Skandal, Verhetzung, Volksbelügung? Falsche Daten über Gewalt!

Der „Bundesverband der Gewaltschutzzentren und Interventionsstellen Österreichs“ ist der Verband der Gewaltschutzstellen aller Bundesländer. Er sollte für den nachhaltigen Schutz aller Menschen vor Gewalt eintreten. Die Männerpartei beobachtet jedoch mit Besorgnis, dass, so Bundesvorsitzender Hannes Hausbichler, „die Gewaltschutzstellen sehr oft Männer pauschal und einseitig als alleinige Verursacher von Gewalt darstellen, obwohl die Realität, gut beweisbar, zeigt: Gewalt ist menschlich, leider, doch sie ist ebenso weiblich wie männlich.“

Eine Aussendung der Gewaltschutzstellen erweckt nun jedoch mehr als nur Befremden. Sie ist beweisbar falsch. „Sollte diese Falschmeldung Absicht gewesen sein, ist das kriminelle Verhetzung und Volksbelügung. Sollte sie ein Irrtum gewesen sein, ist das besorgniserregende Verantwortungslosigkeit und Inkompetenz!“, stellt Hausbichler in aller Deutlichkeit klar und führt aus:

Die Lüge:
Am 2. Mai 2016 veröffentlichte der erwähnte Bundesverband die nachweislich falsche Meldung:
„24 Männer hätten 2015 ihre Partnerinnen, Ex-Partnerinnen, Töchter oder Mütter umgebracht. Ein von einer weiblichen Täterin verübtes Tötungsdelikt innerhalb der Familie hat es nicht gegeben.

Der Gegenbeweis:
Schon nach kurzer Durchsicht im Archiv findet die Männerpartei zwei Tötungen innerhalb der Familie durch Frauen. Wie viele mehr es gewesen sind, sei dahingestellt. Nur mit diesen Fällen ist die Lüge im Handumdrehen bewiesen:
1. Im Juli 2015 erstickt eine Mutter in Wien ihren vierjährigen Sohn.
2. Im August 2015 ersticht eine Mutter in Wien ihre vierjährige Tochter.
Die objektiven Beweise finden Sie im Anhang dieser Aussendung.

Hausbichler kommentiert für die Männerpartei die unausweichlichen Fakten trocken:

Die Glaubwürdigkeit der Gewaltschutzstellen und ihrer Statistiken ist somit endgültig Geschichte. Sie haben klar die Unwahrheit verbreitet, zum Schaden der Männer, doch, so lässt sich befürchten, in eigennütziger Absicht, um Politik, Medien und Öffentlichkeit zu lenken.

Die ins selbe Horn stoßenden Aussagen vieler mit diesen Stellen verbundenen Vertreterinnen der Frauenhäuser können nicht mehr unüberprüft geglaubt werden.

Ist diese Lüge absichtlich, so ist sie kriminell. Sie schadet Männern, denn schon jetzt treffen Männer, die Hilfe brauchen, bei Polizei, Gewaltschutzstellen und Gerichten auf genau die Vorurteile, welche die Gewaltschutzstellen schüren, nämlich dass „nur der Mann“ gewalttätig sei. Rechtliche Schritte werden daher geprüft.

Verbrechen zwischen Männern und Frauen aufzurechnen, mag eine feministische Erfindung sein. Doch wenn solche Zahlen in den Raum gestellt werden, benötigt das öffentliche Bewusstsein die Darstellung der Gegenseite. Daher führt Hausbichler aus:

– Österreichs schlimmstes Beispiel für familiäre Gewalt ist eine Frau: Die Giftmörderin Elfriede Blauensteiner hat jeden männlichen Familienmörder bei Weitem übertroffen. Reihenweise hat sie ihre Männer getötet, doch bei ihren Morden floss nie Blut – Schlimmer: Beispielsweise hat sie einen ihrer bereits durch ihre Folter geschwächten Männer so lange der Kälte ausgesetzt, bis er schließlich daran qualvoll verstarb. Blauensteiner ist nur aufgeflogen, weil sie übertrieben hat. Die beklemmende Frage bleibt: Von wie vielen vergifteten oder ähnlich hinterhältig ermordeten Ehemännern in ganz Österreich haben wir niemals erfahren?

