Wählerwarnung: SPÖ schürt Neidgesellschaft mit falschen Zahlen

Die Grundlage der SPÖ ist eine der wichtigsten, beherztesten und wertvollsten Bewegungen der letzten Jahrhunderte: Die Arbeiterbewegung. Seit Jahrzehnten jedoch mutiert die Sozialdemokratische Partei: Weg von den Arbeitern, weg vom Kampf für Arbeit, hin zum Versprechen von barem Geld für ihre Zielgruppen, ohne Gegenleistung versteht sich. Das mag auch als „Sozial“ verstanden werden, wenn jemand will. Vom Begriff der Arbeiterpartei jedoch entfernt sich die SPÖ damit zunehmend.

Zu einem besonders wichtigen Baustein der Klientelpolitik, welcher der SPÖ die längst zur FPÖ übergelaufenen Arbeiter ersetzen soll, zählt die feministische Frauenpolitik. Doch anstatt, wie ÖVP und FPÖ, den Hausfrauen mehr Geld zu versprechen, verspricht die SPÖ den weiblichen Arbeiterinnen und Angestellten zusätzliches Geld. Dafür benötigt die SPÖ eine Legitimation. Daher nennt sie als Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen Zahlen, von denen sie sicher selbst weiß, dass diese nicht stimmen. Doch falsche Zahlen mobilisieren die eigene Klientel und rechtfertigen, einmal mehr, sogenanntes „ausgleichendes Unrecht“ und tiefgreifende, teure und schikanöse Maßnahmen.

Falsche Zahlen

Die SPÖ fährt im Wahlkampf mit der Aussage auf, Frauen verdienten für exakt dieselbe Arbeit 20% weniger. Diese Aussage stimmt schon mehrfach nicht. Auch die SPÖ-Politiker werden wissen, dass dies erst einmal nur der “unbereinigte Gender-Pay-Gap“ ist, also eben ohne Vergleich der selben Arbeit. Beim „Bereinigten“ sollen je nach Statistiker und, man möchte meinen Wetterlage aufgrund der so unterschiedlichen Zahlen, 2 bis 8% verbleiben. Doch die volle Wahrheit betrachtet Aspekte, welche bisher nur die Männerpartei einwandfrei dargelegt hat und die Falschaussage der 20% endgültig in die Einzelteile zerlegt.
Details dazu finden Sie unter www.maennerpartei.at/frauentag-anders-betrachtet-lohnungleichheit/, ein Männerpartei-Artikel von 2016.

Falsches Vorbild

Wieder einmal blickt der Feminismus nach Norden, bis es uns kalt über den Rücken läuft. Jetzt soll Island das Vorbild sein. Schön, dass die Feministinnen dort und die Journalisten hier zufrieden sind mit der staatlichen Zwangsbevormundung auf Kosten von Wirtschaft und Allgemeinheit. Doch wie weit weg von Gerechtigkeit und wie schikanös dieses Vorbild sein kann, erkennen Sie an den Forderungen der SPÖ, die sich nach diesem fragwürdigen Vorbild richten:

Die Vorstellungen der SPÖ

Ein staatliches Kontrollsystem soll Unternehmen überwachen: In der Praxis darauf, ob ja keine Frau zu wenig Lohn bekommt, umgekehrt würden Ungleichbehandlungen gegen Männer natürlich ignoriert, wie die Alltagspraxis der Gleichbehandlungsanwaltschaften mit ihren mehrheitlichen, doch fast durchwegs abgelehnten Diskriminierungsanzeigen von Männern beweist – kein Wunder, die Kontrollstellen dürften sicherlich von SPÖ-Feministinnen besetzt werden.

