Sexistisch, kurz, Kolumne, Knecht

Doris Knecht findet also, dass in „diesem Twitter entschieden zu viel Testosteron drin“ ist. Weil dort alles so schnell geht. Und weil dort jeder erster sein will. Weil das laut Frau Knecht angeblich hormonal gesteuerte Eigenschaften sind, die sie als „Mädchen“ so gar nicht ausstehen will. Tja, mit der Einstellung wundert uns nicht mehr weiter, warum Frau Knecht in keinem Aufsichtsrat sitzt. Oder warum sie nicht mehr verdient. Oder warum sie nicht Chefredakteurin geworden ist. Einfach nicht genug Testosteron in dem Mädchen. Aber eines wundert dann doch: Was hat sie im Journalismus verloren? Irgendwie geht es doch bei Tageszeitungen auch hin und wieder um Geschwindigkeit, oder? Jedenfalls lässt sich eines ganz klar feststellen: Auch ohne Twitter kann man sexistische, inhaltlich nicht wirklich durchdachte Hüftschüsse abfeuern. Und offenbar auch ohne Testosteron.

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