunftsvision der Frauensprecherinnen Wurm (SPÖ) und Schittenhelm (ÖVP) ernst zu nehmen: Vor Wahlen sollten Listen mit mehrheitlich männlichen Kandidaten einfach abgelehnt werden. Stellen Sie sich vor: Eine Liste, welche auf demokratischen Wege das Recht erwirbt, zur Wahl anzutreten, soll doch aus der Wahl ausgeschlossen werden, wegen ihrer Männer auf der Liste!
Heute mögen Männer noch darüber lachen, doch morgen kann dieser demokratiepolitische Irrsinn Realität werden.

– Der Ausschluss von Männerlisten: Eine Chance zur Verhinderung der Männerpartei? Durch den von den ÖVP- und SPÖ-Frauen gewünschten Ausschluss von Listen mit Männern von Wahlen wäre endgültig erreicht, dass keine Partei mehr die Interessen von Männern vertreten könnte. Weitere Kommentare zu dieser Absicht erübrigen sich für jeden echten Demokraten in Österreich.

Die Männerpartei fordert:

– Abschaffung jeglicher Geschlechterquoten, denn Frauenquoten sind absichtliche Benachteiligung bzw. Bevorzugung, dem Grundgedanken eines modernen, aufgeklärten Staates unwürdig.

– Rücktritt von Gisela Wurm und Dorothea Schittenhelm von ihren Mandaten, denn wer die Grundidee der Demokratie nicht akzeptiert, hat im österreichischen Nationalrat nichts verloren.

– Niveau statt Quote im Parlament. Egal ob Männer oder Frauen, wir brauchen Abgeordnete, welche nach objektiven Grundprinzipien vorurteilsfrei denken und handeln. Die Parteien sollen sich nur um die Besten bemühen, die sie kriegen können, gleichgültig ob Mann oder Frau, zum Wohle unseres Landes.

„Die Männerpartei selbst blickt den Absichten um Quoten im Parlament oder den Ausschluss von Männerlisten gelassen entgegen,“ so Hausbichler abschließend, „denn jede Bewegung, deren politische Aktivitäten von oben herab verhindert oder behindert wurden, wurde dadurch nur umso mehr in ihrer berechtigten Kritik an der herrschenden Ideologie bestärkt, so auch die Männerpartei.“

Hinweise:

Die Presse, 17. April 2017: weniger Klubförderung, wenn mehr Männer im Klub sind, unter Einverständnis der ÖVP:
diepresse.com/home/innenpolitik/5202194/Klubfoerderung_SPOe-und-Gruene-fuer-LopatkaVorschlag-offen

Die Presse, 8. Februar 2017: SPÖ-Wurm und ÖVP-Schittenhelm wollen, dass Kandidatenlisten mit mehrheitlich Männern abgelehnt werden:
diepresse.com/home/innenpolitik/5166907/SPOe-und-OeVPFrauen-fordern-fixe-Frauenquote-im-Parlament

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