Diese sollen mit Argusaugen prüfen, ob Frauen für die vorgeblich „gleiche“ Arbeit ja gleich oder besser bezahlt werden. Das kennen Sie doch, von der dehnbaren „gleichen Qualifikation“ bei Quotenbesetzungen? Richtig! Die SPÖ bekennt offen Farbe:

Wir zitieren die SPÖ: „Das Zauberwort liegt bei „gleichwertig“: auch unterschiedliche Jobs, die aber dieselbe Belastung, Anforderungen oder etwa Ausbildung verlangen, müssen gleich bezahlt werden.“ Wohin das führen wird, zeigt die Männerpartei an bewiesenen Beispielen auf:

Die Politik hat bei der Hacklerpension dazumal schon gezeigt: Sie kann, oder wohl mehr will, gleiche Arbeit von Männer und Frauen gar nicht als gleich bewerten. Für viele Schwerarbeiterberufe hat sie Männern die Pension verweigert, Frauen jedoch zugestanden. Die Liste, welche Frauen und Männer offen und schamlos völlig ungleich behandelt, finden Sie heute noch im Netz, sehen Sie die Hinweise unten.

Diese Politik soll uns jetzt ganz unobjektiv unterschiedliche Arbeiten zu „gleichwertiger Arbeit“ erklären, schon wieder? Das Ergebnis ist vorauszusehen: Etwa wie in Großbritannien, das die Arbeit von Müllsammlern und Straßenreinigern, die bei Wind und Wetter London säubern, und die Tätigkeit von Kindergartenköchinnen als „gleichwertige Arbeit“ deklariert hat und daraufhin diesen männlichen Arbeitern über Jahre jede Lohnangleichung an die Inflation verweigert hat?

Die Unternehmen dürfen sich ebenso über die SPÖ freuen: Die Lohnpolizisten sollen auch kleine Unternehmen filzen dürfen. Diese sollen wohl vor die Wahl gestellt werden: Entweder nehmen sie den Aufwand auf sich, mit hoher Bürokratie die geltenden Löhne ständig zu rechtfertigen bis zum Sankt Nimmerleinstag, oder sie zahlen den Männern sicherheitshalber weniger als Frauen und ersparen sich damit die endlosen Schikanen.

Die Männerpartei fordert von der SPÖ, damit ihr „S“ für Sozial statt Schikane steht, daher ebenso wie von der gesamten Bundespolitik aller Parteien

  • Sofortige Angleichung des Pensionsalters von Männern und Frauen, denn damit können die Einkommensgleichheit ebenso wie die Pensionen überhaupt gesichert werden.
  • Unmittelbarer Stopp der Möglichkeit, sich mittels Ehegattenunterhalt eine Vollzeitarbeit zu ersparen, damit die SPÖ bessere Zahlen zur Lohngleichheit bekommt.
  • Die rechtssichere, faire Chance für Väter, die halbe Versorgung der Kinder übernehmen zu dürfen, damit beide Eltern zu gleichen Teilen die Kinder finanziell und persönlich betreuen zu können, womit die Lohngleichheit nach SPÖ-Vorstellungen endgültig schnell erreicht wäre.

Hinweise:

Die Männerpartei widerlegt politisch / mediale Falschaussagen um die Lohnungleichheit, anhand zahlreicher Facetten wie dem unterschiedlichen Erwerbsalter, der Auswirkung des späteren Pensionsantrittsalters von Männern, des verfälschenden Einflusses von bezahlten und unbezahlten Überstunden, der unterschlagenen Erwerbsunterbrechungen und des Teilzeiteinflusses oder des Brutto-Netto-Fehlers:
www.maennerpartei.at/frauentag-anders-betrachtet-lohnungleichheit/

Die SPÖ-Falschaussagen zur Lohnschere als Grundlage zu einer künftigen Schikanenpolitik:
www.spoe.at/2019/09/09/frauen-verdienen-gerechte-loehne/

Das Medienpapier versorgt uns mit Details zu geplanten Schikanen:
www.spoe.at/wp-content/uploads/sites/739/2019/09/Lohngerechtigkeit.pdf

Die Hacklerpension beweist, was in Österreich unter Gleichwertigkeit verstanden wird: Für wirklich gleiche Arbeit haben Frauen die Schwerarbeiterpension bekommen, Männer jedoch nicht.
www.sozialversicherung.at/cdscontent/load?contentid=10008.555254&version=1543500862

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