Vatertag 2014: Die Lage für Väter hat sich verschlechtert!

Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender der Männerpartei, zieht eine ernüchternde Bilanz zum Vatertag: „Auch, wenn es kaum mehr möglich scheint: Die Lage für Väter hat sich weiter verschlechtert!“, und führt aus:

– Die Politik täuscht Reformen für Väter vor, doch in Wirklichkeit schwächt sie die Rechte der Väter weiter: Die Reform 2013 hat den Vätern eine Chance auf Obsorge versprochen. Doch gleichzeitig hat sie aus der Obsorge alle Rechte genommen und gibt sie erst recht wieder den Müttern, in Form des nach außen totgeschwiegenen, „hauptsächlichen Aufenthaltsortes.“ Jetzt lässt sie Väter reihenweise die Obsorge beantragen und sie erst hinterher bemerken, dass sie um des Kaisers Bart gekämpft haben – sie bleiben rechtlos, ob mit oder ohne Obsorge.

– Frauenministerinnen bestimmen über Rechte und Pflichten der Väter: Es ist nicht lange her, dass sie die Rechte der aktuellen Partner von Müttern gestärkt haben – auf Kosten der Väter! Nun lenken die beiden Frauenministerinnen, die wirkliche Frauenministerin und die zweite, heimliche Frauenministerin (die sich als Familienministerin tarnt, aber hauptsächlich von denselben frauenpolitischen Zielen spricht), die Aufmerksamkeit auf angebliche Adoptionsrechte für Homosexuelle, doch wieder werden Väter hier betrogen: In Wahrheit geht es nur um das Recht homosexueller Mütter, den Vater durch ihre Partnerin zu ersetzen. Was modern und aufgeschlossen klingt, ist wieder nur schöner Schein auf Kosten der Väter Österreichs, die Fortsetzung der Rechte der Partner der Mütter auf Kosten der Väterrechte.

– Kontaktverweigerung wird Jahr für Jahr erleichtert! Hauptziel von Vaterentfremderinnen ist es, solange Zeit zu gewinnen und das Kind zu bearbeiten, bis das traktierte Geschöpf endlich selbst sagt, es wolle den Vater nicht mehr sehen. Die Unterstützung von Gerichten und Ämtern vergrößert sich dabei von Jahr zu Jahr. Durch Einführung der „Abkühlphase“, der Bearbeitungszeit der Familiengerichtshilfen, den leeren Versprechungen und falschen Informationen dort sowie die Verlängerung der Entfremdungszeit mittels endloser Mediationen wird nur eines erreicht: Monate- bis jahrelang widmen sich alle dem Partnerkonflikt – so lange, bis die Elternebene zwischen Vater und Kind nicht funktioniert. Ämter und Politik handeln entgegen allen Grundsätzen: Die Elternebene hat Vorrang, der Partnerkonflikt darf nicht vorgeschoben werden.

– Die Zwangsrolle des Zahlvaters wird eisern verteidigt! Die Politik mag noch so über Karenzväter und Beteiligung von Männern an der Erziehung heucheln: Wenn die Mutter das nicht will, schmeißt die Politik selbst alle Türen zu und gibt Vätern keine Chance auf die Beteiligung, die sie von ihnen vordergründig fordert. Bitter für Väter, die sich mehr kümmern wollen, ist die Chancenlosigkeit von Anfang an: Wenn eine Mutter sich als unpartnerschaftlich herausstellt, dann erst nach Geburt des Kindes. So sehr sich der Vater auch bemühen mag, wenn eine Mutter das „erste Elternteil“ sein will, kann der Vater niemals eine gleichwertige Beziehung aufbauen, denn dann kontrolliert eine Mutter den Zugang zum Kind und lässt den Vater nicht heran. Forschungen zu diesem Phänomen „Gatekeeping“ existieren, die Tatsachen und Auswirkungen werden jedoch politisch verschwiegen. Gefördert wird nur das traurige Ergebnis: Der Mann gerät in die Zahlvaterrolle, ob getrennt oder in noch so mühsamer Partnerschaft mit der Mutter. Daher liegt die Dunkelziffer vom Familienrecht betroffener Väter über der Trennungsrate!

„Den Vätern Österreichs reicht es genauso wie den Großeltern, Verwandten und allen fairen Müttern!“, fordert Hausbichler von der Politik:

– Ende des Betrugs um Väterrechte! Die nächste Reform ist notweniger denn je. Diesmal sollen Väter nicht schon wieder betrogen, sondern ihnen das Menschenrecht auf Kontakt zu den eigenen Kindern und das Menschrecht auf Schutz vor Diskriminierung gegenüber Müttern ohne jede Vorwände und ohne Etikettenschwindel endlich zugestanden werden:

– Endlich durchsetzbares Kontaktrecht! Vertröstungen von Gericht, Jugendwohlfahrt, Familiengerichtshilfen und Mediatoren, bis das Kind schon entfremdet ist, sind abzustellen. Durchsetzung von Kontaktrecht ist einfach, es braucht nur eines: Den simplen Willen dazu. – Ende des Zwangszahlvatertums und Schaffung gleichwertiger Elternschaft! Unabhängiges Recht für Väter von der Karenz weg, sich um die Kinder zu kümmern, bedeutet ebenso Leistungsrecht mit Unterhaltsreduzierung bis zur -aufhebung für alle Väter, die für ihre Kinder gleiche Leistung erbringen.

– Geförderte Erforschung väterfeindlicher Strukturen, von mangelnder Akzeptanz kinderversorgender Väter in Wirtschaft und Gesellschaft bis zu den Mechanismen unpartnerschaftlicher Mütter von Gatekeeping über Kontakterschwernis bis zur Vaterentfremdung. Hannes Hausbichler schließt zuversichtlich: Eines Tages wird der Vatertag nicht mehr im Schatten eines manchmal schon kultisch überzogenen Muttertags stehen, sondern beide Tage werden Anlaß zum Feiern der gleichwertigen Elternschaft auf Augenhöhe sein. Dieses äußere Zeichen einer notwendigen Veränderung wünschen sich täglich mehr und mehr Österreicher. Die Männerpartei wird ihnen ein verlässlicher Partner sein.“

Hinweise:
Gatekeeping, das Vorenthalten der Kinder in aufrechter Partnerschaft:
http://www.baby-und-familie.de/Erziehung/Wenn-die-Mutter-dem-Vater-das-Kind-vorenthaelt-124133.html
Partenal Aliention Syndrome, die Vaterentfremdung:
http://www.hallofamilie.de/familienleben/kind-eltern/weitere-artikel/1/365-pas-parental-alienation-syndrom.html

Der Übersichtlichkeit zuliebe wurden gut zusammengefasste Artikel gewählt. Forschungsergebnisse sind mittels Suchmaschinen unter den Stichworten „Gatekeeping“ und „Partenal Aliention Syndrome“ ausreichend zu finden.

Anzahl von Kontaktproblemen betroffener Trennungsväter:
http://www.maennerpartei.at/sites/default/files/Lesung_und_Podiumsdiskussion-Besuchsrecht-Hausbichler-2102-06.pdf

2014-06-08

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