Lunacek beweist: Die Quote wirkt- leider! 

 

Vorab: Ulrike Lunacek hat Charakter gezeigt. Sie hat die politische Verantwortung für das glücklose Agieren, wohlgemerkt mit verursacht durch die gesamte Bundesregierung inklusive Sonnenkanzler Kurz, auf sich genommen und ist zurückgetreten. 

Dieses persönliche Kompliment der Männerpartei an die scheidende Kulturstaatssekretärin soll der folgenden Kritik an Österreichs Anti-Männer-Quoten-Politik vorangehen, um klarzustellen: Hier wird nicht Ulrike Lunacek unter Beschuss genommen. Hier zeigt die Männerpartei einmal mehr auf, was Sache ist und dieser Gesellschaft großen Schaden zufügt:  

Zunehmend wird Männern die Chance auf Berufseinstieg und –aufstieg verwehrt, um ohne Blick auf Leistung und Qualifikation Ausschreibungen so lange hängen zu lassen, bis sich nahezu irgendeine Frau findet, die gerade auf den ausgeschriebenen Job Lust hat. 

Die Argumente für diese Anti-Männer-Quote, die beschönigend “Frauenquote” genannt wird, sind unhaltbar: Wenn die Erfüllung eines Jobs wichtig ist, dann darf es bei dessen Besetzung nicht darum gehen, ihn “zu verteilen”, an Männer und Frauen oder sonstige Gruppierungen. Für jeden wichtigen Job brauchen wir die bestmögliche Besetzung, denn dessen Leistung dient einem wichtigen, sinnvollen Zweck. 

Sollte es jedoch keine Rolle spielen, ob der Beförderte gute oder schlechte Leistung bringt: Dann ist die fragliche Stelle überhaupt abzuschaffen, anstatt sie “zu verteilen”, denn sie verursacht nur Kosten, ohne dass Leistung nötig ist. 

Das bizarrste Argument für die Anti-Männer-Quote ist jenes, dass eine Benachteiligung der Männer ja nur gerecht sei, aus einem kruden Geschichtsrevanchismus heraus, der frühere Zeiten mit heutigen vergleicht wie Apfel mit Kieselsteinen (Birnen wären hier eine zu schmeichelhafte Metapher). Die Grüne Eva Blimlinger beispielsweise fällt mit diesem Geschichtsrevanchismus auf, wenn sie in ihrem früheren Posten offen dazu gestanden haben soll, Frauen prinzipiell bis zu 100% Frauenanteil zu bevorzugen. 

Genau diese Grüne Partei ist nun Opfer der Anti-Männer-Quote geworden, schon wieder: Das Wahldesaster von 2017 ist entstanden, weil Grüne Quotenfrauen die Partei ruiniert hatten: Eva Glawischnigs Abwirtschaften mündete in den leider peinlichen Wahlkampf, den nach grüner Philosophie unbedingt Frauen führen mussten, egal, ob sie die geeigneten Kandidatinnen waren: Eben Ulrike Lunacek und Ingrid Felipe mit ihren befremdlich schwachen TV-Diskussionen. 

“Die Quote wirkt”, meinen die Befürworter der Anti-Männer-Quote. Ja, und wie! Arsen wirkt ja auch… Nicht zuletzt weil die erfahrenen Grün-Politiker diesen Wahlkampf nicht führen durften, weil männlich, flog diese Partei aus dem Parlament. 

Nun, nachdem keine Frau mehr die Grünen führen wollte und daher Werner Kogler die Chance erhielt, seine am Boden liegende Partei fulminant wieder ins Parlament und sogar in die Regierung zu führen, wirkt die Quote schon wieder, und wie: Ulrike Lunacek musste in die Regierung, weil der eigentlich brillant für einen Ministerposten qualifizierte Josef Meichenitsch seine faire Chance nicht bekommen durfte: Weil er ein Mann ist. So wurde Ulrike Lunacek einmal mehr ein hoher, staatstragender Posten angeboten, bei dem sie sich nie wohlgefühlt haben dürfte. 

Die Männerpartei stellt klar: Die Anti-Männer-Quote ist nicht nur Unrecht gegen Männer, sie spielt mit der Zukunft Österreichs, weil sie genau dort leistungsfeindlich ist, wo wir alle die bestmögliche Leistung von den fraglichen Amtsträgern benötigen. Gerade in der Corona-Zeit sitzen nun überforderte Quotenbesetzungen, die nur aufgrund ihres Geschlechts in Windeseile die Karriereleitern hochgehievt wurden, in wichtigen Positionen und sollen über unsere Gesundheit und wirtschaftliche Zukunft entscheiden. 

Ausgerechnet die grüne Klientel, die Künstler und Kulturschaffenden, sind nun davon betroffen, was sie selbst gewählt haben: Von Entscheidungen, die Quotenbesetzungen über ihr wirtschaftliches Schicksal getroffen haben, und von der Überforderung, mit Kritik diesbezüglich umzugehen. 

Die Männerpartei ist gespannt, ob die Betroffenen allmählich erkennen: Politische Positionen dürfen nicht “verteilt” werden, sodass sich jeder einmal daran versuchen darf. Diese Positionen sind zu wichtig, als auf irgendwelche anderen Kriterien als auf Qualifikation zu achten. 


Die Männerpartei fordert weiterhin, durch die aktuellen Ereignisse bestätigt: 

  • Stopp sämtlicher Anti-Männer-Quoten
     
  • Entschädigung alle Betroffenen, denen faire Chancen verweigert wurden
     
  • Politische und rechtliche Klarstellung der vorherrschenden, zurechtgebogenen Interpretationen, die ein Benachteiligen von Männern geradezu scholastisch als “dem Gleichheitsgrundsatz entsprechend” verdrehen.
     
  • Rechtliches zur Verantwortung-Ziehen jedes Täters, der den Gleichheitsgrundsatz bricht und nach Kriterien des Geschlechts oder anderen Merkmalen außer der Qualifikation Menschen bevorzugt oder benachteiligt. 

Hinweise: 

Zur Anti-Männer-Quote in der Bundesregierung: Josef Meichenitsch wäre zwar bestqualifiziert, aber: Er ist ein Mann! orf.at/stories/3149343/ 

Zitat aus dem Bericht: “Logisch wäre an sich ein Posten im Finanzressort, doch der dafür bestens geeignete Verhandler Josef Meichenitsch ist ein Mann und damit würde die grüne Vorgabe, wonach mindestens 50 Prozent des Teams Frauen sein sollen, nicht eingehalten. Laut SN soll statt ihm die frühere EU-Parlamentarierin Ulrike Lunacek Staatssekretärin im Vizekanzleramt werden.” 

* zu “Der Mann hat seine Arbeit getan, (….) der Mann kann gehen”: Nach Friedrich Schiller wäre “Der Mohr hat seine Arbeit (nicht “Schuldigkeit”, wie fälschlich oft verbreitet) getan, der Mohr kann gehen” passend. Die Männerpartei interpretiert das Zitat zeitgemäß. 

Aussendung der Männerpartei vom 17. Januar
www.maennerpartei.at/maennerpartei-zu-tuerkis-gruen/ 

 

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