– Dass die Gewaltschutzstellen ausgerechnet den Vergleich mit spanischen Zahlen bemühen, ist besorgniserregend: In Spanien werden seit Jahren unter dem Titel „gender based Violence“ Männer für exakt dieselben Taten weitaus härter als Frauen bestraft, noch dazu von eigenen, rechtsstaatswidrigen Schnellgerichten, die ausschließlich Männer aburteilen. Am Beispiel Spaniens sehen wir kein Vorbild, sondern das Gegenteil: In so eine Willkür und völlige Verfassungs- wie Menschenrechtswidrigkeit führt es, wenn Gewaltschutzstellen derartige, gelogene Vorurteile gegen Männer schüren, ebenso am aktuellen französischen Beispiel: Dort fordern Feministinnen, dass Frauen das Recht auf „zeitlich versetzte Selbstverteidigung“ am Mann haben sollen –  also spätere, straffreie Rachemorde!

Diese öffentliche Lüge haben wir von unserem Steuergeld finanziert! Diese Lüge haben unserer Politikerinnen und Politiker zu verantworten, denn ihre Gewaltschutzstellen haben sie verbreitet. Auf solche Verhetzungen hin sind politische Konsequenzen zu ziehen! so fordert die Männerpartei:

– Absetzung aller Verantwortlichen für die Pressemeldung vom 2. Mai 2016 und öffentliche Richtigstellung durch die Landeshauptleutekonferenz, da die Gewaltschutzstellen von den Landesregierungen verantwortet werden.

Neuaufstellung der Gewaltschutzstellen mit endlich objektiver Ausrichtung: Jeder Mensch ist zukünftig vor Gewalt zu schützen, ob Frauen, Männer oder Kinder. Selbstverständlich zählt ebenfalls Kontaktverweigerung und Vaterschaftsbetrug nach objektiven Kriterien zu familiärer Gewalt.

Unterstellung der Gewaltschutzstellen unter die Sicherheitslandesräte der Bundesländer, damit der Schutz aller Menschen vor Gewalt umfassend, universal und bitte endlich gender-ideologiefrei wird.

„Die Lüge um die Zahl familiärer Morde von Männern und Frauen zeigt einmal mehr, wie wichtig eine Männerpartei für Österreich ist. Immer mehr Menschen erkennen in uns das notwendige Gegengewicht zu einer zunehmend verrannten, einseitigen Parlamentspolitik,“ schließt Hausbichler ab.

 

Hinweise:

1. Die Lüge:

Bericht über die Zahlen und Behauptungen der Gewaltschutzzentren und Interventionsstellen, welche sich eindeutig als falsch und mutmaßlich bewusst gelogen nachweisen lassen:
http://derstandard.at/2000036151543/24-Maenner-haben-2015-ihre-Frauen-Muetter-oder-Toechter-umgebracht
In sämtlichen großen Medien wurden diese Zahlen veröffentlicht. Diese Medien wurden daher ebenso mit falschen Zahlen betrogen wie die Menschen in Österreich.

2. Die Wahrheit: Ein kurzer Abriss einiger beispielhafter Fälle weiblicher Beziehungsgewalt 2015 inklusive Tötungsdelikten, mehr davon auf Anfrage:

30. Januar 2015, ORF-Bericht: 32Jährige verletzte Freund mit Messer schwer

Bericht „Salzburg 24“, 9. Februar 2015: Wels: Frau sticht Lebensgefährten in den Bauch

Mai 2015: Frau verletzt Mann mit Messer schwer
http://tirol.orf.at/m/news/stories/2709673/

Juli 2015, Mutter erstickt vierjährigen Sohn:
http://www.vol.at/mordalarm-in-wien-favoriten-bub-5-offenbar-mit-polster-erstickt/4387063

August 2015, Mutter ersticht vierjährige Tochter:
http://wien.orf.at/news/stories/2754167/

30. Oktober 2015, Gerichtsbericht des ORF: Zehn Jahre Haft für eine Mutter wegen Mordversuchs an ihrer Tochter.

Oktober 2015: Frau verletzt Freund mit Messer schwer
http://wien.orf.at/m/news/stories/2739592/

Das Jahr 2016 beginnt nicht besser:
Januar 2016, Phyra: Frau ermordet Mann
http://noe.orf.at/news/stories/2754830/

Bildquelle: http://oekastatic.orf.at/static/images/site/oeka/20120313/noe1.5050120.jpg

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