Parlamentsparteien: Letzte Chance, von der FDP zu lernen!

Schon im deutschen Wahlkampf hat die FDP positiv überrascht. Erstmals in der uns bekannten Geschichte warb eine Partei außer der Männerpartei mit Gerechtigkeit für Väter.

„Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich –  auch Väter“ zitierte ein Plakat FDP-Chef Christian Lindner. Welch ein Kontrast zu den Systemparteien in Deutschland oder Österreich! – kein Leugnen der Ungerechtigkeiten, keine Ablehnung der Väter, sondern endlich will eine Partei Gerechtigkeit schaffen.

„Von dieser Öffnung der FDP zum Männerthema bin ich wenig überrascht, schließlich durfte ich Teile der Vorgeschichte hautnah und vor Ort miterleben“, blickt der Bundesvorsitzende der Männerpartei, Hannes Hausbichler auf die seit Jahren guten Kontakte zu kritisch besonnenen und fortschrittlichen Kreisen in Deutschland, eben ganz besonders aus den Reihen der FDP, zurück, und gratuliert daher den Fortschritten, zuerst innerparteilich in der FPD und jetzt durch deren Wahlerfolg im Bund.

Am Beispiel Deutschlands zeigt sich, wie schnell die politische Landschaft ins Beben kommt, wenn eine einzige Partei endlich das Schweigen zu den Männerthemen durchbrechen kann. Hatte Ministerin Katarina Barley vor einem Monat noch den deutschen Männern von oben herab die Anti-Männer-Quote, welche sie als „Frauenquote“ beschönigt, für die gesamte Privatwirtschaft angedroht, so zeigt sich am Beispiel dieser Politikerin, wir schnell Parteien lernfähig sind, wenn die von Ihnen Ignorierten und Überfahrenen endlich eine Wahlalternative haben: Geradezu panisch brüstete sich Barley knapp vor der Wahl plötzlich als Väterrechtlerin, doch die Kehrtwende war unglaubwürdig und viel zu spät. Was kann Österreich daraus lernen?

Die Arbeit der Männerpartei bestätigt sich! Die Lücke, welche die FDP in Deutschland endlich auffüllt, ist in Österreich ebenso groß. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie mit ausreichend Wählerstimmen gefüllt ist. Die Männerpartei setzt weiter geduldig und konsequent auf Qualität, denn rechtzeitig zum Durchbruch ihrer Themen brauchen wir einen guten Plan für die Zukunft: Fern des Populismus und für eine bessere Zukunft für alle.

Die Wahl 2017 ist die letzte Chance für die Parlamentsparteien! Doch wo stehen diese? Die NEOS ist sicher kein Pendant der FDP. Väterthemen schmettert sie ab, Anti-Männer-Quoten würde sie durch Koalitionsunterstützung der Quotenparteien sogar fördern und diese NEOS will durch Pensionssplitting sogar den Vätern weiter massiv schaden. Die Kurz-Partei, vormals ÖVP, hat Väter und Männer schon längst vor den Kopf gestoßen, zuletzt durch den Affront über den Steuerbonus, den Väter den Müttern abtreten sollen, die FPÖ verschlimmert durch ihr Hausfrauenehe-Ideal die Lage und SPÖ sowie Grün sind für Väter und Männer ohnehin unwählbar.

„Wir meinen es gut mit den Parlamentsparteien, wenn wir an sie die Botschaft richten: Der letzte Zug fährt am 15. Oktober ab, mit oder ohne Euch!“ gibt Hausbichler den letzten Signalton ab.

2017-09-24

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