Rät das Land Vorarlberg indirekt von gemeinsamer Obsorge ab?

Das Fraueninformationszentrum Femail wird auch heuer mit rund 240.000 Euro unterstützt. „Ein Budget, von dem die Männerberatung, die wir gerade im Land erreicht haben, nicht einmal träumen kann“, stellt der Landesvorsitzende der Männerpartei und Obmann der Anlaufstelle „Männerservice“, Hannes Hausbichler, fest.
Doch diese einseitige Finanzierung einer Fraueneinrichtung durch alle Steuerzahler, natürlich auch der Männer, bedeutet eine besondere Verantwortung gegenüber allen Bürgern dieses Landes. Daher fordert die Männerpartei in Vorarlberg das Femail zu einer Stellungnahme auf:
Unter http://www.femail.at/publikationen-infofolder-obsorge.html ist klar erkennbar, daß die Frauenberatung vor der gemeinsamen Obsorge beider Eltern für die Kinder sogar warnt, statt sie tatkräftig zu unterstützen.
Wie anders ist der Satz „Bevor unverheiratete oder geschiedene Mütter die Entscheidung zur gemeinsamen Obsorgeberechtigung treffen, sollten sie berücksichtigen, dass durch die gemeinsame Obsorge der Vater mehr Möglichkeiten erhält, Einfluss auf den Alltag von Mutter und Kind auszuüben.“ zu verstehen? Soll denn der Einfluß der Mutter auf den Alltag von Kindern und Vätern der einzige Einfluß bleiben, nachdem sich alle zu richten haben?
Sollen Väter und Kinder in ihrer Beziehung, wenn der allzuoft von außen geschürte Konflikt zwischen Eltern momentan nicht zu reparieren ist, vom Einfluss der Mutter allein abhängen, ohne jede Mitgestaltung und Mitverantwortung?
„Gleichwertige Elternschaft ist ein Wert, den es zuvorderst anzustreben gilt“, vertritt Hannes Hausbichler die Ideale vieler Männer und Frauen Vorarlbergs nachdrücklich, „Daher fordern wir das Femail auf, seine Position zur gemeinsamen Obsorge klarzustellen und darzulegen, ob sie Frauen über die Chancen der gemeinsamen Obsorge und gleichwertiger Elternschaft fair berät.“
Die Männerpartei fordert zu diesem Anlaß wiederholt von der Landespolitik, die Männerberatung der Frauenberatung im Land gleichzustellen, solange es den vorhandenen Vertretungen an ausgeglichenen Sichtweisen fehlt:
„Die Männer dieses Landes sehen es einfach nicht mehr ein, wenn sie von Einrichtungen als Feindbild gesehen werden, die sie selbst finanzieren“, warnt der Landesvorsitzende eindringlich und bietet den Menschen in Vorarlberg die Männerpartei als weiterhin einziges Sprachrohr für ausgeglichene Vertretungen von Männern und Frauen an.

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