Tiroler SPÖ: Fehler korrigieren ja –doch neue Fehler vermeiden!

„Die SPÖ mag für viele Väter und Männer durch die gegen Männer gerichtete Arbeit von Gabriele Heinisch-Hosek in den letzten Jahren ein rotes Tuch gewesen sein. Doch wenn die Tiroler SPÖ-Chefin Elisabeth Blanik die Fehler von Schwarz-Blau kritisiert, die Pensions-Bemessungsgrundlage zu verlängern, weil dies Frauen auf den Kopf fällt, sehen wir zuerst einmal einen richtigen Ansatz, um Schwung zu nehmen – doch bitte in die richtige Richtung,“ so der Bundesvorsitzende der Männerpartei, Hannes Hausbichler.

„Tatsächlich wollen wir ebenso wie sämtliche anderen Parteien gerne mithelfen, die Pensionen von Frauen anzuheben, doch nicht schon wieder auf Kosten der Männer, sondern in neuer, gemeinsamer, fairer Aufteilung der Altersvorsorge durch der Gesellschaft gegenüber faire Eigenleistung.“

– Die SPÖ distanziert sich, noch, wohltuend von den Attentatsplänen der ÖVP und der NEOS auf die Pensionen der Männer in deren Pensionssplitting. Hoffentlich steht die SPÖ gut dabei, denn ihr Umfaller würde die Pensionen der Männer zerquetschen.

– Der Weg von SPÖ und Grünen ist diesbezüglich besser gedacht als von Schwarz und Pink: Die Eigenvorsorge der Frauen durch Berufstätigkeit ist der richtige Weg –  Doch bitte fair: Zeitlich sehr umfangreiche Kinderbetreuung auf Kosten der Allgemeinheit ist nur in Notlagen ein guter Weg. Zu bevorzugen ist es, dass sich Vater und Mutter in 70-80%-Teilzeitarbeit Beruf und Kinderbetreuung teilen. Soweit die Einigkeit mit der SPÖ. Doch auch im Trennungsfall soll die heutige, alleinige Entscheidungsgewalt der Mutter, ob sie sich durch in vielen Fällen überbordende Unterhaltszahlungen des Vaters und auf Kosten der Allgemeinheit ihre eigene Berufstätigkeit und damit eigene Altersvorsorge lieber spart, ersetzt werden: Durch das Recht des Vaters ebenso wie der Mutter, selbst die Erziehungsarbeit im Idealmodell moderater Teilzeit zu teilen. Somit wird Müttern keine, mit Verlaub, oft selbstgewählte Hängematte* hoher Unterhaltszahlungen angeboten, wenn ein sorgewilliger Vater bereitstünde.

– „Jetzt kommen wir aber doch noch auf Konfrontation mit der SPÖ, wenn wir Altersvorsorge für Frauen wollen, welche der von Männern gleichkommt“, so Hausbichler: Wenn die SPÖ kritisiert, dass Frauen auf zu wenig Pensionszeiten kommen, soll sie aufhören zu mauern, wenn es um das Pensionsantrittsalter geht. Österreich blamiert sich weltweit durch das um fünf Jahre frühere Pensionsalter für Frauen, ein verbissen verteidigtes Relikt der SPÖ.

Die Männerpartei fordert von der SPÖ und der Parlamentspolitik:

– Ermöglichung von Karenz und Erziehungsarbeit als Grundrecht für sorgewillige Väter, auch wenn die Mutter dies verhindern will, nur um sich hohen Kindesunterhalt und Beihilfen zu sichern.

– Schnellstmögliche Angleichung des Pensionsalters von Männern und Frauen

– Förderung von smarten Teilzeitmodellen für Männer und Frauen, gemeinsam mit der  Wirtschaft

Hinweise:
www.tt.com/politik/innenpolitik/12816058-91/sp%C3%B6-will-reform-der-pensionen.csp?tab=article

* Wie kommen wir auf die „Hängematte Unterhalt“?: Eine Alleinerziehende mit 2 Kindern erhält, wenn der Vater 2000 Euro monatlich verdient, 1264,70 Euro Gesamtsumme an Unterhalt, Familienbeihilfe, -absetzbetrag, etc. Wenn sie nur irgendein Zusatzeinkommen hat, kann sie auf eigene Arbeit und somit Pensionsvorsorge verzichten. Zusatzeinkommen sind vielfach:
1. Ein neuer Partner, der finanziell ausreichend beisteuert, inklusive kostenlosem Wohnen
oder
2. Mindestsicherung und Wohnbeihilfe, in Summe zumeist über 1000 Euro bei 3 Personen.
oder
3. Ehegattenunterhalt, wenn gering, dann eben mit zusätzlicher Mindestsicherung.
In jedem dieser drei Fälle können wir von einem Einkommen von über 2.000 Euro ausgehen. Im Unterschied zu einer Hängematte ist die Finanzierung der Alleinerziehenden also sogar wasserdicht.

Nachweis von Unterhaltssummen:
www.maennerpartei.at/sites/default/files/Armut-Unterhalt-2016-06-10.pdf

2017-04-12

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