Tiroler Landesregierung: Helfen statt beschweren!

Gewählt werden wollen sie ja schon, die Tiroler Landtagsparteien. Natürlich sollen die Väter wieder brav diejenigen Politiker wählen, welche ihnen beharrlich jede Hilfe verweigern, mehr noch:  Ein Selbsthilfeverein für Väter hat nun einen Rüffel der Landesregierung bekommen, weil er deren Logo verwendet hatte.

Ja, liebe Väter, die Politiker, welche Ihr wählen sollt, wissen, was wichtig ist: Der Vereinszweck war der Landesregierung bisher egal, nur das Logo. Dabei wäre der Zweck des Vereins ausgerechnet, dort zu helfen, wo die Politik versagt:

Viele Tiroler Väter können ihre Kinder nicht einmal vernünftig sehen. Zumeist nur deshalb, weil die Mutter keinen normalen Umgang des Vaters mit dem Kind will, bleibt Vätern nur mehr eine Notlösung: Die Besuchsbegleitung:

In einem überwachten Bereich können Väter dann üblicherweise ein- oder zweimal im Monat ihr Kind, nicht einmal zwei Stunden lang, überwacht sehen. Selbst viele Mitarbeiter wissen genau, dass der Grund in den allermeisten Fällen nur darin liegt, dass die Mutter den Kontakt erschweren will und die Besuchsbegleitung zu diesem Zweck missbraucht.

Selbstverständlich kostet die Besuchsbegleitung, und wer zahlt in Tirol dafür, dass dem Vater der Kontakt zum Kind schikanös erschwert wird? Der Vater selbst natürlich!

Das alles findet die Landesregierung in Ordnung. Wenn sie nun einen Verein entdeckt, welcher Spenden sammelt, damit sich Väter überhaupt den Kontakt zum Kind leisten können, fällt ihm nur eines ein: Ihr Logo darf er aber nicht verwenden!

Dieser Verein bemüht sich, ehrenamtlich und mit Spenden einen skandalösen Umstand gutzumachen, den die Landesregierung angerichtet hat. Diese Landespolitik soll sich daher um ihre Versäumnisse gegenüber Vätern kümmern, statt einen Selbsthilfeverein, der die Fehler der Regierung gutmachen will, noch mit dem Amtsschimmel anzuwiehern.


Die Männerpartei fordert von der Tiroler Landespolitik:

– Volle Unterstützung des Landes für eine kostenlose Besuchsbegleitung, oder Abwälzung der Kosten auf die Verursacherinnen, wenn nachweisbar ist, dass Besuchsbegleitung nicht notwendig gewesen wäre.

– Politik für Väter statt Schikanen und Ignoranz

– Null Toleranz für Kontakterschwernis und Vaterentfremdung: Eingreifen durch die Jugendwohlfahrt, welche sich schließlich in Landeskompetenz befindet.

Die Tiroler Wähler haben einmal mehr die Entscheidung zwischen Parteien, welche Väter ignorieren oder sogar bewusst weiter schlechter stellen wollen. Die Männerpartei wird diese triste Alternativlosigkeit durch ihre kontinuierliche Aufbauarbeit beenden. In der Zwischenzeit empfehlen wir, auf jedes Übel, auch das mutmaßlich kleinere, zu verzichten, sonst lernen die Parteien nie.


Hinweise:

Bericht der Tiroler  Tageszeitung, Landesregierung mahnt Selbsthilfeverein:
www.tt.com/panorama/gesellschaft/14048392-91/landeslogo-zu-unrecht-verwendet.csp

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